Volleyball – Damen Regionalliga Nord
SVF Neustadt-Glewe - SV Warnemünde 3:2 (17:25, 25:19, 21:25, 15:13)
Ganz starkes Spiel ohne das Glück des Tüchtigen
NEUSTADT-GLEWE. Wer am Samstagnachmittag aufgrund der Erfahrungen der beiden letzten Spieljahre mit einer schnellen Partie zwischen dem gastgebenden SV Fortschritt Neustadt-Glewe und den Volleyballdamen des SV Warnemünde gerechnet hatte, der musste sich in Geduld üben. Diesmal gab es kein glattes 3:0 für den Favoriten Neustadt-Glewe. Die Ostseestädterinnen erinnerten sich an den 3:1-Sieg im Hinspiel und riefen wieder eine ganz starke Leistung ab. Und das trotz des verletzungsbedingten Ausfalls mehrerer Spielerinnen. Das SVW-Team hatte nur acht Akteure zur Stelle, davon drei Zuspielerinnen und eine Libera. Doch Trainer Mathäus Kuna bewies eine gute Hand bei der Auf- und Umstellung. Hinzu kam der volle Einsatz seiner Damen, egal auf welcher Position sie standen. Nach 111 Spielminuten gab sich der SV Warnemünde so erst im Tiebreak mit 2:3 (25:17, 19:25, 25:21, 21:25 und 13:15) geschlagen. „Trotz der Niederlage, es war ein ganz starkes Spiel gegen den haushohen Favoriten. Am Ende fehlte uns etwas das Glück und somit auch das durchaus mögliche Happy End“, meinte auch Mannschaftskapitän Franziska kühn. Im ersten Satz gaben Warnemünde uneingeschränkt den Ton an. Über ein 10:3 und 17:7 wurde sicher mit 25:17 gewonnen. Dann allerdings einige Schaltpausen im zweiten Spielabschnitt, die der jetzt wache Gastgeber für sich und den 25:19-Satzgewinn nutzte. Sehr ausgeglichen verlief der dritte und vierte Satz. Zunächst gewann Warnemünde dank der starken Aufschläge von Kathleen Knaute in der Schlussphase mit 25:21 Satzpunkten. Das gleiche Ergebnis stand nach vielen spannenden Ballwechsel dann für Neustadt-Glewe im viertel Teil auf der Anzeigetafel. Im entscheidenden Moment machte Warnemünde hier zu wenig Druck im Angriff. Im Tiebreak deutete sich schon eine kleine Sensation an, als die Ostseestädterinnen mit 12:9 führten. Sie hatten aber ihre Nerven nicht unter Kontrolle und verloren so noch mit 13:15 denkbar knapp. Trotzdem eine tolle Leistung des aktuellen Tabellensechsten, der aus den restlichen drei Spielen noch zwei Punkte für den sicheren Verbleib in der Regionalliga benötigen. Die sollen am Sonnabend (17.30 Uhr) im Nachholspiel gegen den 1. VC Norderstedt erkämpft werden.
SV Warnemünde: Sandra Schwarzer, Josefine Schrank, Antje Walther, Franziska Kühn, Henrike Höft, Kathleen Knaute; Tina Perkampus und Dr. Christa Kühn.
Weitere Ergebnisse vom Wochenende
| Kieler TV |
– CVJM Hamburg |
3:0 |
| Eckernförder MTV |
– 1. VC Stralsund |
1:3 |
| Wiker SV Kiel |
– 1. VC Parchim |
3:1 |
| VG WiWa Hamburg |
– 1. VC Norderstedt |
3:0 |
| Wiker SV Kiel |
– SVF Neustadt-Glewe |
3:2 |
|
Aktueller Tabellenstand Regionalliga Nord
|
1. |
1. VC Stralsund |
16 |
46:7 |
30:2 |
|
2. |
SVF
Neustadt-Glewe |
16 |
42:20 |
26:6 |
|
3. |
VG WiWa Hamburg
|
16 |
39:17 |
24:8 |
|
4. |
Kieler TV II |
16 |
31:27 |
18:14 |
|
5. |
Wiker SV Kiel
|
16 |
33:35 |
18:14 |
|
6. |
SV Warnemünde |
15 |
31:29 |
14:16 |
|
7. |
CVJM Hamburg
|
16 |
26:37 |
12:20 |
|
8. |
1. VC
Norderstedt II |
15 |
22:34 |
10:20 |
|
9. |
1. VC Parchim II |
16 |
17:41 |
6:26 |
|
10. |
Eckernförder
MTV |
16 |
8:48 |
0:32 |
|
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