Volleyball – Damen Regionalliga Nord
SV Warnemünde – 1. VC Parchim 3:2 (25:21, 25:16, 23:25, 22:25 und 22:25)

Tiebreak-Sieg für Geburtstagskind Kathleen

Die Neuen finden sich im Warnemünder Volleyballteam der Frauen immer besser zurecht. Es sind die 25-jährige Kathleen Knaute (l.) aus Berlin und die 20-jährige Josefine Schrank von der Insel Rügen, die zuletzt für Stralsund spielte.
Foto: Klaus-Peter Kudruhs

WARNEMÜNDE. Die Volleyballfrauen des SV Warnemünde fuhren am Sonntag einen weiteren Erfolg in der Regionalliga Nord ein und kletterten mit 14:14 Punkten auf den fünften Tabellenplatz. Sie gewannen gegen die Reserve des Zweitligisten 1. VC Parchim im Tiebreak mit 3:2 (25:21, 25:26, 23:25, 22:25 und 15:7) und widmeten den Erfolg Kathleen Knaute, die am Spieltag 25 Jahre jung wurde. Am Ende erwies sich die Begegnung als ein hartes Stück Arbeit und machte deutlich, warum die junge Parchimer Mannschaft in der Woche davor gegen den Vierten Kieler TV mit 3:1 erfolgreich war. Zunächst sah aber alles nach einem sicheren Warnemünder Sieg aus. Die Gastgeberinnen zogen wieder ein gutes Aufschlagspiel durch, waren sicher in der Annahme und entwickelten den erforderlichen Druck für einen erfolgreichen Angriff. So gingen die ersten beiden Sätze mit 25:21 und 25:16 auch an die Ostseestädterinnen. Der vierte Spielabschnitt war zunächst sehr ausgeglichen. Erst nach dem 16:16 konnte sich Warnemünde auf 21:16 und 22:18 absetzen. Dann wollte das SVW-Team ein schnelles Ende, spielte aber unkonzentriert und verlor noch mir 23:25 Punkten. Das munterte den 1. VC Parchim erst richtig zur starken Leistung und großem Widerstand auf. Die Gäste glichen die Partie mit einem 25:22-Satzgewinn aus. Im entscheidenden Tiebreak war die Warnemünderinnen dann aber wieder voll da. Sie gingen mit 6:1 und hielten bis zum 10:7 den sicheren Vorsprung. SVW-Mannschaftskapitän Franziska Kühn sicherte mit einer Aufschlagserie bis zum 15:7 dann den Gesamterfolg der Truppe um Trainer Mathäus Kuna. Sich recht freuen und den Geburtstagskuchen von Kathleen Knaute genießen konnte dann keiner. Die Warnemünder Volleyballfrauen hatten sich nach den zahlreichen Verletzungen gerade mal wieder personell etwas erholt, da erwischte es am Sonntag zunächst Marieke Ziem am Knöchel und im vierten Satz auch noch Marie-Theres Antrak mit einer Verletzung am rechten Fuß. Beide schnelle Genesung. Positives für das Restprogramm und die neue Spielsaison gibt es beim SVW aber auch schon. Der Studienplatzwechsel von Marie-Theres Antrak von Kiel nach Rostock hat geklappt und Henrike Höft hat ihre Ausbildung zum Polizeimeister abgeschlossen. Beide können so wieder stärker trainieren und spielen.

SV Warnemünde: Sandra Schwarzer, Marie-Theres Antrak, Josefine Schrank, Antje Walther, Franziska Kühn, Marieke Ziem, Maria Spittel, Henrike Höft, Sara Wagner, Kathleen Knaute; Tina Perkampus und Dr. Christa Kühn.

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© Redaktion Rostock-Sport