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SCHLAGWURF – online – Das Warnemünder Handballmagazin für die Saison 2009/2010 vom 10. März 2010: Oberliga-Männer bleiben beim Schlusslicht unter den Möglichkeiten / Erfolg für Verbandsligafrauen / Sieg im Pokal für A-Mädchen / Kreismeistertitel an Vierte / Bronze für die Mädchen E und andere Ergebnisse von der Warnowmündung Oberliga der Männer Enttäuschender Punktverlust beim Tabellenletzten ALTENTREPTOW. Es gibt nicht viele Mannschaften in der Landesoberliga, die beim Tabellenletzten HV Altentreptow mehr als 30 Tore werfen und am Ende noch Federn lassen müssen. Seit Sonntag gehört aber der SV Warnemünde dazu, der nur ein 32:32-Unentschieden erreichte und so das Tagesziel eines Doppelpunktgewinns verfehlte. Obwohl spielerisch überlegen gelang es den Ostseestädtern im gesamten Match nicht, für klare Verhältnisse zu sorgen. Warnemünde ging zwar mit 3:0 in Führung, konnte dann aber nicht nachlegen. Ursache dafür war zum einen das Vergeben schön herausgespielter Tormöglichkeiten. Zwölf glasklare Möglichkeiten wurden schon bis zur Pause vergeben. Außerdem unterlagen die Gäste von der Küste in vielen Eins-Eins-Situationen und kassierten so zahlreiche einfache Gegentore. Nach dem 16:16 zur Halbzeit sollte es alles besser werden. Doch es wurde nicht. Selbst drei Tore Vorsprung (20:17, 25:22) wurden leichtfertig verspielt. So auch nach dem 31:29 (58.), als Altentreptow Sekunden vor dem Schlusspfiff erneut zum Ausgleich kam. Fehlende Konstanz wie in Altentreptow führt nach starken Warnemünder Spielen immer wieder ins Mittelmaß zurück. „Wir haben gegen Altentreptow den Kampf nicht angenommen, zu herzlos gespielt und so zurecht einen Punkt verloren“, ist auch das erste Urteil von SVW-Trainer Matthias Schwarz nach dem Match. Trotz des Punktverlustes bleibt der SV Warnemünde nach 21 Spielen Tabellensechster. SV Warnemünde: Tibor Hamann – Christoph Rasch 5, Christian Stampke, Michael Beyer, Dustin Stark 4, Michael Jacobsen 6/1, Peter Wüstemann 12, Richard Voss 5/1 und Florian Holtz. Verbandsliga der Damen Warnemünde mit unbändigem Siegeswillen WARNEMÜNDE. Die zuletzt guten Leistungen der Warnemünder Handballfrauen in der Verbandsliga bestätigten sich mit einem weiteren Erfolg. Das Team um das Trainergespann Ilka und Axel Wahl besiegte die SG Greifswald/Loitz in eigener Halle mit 24:21. Die Ostseestädterinnen zeigten unbändigen Siegeswillen von der ersten bis zur letzten Minute und kompensierten so auch das arbeitsbedingte Fehlen von Jette Prüßing und Kathleen Lewandowski. Kritisch wurde es nur, als Franziska Großer verletzt ausscheiden musste und die SG kurzzeitig mit 9:8 (19.) in Führung ging. Bis zur Pause waren die Gastgeberinnen allerdings wieder mit 14:13 in der Vorhand. Nach dem 14:14 unmittelbar nach dem Wiederanpfiff legte dann Warnemünde immer vor und hielt die Führung bis zum Schlusspfiff. Dabei vertrat A-Jugendliche Claudia Dombrowski die ausgeschiedene Franziska Großer sehr gut. SV Warnemünde: Mandy Wutschke, Maxi Bergel – Maja Nowak 1, Annika Heyder 1, Judith Eisenberger 4/1, Franziska Großer 3/1, Kathleen Wutschke 6, Julia Krause 1, Claudia Dombrowski 5/1, Stefanie Sachs 2 und Stefanie Tank 1. Verbandsliga Ost der Männer