14 Medaillen für TSC*
Carolin Köpping und Herrenstaffel auf oberstem Podest
Hängepartie in Sachen WM-Fahrten
Entscheidung am Wochenende bei der Freiwasser-DM in Erfurt
Dortmund. Carolin Köpping und Tom Raese waren die fleißigsten Medaillensammler des TSC Rostock 1957, der bei der Deutschen Meisterschaft im Flossenschwimmen (FS) in Dortmund zwei erste, und je sechs zweite und dritte Plätze belegte. Beide schmückten sich mit Goldenen. „Caro“ schaffte den Sieg über 800 Meter FS und Tom als Mitglied der Staffel über 4x100 Meter.
Hier waren der schnell anschwimmende Jens Peter Ostrowsky, Jörg Poller und Max Lauschus seine Weggefährten. Über die doppelte Distanz belegte das Rostocker Team Rang zwei.
Für Köpping und Raese, der in Dortmund in den Aktivenrat des Verbandes gewählt wurde, war Dortmund gleichzeitig eine wichtige Station in Sachen WM-Ambitionen. „Noch habe ich keine Entscheidung zur Teamzusammensetzung getroffen. Ich möchte erst die am Wochenende in Erfurt stattfindenden Langstrecken-Titelkämpfe und ein Gespräch mit dem VdST-Vorstand abwarten“, sagte Bundestrainer Lutz Riemann (Leipzig) auf eine NNN-Anfrage.
Den Grund nannte er auch: „Eigentlich waren World Games Richtung Tunis vergeben, die jedoch abgesagt wurden. Kurzfristig springt St. Petersburg ein, doch der Aufenthalt dort wird uns teurer.“ Es kann sein, dass nur Aktive mit Endlaufchance Richtung St. Petersburg aufbrechen. Da müssen die Hansestädter noch ein wenig zittern.
Trotzdem machte Tom Raese in Dortmund unter extrem schwierigen Beckenbedingungen- Wassertiefen zwischen 1,30 und vier Meter und damit schlechte Sichtorientierung im Streckentauchen (ST)- einen mächtigen Sprung Richtung Russland. Mit Platz drei über 200 Meter FS ist er aus dem Staffelquartett eigentlich nicht wegzudenken. Zudem schaffte er die gleiche Platzierung über 400 und 1500 m.
Carolin Köpping holte sich neben ihrem Erfolg über 800 FS noch Silber auf den Strecken 400 und 800 m ST sowie gemeinsam mit Angelika Rinck, Josefine Schult und Lisa Schäfer Silber in beiden Staffeln. Apropos Schäfer: die Lisa machte trotz einiger Krankheitspausen einen mächtigen Satz in Richtung Junioren-EM. „Sie bot gute Zeiten an“, lobte Trainer „Fiete“ Vietinghoff, der sich auch über die Bronzenen von Max Lauschus (400/800 ST) freute.
„Nun werden wir den Papendorfer See „umpflügen“ kündigte er in Vorbereitung auf Erfurts Baggersee an.
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