Sieben Rostocker Tauchsportler für WM nominiert – TSC Rostock gewinnt Poseidonpokal

Die Orientierungstaucher des TSC Rostock 1957 bleiben in Deutschland das Maß aller Dinge. Beim Poseidonpokal in Sandersdorf am vergangenen Wochenende, bei dem es um die endgültige Nominierung für die diesjährigen Weltmeisterschaften ging, trumpften die Flossen-Asse des TSC noch einmal richtig auf. Bei sehr guten Bedingungen mit mehr als acht Metern Sicht unter Wasser konnten die Rostocker ihre Schnelligkeitsvorteile gegenüber der nationalen Konkurrenz voll umsetzen.
„Von neun möglichen Siegen konnten wir acht nach Rostock holen“, freute sich Vereins- und Landestrainer Hartmut Winkler. Die erfolgreichsten Teilnehmer aus den Reihen der Hansestädter waren Max Lauschus und Jan Zeggel mit jeweils zwei Einzelsiegen. Ebenfalls in die Siegerlisten eintragen konnten sich Katharina Benck, Josefine Schuldt und Angelika Rinck. Aufgrund der hervorragenden Einzelergebnisse war der Sieg in der Gesamtwertung und die Verteidigung des Poseidonpokals den Rostockern nicht mehr zu nehmen.
Noch erfreulicher ist die Tatsache, dass sich sieben Rostocker Tauchsportler aufgrund ihrer gezeigten Leistungen für die Weltmeisterschaften qualifizieren konnten und im August die deutschen Farben in Gyekenyes (Ungarn) vertreten werden. „Katharina Benck, Kerstin Schmidt, Jan Zeggel, Johannes Lübbe und Max Lauschus haben ihren Platz in der Nationalmannschaft verteidigt“, berichtet Winkler. „Mit Angelika Rinck und Jens Peter Ostrowsky schafften zwei Jugendliche erstmalig den Sprung in den Kader“, ergänzt Winkler, der sich über die Leistungssteigerung seiner Talente freute. Bei den deutschen Meisterschaften vor drei Wochen war der Rostocker Nachwuchs teilweise hinter den eigenen Erwartungen geblieben. Babette Fürstenberg (Babelsberg) sowie Heike Preuß und Daniel Sonnekalb (beide Delitzsch) komplettieren das deutsche WM-Team.
Am nächsten Wochenende steht mit den offenen Landesmeisterschaften in Jarmen der vorerst letzte Wettkampf vor den Welttitelkämpfen auf dem Programm. Nach zweiwöchiger Trainingspause im Anschluss an die Landesmeisterschaften wird das Rostocker Septett dann die direkte sechswöchige WM-Vorbereitung in Angriff nehmen.

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