Am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden WARNEMÜNDE. Am Ende ärgerten sich die Verbandsligahandballer des SV Warnemünde, den knappen Ein-Tore-Vorsprung gegen den Ribnitzer HV nicht über die Runden gebracht zu haben. Aber das 26:26-Unentschieden war ein gerechter Ausgang für die Leistung über die gesamten 60 Spielminuten. Zwar legten die Ribnitzer Gäste zunächst ein 5:3 (9.) vor, kamen aber auch nicht weiter weg. Mit dem 5:5 war der erste Ausgleich wiederhergestellt. Bei ständig wechselnder Führung stand es dann auch zur Halbzeit 15.15-Unentschieden. Nach dem Seitenwechsel konnte Warnemünde fast immer vorlegen, aber mit dem 17:15 und 22:20 nur zweimal mit zwei Toren. So reichte es für beide Mannschaften nur zur Punkteteilung. Ribnitz ist jetzt Tabellendritter und die Zweite des SV Warnemünde folgt auf Platz vier in der Verbandsliga Ost. SV Warnemünde II: Sven Pelz, Austen Müller – Marcel Lustig, Daniel Brauer 4, Jan-Martin Ohde, Ingo Rathkens 4/1, René Kißhauer 7/3, Steffen Schollbach 3/1, Florian Holtz 6/1, Steffen Postler, Patrik Peters 2, Johannes Hänschke und Mathias Voigt. HVMV-Pokalrunde weibliche Jugend A Warnemünder Mädchen wollen das Double WARNEMÜNDE. Nach dem Gewinn des Landesmeistertitel wollen sich die jungen Handballdamen der Jugend A des SV Warnemünde auch im Pokal schadlos halten. Sie bleiben in dieser Saison weiter ungeschlagen und schickten die Mädchen der SG Bützow/Güstrow mit einer 14:40-Niederlage nach Hause. Die Schützlinge von SVW-Trainerin Britta Dombrowski boten wieder Power-Handball über 60 Minuten und hatten schon mit dem 17:3 zur Pause den Sieg unter Dach und Fach. Alle Akteure des SVW waren am Torerfolg beteiligt. Ernsthafter Pokal-Konkurrent der Ostseestädterinnen bleibt das Team des Stralsunder HV, das allerdings das erste Spiel am 27. Februar abgesagt hatte. SV Warnemünde: Caroline Ewen 1/1 – Nena Röhrdanz 2, Johanna Latzko 2/1, Asiya Sharipova 3, Lisa Schwelp 4, Ann-Christin Hinzdorf 6, Nadine Lustig 7/2, Claudia Dombrowski 8, Theresa Ott 2, Marie Gottschalk 2, Annemarie Lenz 2 und Mandy Rohde 1. Kreisunion Rostock der Männer Warnemünde IV mit Vorsprung vorzeitig Meister
WARNEMÜNDE Der vergangene Sonnabend brachte in der Handballkreisunion der Männer die endgültige Entscheidung. Neuer Kreismeister wurde der SV Warnemünde IV. Ohne ihren erkrankten Spielertrainer Benno Voß machten die Warnemünder Männer um direkten Vergleich mit Verfolger SG Motor Neptun Rostock alles klar. Nach ausgeglichener ersten Halbzeit, in der das SVW-Team sich nur mit 13:11 Toren etwas absetzen konnten, kam die Entscheidung dann Mitte der zweiten Spielhälfte. Warnemünde zog auf 22:15 weg und verwaltete den Sieben-Tore-Vorsprung dann sehr geschickt und clever bis zum 29:22-Endstand. So wurde der SV Warnemünde mit großem Vorsprung neuer Meister, egal wie die letzte Partie am 21. März gegen den Titelverteidiger HC Empor Rostock IV ausgeht. Zum frühzeitigen Erfolg der Ostseestädter trugen auch die unerwarteten Niederlagen des zweiten Verfolgers HSG Uni Rostock beim HC Empor Rostock IV (32:35) und beim Schwaaner SV (28:30) bei. SV Warnemünde IV: Axel Beck, Lutz Meyer – Tonio Bankmann, Ulf Reder 6/5, Axel Wahl 3, Ronny Maske 5, Ralf Kuhn 2, Tilo Strauch 11/2, Frank Holtfoth und Frank Rieck 2.
