Flossenschwimmer beim Länderpokal erfolgreich

Die Landesauswahl der Flossenschwimmer aus Mecklenburg-Vorpommern, die sich ausschließlich aus Startern des TSC Rostock 1957 zusammensetzte, hat sich beim Länderpokal in Potsdam gegen die nationale Konkurrenz hervorragend in Szene gesetzt. Bei den Erwachsenen erzielte die Mannschaft von Vereins- und Landestrainer Hartmut Winkler den zweiten Gesamtrang. „Das ist das beste Ergebnis seit über zehn Jahren“, freute sich Winkler.

Erfolgreichste Starterin aus den Reihen der Hansestädter war Lisa Schäfer. „Über die 100 Meter Flossenschwimmen (FS) konnte Sie ihr gutes Weltcupergebnis vom vergangenen Wochenende bestätigen und die Konkurrenz aus Sachsen auf Distanz halten“, berichtet Winkler über den einzigen Einzelsieg im A-Länderpokal. Über 100 Meter Streckentauchen (ST) sowie mit der 4x 100 Meter Staffel schwamm Schäfer auf Rang zwei. Carolin Köpping und Josefine Schuldt komplettierten mit ihren Podestplätzen in den Einzelrennen das gute Abschneiden der Rostocker Damen.

Ebenfalls auf dem Podest standen Jens Peter Ostrowsky und Max Lauschus. „Nach der langen Verletzungspause ist die Zeit von 3:10,76 Minuten über 400 Meter ST schon ganz ordentlich“, befand Winkler nach der Bronzemedaille für Max Lauschus.
Zusammen mit Tom Raese und Jörg Poller gewannen die beiden zu dem die Silbermedaille in der Staffel 4x100 Meter Staffel und mussten sich nur knapp der Mannschaft aus Sachsen geschlagen geben.

Im Jugend-Länderpokal belegte die Landesauswahl M-V, die mit der jüngsten Mannschaft aller Auswahlteams an den Start ging, den fünften Platz. „In einigen Jahrgängen fehlen uns schlicht weg Sportler. Außerdem sind wir der einzige Verein im Land, der den Tauchsport auf leistungssportlicher Ebene betreibt“, begründet Nachwuchstrainer Dietrich Vietinghoff das relativ schlechte Abschneiden im Vergleich zu den Vorjahren. Von 1999 bis 2005 hatte der Tauchsport-Nachwuchs aus M-V sieben Mal in Serie gewonnen und danach stets einen Platz auf dem Podium belegt.
„Wir bauen derzeit eine neue Mannschaft auf, die in zwei bis drei Jahren wieder um den Sieg mitkämpfen kann“, resümierte Vietinghoff nach Wettkampfende. Das Rostocker Nachwuchsteam war im Durchschnitt fast drei Jahre jünger als die siegreiche sächsische Landesauswahl.
Beste Starterin aus Rostocker Sicht war Kaja Stapelfeldt (Jahrgang 1996). Mit ihrem Einzelsieg über 200 Meter FS und einer sehr starken Zeit in Staffel zeigte sie, dass die Rostocker mit ihrem Nachwuchskonzept auf dem richtigen Weg sind. Auch Paul Jahn (Jg. 97) und Henning Bosecke (Jg. 97) bestätigten mit guten Zeiten ihre positive Leistungsentwicklung der vergangenen Monate.

Nächster Wettkampfhöhepunkt für die Rostocker Tauchsportler sind die nationalen Titelkämpfe. Im Kinderbereich geht es Mitte April in Chemnitz um Meistertitel. Die deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften werden Anfang Mai in Riesa ausgetragen. Dort wollen die „Flossis“ aus der Hansestadt ein erstes Ausrufezeichen im Kampf um die Tickets für die Jugend-Weltmeisterschaften in Palma de Mallorca setzen. Mit einem fast drei-wöchigen Vorbereitungslehrgang in der heimischen Neptunschwimmhalle soll im April die Grundlage dafür gelegt werden.

Zunächst stehen aber noch die 20. Landesmeisterschaften, die gleichzeitig mit dem 16. Kinderpokal in der Rostocker Neptunschwimmhalle ausgetragenen werden, auf dem Programm. Termin dafür ist der 27./28. März.

TSC Rostock 1957 e.V.

 
 
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