|
SCHLAGWURF – online – Das Warnemünder Handballmagazin für die Saison 2009/2010 vom 4. März 2010: Oberliga-Männer dem Druck des Spitzenreiters nicht gewachsen / Dritter Saisonsieg der Mädchen B / Gute Leistungen der Verbandsligateams trotz Niederlagen / Ergebnisse aus der Kreisunion. Oberliga der Männer Zuviel Respekt vor dem Spitzenreiter aus Stralsund WARNEMÜNDE. Keine großen Illusionen hatten die Oberligahandballer des SV Warnemünde vor dem Spiel gegen den Spitzenreiter Stralsunder HV. Sie wollten sich aber mindestens so gut verkaufen wie beim 23:29 im Pokalspiel der zweiten Runde. Das klappte nicht, denn die Gastgeber kamen mit 18:38 Toren diesmal doch etwas arg unter die Räder. Warnemünde spielte in den ersten 15 Minuten gut mit und hätte hier nach dem 8:10 durchaus in Führung gehen können. Doch bei Konterversuchen von Richard Voß, Christoph Rasch und Dustin Stark fehlte dann die Traute, wirklich bis zur letzten Konsequenz durchzuziehen. In der Folgezeit demonstrierten dann die bundesligaerfahrenen Gäste um Benny Lindt, wie Druck aufs gegnerische Tor erzeugt wird. Mit 10:20 lag das Warnemünder Team von Trainer Matthias Schwarz so zur Halbzeit schon aussichtslos hinten. Im zweiten Spielabschnitt dann ein ähnliches Bild. Warnemünde erspielte sich zwar zahlreiche Tormöglichkeiten, scheiterte aber an der eigenen Schwäche im Abschluss oder am stark haltenden Torhüter der Stralsunder. Bis auf Richard Voß, der allein acht der 18 Warnemünder Tore markierte, blieben hier alle anderen Warnemünder unter ihren Möglichkeiten. Insgesamt fehlte dem SVW mit dem beruflich verhinderten Regisseur Mirko Richert die ordnende Hand sowohl in der Abwehr als auch im Vorwärtsgang. Der erst 21jährige Paul Krause war mit dieser Aufgabe gegen die SHV-Sieben noch etwas überfordert. Warnemünde rutscht in der Tabelle auf Platz 6 ab. SV Warnemünde: Tibor Hamann, Mathias Steinberg – Christoph Rasch 1, Michael Meinshausen 1, Christian Stampke 1, Paul Krause, Dustin Stark 2, Michael Jacobsen 4/2, Peter Wüstemann 1, Richard Voss 8/2, Florian Lorbeer und Felix Reichelt. Oberliga weibliche Jugend B Nach dem Seitenwechsel richtig aufgedreht WARNEMÜNDE. Den Handballmädchen der Jugend B des SV Warnemünde scheint die Winterferienpause gut bekommen zu sein, denn sie landeten gegen den Tabellennachbarn Pasewalker HV mit 33:25 Toren einen jederzeit sicheren Sieg. Es war erst der dritte in der laufenden Saison und lässt auf ein gutes Abschneiden in der nun folgenden Pokalserie hoffen. Zunächst setzte SVW-Trainer auf die Mädchen, die in den zurückliegenden Spielen weniger zum Einsatz kamen. Sie bedankten sich für das Vertrauen und erspielten eine 13:11-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel kam dann die „erste Garnitur“. Die passte sehr gut und zog auf 18:12 und 20:15 gleich weg. Auch in der Zeit bis zum Schlusspfiff bestimmten die Ostseestädterinnen das Geschehen und entschieden spätestens mit dem 28:20 das Match für sich. Insgesamt eine starke Mannschaftsleistung mit einer Steigerung im zweiten Spielabschnitt. SV Warnemünde: Katharina Sablowski, Caroline Ewen – Tina Schwarze 3, Caroline Hübner 7/2, Laureen Warncke, Stefanie Klein 1, Anika Fiebranz 1,Johanna Latzko 4, Julia Hübner 1, Theresa Ott 2, Annemarie Lenz 9/3 und Laura Dethloff 5. Verbandsliga der Frauen Warnemünde verkauft sich bei Pädagogik gut ROSTOCK. Lag es an den Eigenheiten des Lokalderbys und der spieltechnischen Verbesserung der Gäste? Die Handballdamen des SV Pädagogik Rostock hatten Mühe das Verbandsligaspiel gegen den Ortsnachbarn SV Warnemünde mit 23:18 Toren für sich zu entscheiden. Der Favorit ging zwar mit 2:0 in Führung, hatte dann aber einige Probleme mit dem recht druckvollen und schnellen Spiel der Warnemünderinnen, die trotz des berufsbedingten Fehlens von Spielmacherin Annika Heyder eine 6:4-Führung herausspielten. Die Gastgeberinnen, die zunächst zu statisch agierten, waren dann froh, bis zum 10:10-Ausgleich zur Pause wieder den Anschluss gefunden zu haben. Auch nach dem Seitenwechsel erreichte das SVW-Team um Trainer Axel Wahl mit einer offensiven 5-1-Abwehr Gleichwertigkeit. Das war in erster Linie auch der jungen Julia Krause auf der Abwehrspitze zu verdanken, die den Angriffsdruck der Pädagogikdamen erheblich störte. Als sie verletzt ausschied und Warnemünde im Deckungsverhalten defensiver spielte musste, kamen die Pädagogikdamen mehr und mehr in die Vorhand. Das Heimteam zog das Tempo etwas an und nutzten jetzt die kleinen Fehler in der Gästedeckung besser, um sich mit vier Toren