SV Warnemünde V – HSG Warnemünde 15:25 (8:11) WARNEMÜNDE (kera) Eigentlich wäre es besser, wenn man über das Sonntagsspiel der Fünften gegen den Ortsnachbarn HSG Warnemünde nicht viele Worte verlieren würde, denn was man auf der Platte ablieferte war kein Handballspiel. Nach einem klassischen Fehlstart lag der Gast in der 15. Minute mit 6:1 in Führung. Die HSG brauchte sich dabei gar nicht groß anzustrengen, denn die Abwehr der Truppe um Klaus Boos war noch im Tiefschlaf. Bis zur 23. Minute kämpfe man sich dann auf den 7:7-Ausgleich heran. Jeder Spieler der Fünften erweckte den Eindruck: „Es geht jetzt richtig von vorne los.“ Aber leider war dies das letzte Anzeichen von Kampfgeist. Nach einer Auszeit der HSG spielten dann auch nur noch die Gäste, zu zur Halbzeit mit 11:8 Toren vorne lagen. So harmlos wie die Deckung dann auch in der zweiten Halbzeit agierte, folgten im Angriff nur Einzelaktionen, kein Kombinationsspiel und keine Tore. Eine gewisse Lustlosigkeit konnte man erkennen. Nach 53 Minuten war das Spiel endgültig für die HSG mit dem 24:14 entschieden. SV Warnemünde V: Roger Kotzauer, Norbert Brüsch – Andreas Bartels, Thomas Gehls 1, Sven Schmeling 1, Torsten Holtz 3, Detlef Godomski, René Hartmann 1, Stefan Lange 2, Sven Reichelt, Henry Wolf, Sven Ohde 1, Alexander Schiecke 1 und Jörg Schöne 5/2. Aktueller Tabellenstand Kreisunion der Männer
Kreisunion der weiblichen Jugend E II Glückwunsch zur Bronzemedaille! ROSTOCK. (F. E.) Am letzten Spieltag in der Kreismeisterschaft der weiblichen Jugend E I trafen mit dem SV Warnemünde und Eintracht Rostock III der Dritte und Vierte aufeinander Es war also ein echtes Endspiel um Platz drei und damit um die Bronzemedaille. Für den dritten Platz musste Eintracht unbedingt gewinnen. Und so wurde es mächtig spannend. Trotz guter kämpferischer Leistung, zur Halbzeit lang Warnemünde mit 2:3 hinten. Aber aus einer sicheren Deckung heraus wurde das Spiel noch gedreht. Der Endstand lautete 5:4 für die Warnemünder Mädchen. Das bedeutete den dritten Platz und die ersehnte Medaille. Einziges Manko war in dieser Partie auf Warnemünder Seite die Chancenverwertung, zwei vergebene Siebenmeter, zehnmal Pfosten bzw. Latte. Weitere vergebene hochkarätige Möglichkeiten sind auch durch eine sehr gut haltende Torhüterin der SV Eintracht nicht zu erklären. Es bieten sich also viele Ansatzmöglichkeiten für eine weitere Steigerung in der nächsten Saison als Altersklasse D II. SV Warnemünde: Maja Petzold - Pepa Philine Scholz 2, Charlene Tahn 1, Vanessa Blatt, Julia Ewen 2, Marie Hoppe, Ida Dingel, Cara Czapinski und Celine Liefländer. Zum Team gehören außerdem noch Antonia Kunert, Marie-Michelle Dethloff, Lilly Stäcker und Swantje Rätzer. Kreisunion der Frauen In der zweiten Hälfte nicht mehr mitgehalten WARNEMÜNDE. Nur bis zum 9:10 zur Pause konnten die zweiten Frauen des SVW dem amtierenden Kreismeister HSG Warnemünde Paroli bieten. Dann ging die Post ab, Aber nur bei der HSG-Sieben, die dann mit zwölf Toren mehr gewann und so wieder an die Spitze der Tabelle zog. Vom starken spiel in der Woche davor gegen Schwaan war nicht viel im SVW-Team übrig geblieben. SV Warnemünde II: Kathrin Meinke – Jennifer Gehls 1, Susann Lüders 1, Carola Schubert 3, Andrea Saurin 2/1, Juliane Milhahn, Franzi Kiehl, Mandy Falk 2, Anna Milhahn, Sarah Wollmann 4, Sabine Hellmuth 1, Sandra Breitsprecher 2 und Franziska Müller. Aktueller Tabellenstand Kreisunion der Frauen
Kreisunion der weiblichen Jugend D SV Warnemünde: Michelle Bladt – Josy Jodmikat 1, Greta Tack, Clara Heinzius 4, Carolin Hartwich, Ferike Lietzow, Hedda Stäcker 6, Viviane Messer, Karolina Brunova, Emely Böttcher und Liesa Kunert 3. |