in Folge vom 14:13 auf 18:13 etwas abzusetzen. Mit diesem Vorsprung im Rücken spielte Pädagogik erleichtert auf und gewann am Ende doch recht sicher dieses Match. Da Pasewalk ein Nachholspiel bei der SG Greifswald/Loitz mit 25:27 deutlich verlor, ist der SV Pädagogik Rostock jetzt alleiniger Spitzenreiter. Warnemünde bleibt auf Platz 9 der Verbandsliga-Tabelle SV Warnemünde: Maxi Bergel, Mandy Wutschke – Stefanie Sachs, Franziska Großer 7/2, Judith Eisenberger, Jette Prüßing 2, Kathleen Lewandowski 1, Maja Nowak 1, Kathleen Wutschke 4, Julia Krause 3, Julia Bauer und Stefanie Tank. Verbandsliga Ost der Männer Nach Seitenwechsel etwas ohne Torglück TORGELOW. Da die Verbandsligahandballer des SV Warnemünde schon im Hinspiel gegen den HSV Greif Torgelow mit 19:26 verloren hatte, konnte es im Rückspiel eigentlich nur besser werden. Mit dem 19:22 funktionierte es nicht ganz, denn Torgelow war einfach zu heimstark. Die Greif-Sieben hat im Verlaufe der Saison erst drei Punkte in eigener Halle abgegeben. Außerdem fehlten der Reserve des SV Warnemünde sechs Stammspieler, so dass drei Akteure aus der A-Jugend zum Einsatz kamen. Bis zum 9:9 zur Halbzeit hielten die Gäste trotzdem mit, vergaben für ein besseres Ergebnis aber schon zu diesem Zeitpunkt die eine oder andere Torchance. Nach dem Seitenwechsel kam Torgelow dann mehr in die Vorhand und erspielte sich bis zum 19:15 (47.) einen Vier-Tore-Vorsprung, den Warnemünde nicht mehr wettmachen konnte. SV Warnemünde II: Sven Pelz – Marcel Lustig, Daniel Brauer, Jan-Martin Ohde 5, Ingo Rathkens 2, René Kißhauer 4/1, Steffen Schollbach 3, Steffen Postler 3, Tim Klusmann, Andreas Kahl 2 und Mathias Voigt. Kreisunion der Frauen Sensationeller Sieg beim Tabellenführer in Schwaan SCHWAAN (jege). Nach fast dreimonatiger Spielpause - die letzte Begegnung war auf den 28.November 2009 datiert - stand für die zweite Frauen des SV Warnemünde endlich die erste Begegnung des Jahres 2010 an. Grund für die lange spielfreie Zeit waren viele wetterbedingte Ausfälle und spielplantechnische Änderungen. Zwar wurden die letzten beiden Partien vor der „Ruhepause“ gegen den Ribnitzer HV und den SV Nord-West gewonnen, doch wusste man nach solch‘ langer Pause natürlich nicht, wo man stand. Zu allem Überfluss war mit den Damen des Schwaaner SV auch noch der aktuelle Tabellenführer der Gastgeber, was die Aufgabe nicht leichter machte, hatten diese doch in ihren bisherigen Heimspielen lediglich einen Punkt gegen den amtierenden Kreismeister abgegeben. SV Warnemünde II: Kathrin Meinke – Jennifer Gehls 2, Anett Lustig, Susann Lüders, Carola Schubert 7, Andrea Saurin, Juliane Milhahn 1, Nadine Lustig 3, Anna Milhahn 1, Sarah Wollmann 4, Sabine Hellmuth 1, Sandra Breitsprecher 3/3 und Franziska Müller 1. Kreisunion der Männer Nur zahlenmäßig überlegen, mehr aber nicht ROSTOCK (kera) Ja, die Männer der Fünften des SV Warnemünde staunten am Sonntagmorgen nicht schlecht, als die „jungen Wilden“ von der HSG Uni nur mit nur sechs Spielern auf das Parkett traten. „Sollte da eventuell etwas möglich sein?“ , dachten da einige Akteure der Ostseestädter. SV Warnemünde V: Roger Kotzauer - Sven Schmeling 1, Andreas Bartels 6, Thomas Gehls 3, Detlef Godomski 2, Sven Ohde 2/1, Stefan Lange 2, Torsten Holtz 2, René Hartmann, Alexander Reiser 2, Jörg Schöne 12/1, Sven Reichelt, Jan Middelborg und Norbert Trieglaff. Kreisunion weibliche Jugend D I Kantersieg der Wiegratz-Mädchen in Vorpommern GRIMMEN. Mit einem mehr als deutlichen 18:2-Erfolg über den HSV Grimmen festigte das junge Team der Mädchen D I um Trainerin Karola Wiegratz den fünften Tabellenplatz. Die Ostseestädterinnen ließen den Gastgebern von Beginn an keine Chance. Nach einem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 12:12 will das SVW-Team auch in den letzten vier Spielen dieses Mittelfeldplatz sichern. SV Warnemünde: Michelle Bladt – Josy Jodmikat 1, Greta Tack 2, Clara Heinzius 5, Carolin Hartwich 1, Ferike Lietzow, Hedda Stäcker 4/2, Viviane Messer, Emely Böttcher 3 und Liesa Kunert 2. Kreisunion weibliche Jugend E II GRIMMEN. Am Anschluss in der Trostrunde der Mädchen E II kam das ganz stark ersatzgeschwächte und sehr junge Team des SV Warnemünde um zwei Niederlagen nicht herum. Zum einen wurde knapp mit 9:10 gegen den gastgebenden HSV Grimmen verloren und zum anderen dann doch recht deutlich mit 3:7 Toren gegen den SV Pädagogik Rostock. SV Warnemünde: Mette Kißhauer – Meregem Hegden 1, Frances Krüger 6, Anna Wietz, Anna Gericke Jannika Mai und Marie Michelle Dethloff 5/1. |