„Schwaaner Handball“ Ausgabe vom 22. Februar 2010: Schwaaner Oberligamänner im Endkampf gegen Warnemünde trotz Führung nicht clever genug / Die Zweite des SSV verlor in der Rostocker Kreisunion

Oberliga der Männer
Schwaaner SV – SV Warnemünde 25:27 (12:16)

Schwaan verspielt möglichen Punktgewinn

Warnemünde agiert cleverer und revanchiert sich für Niederlage in der Hinrunde

SCHWAAN (dibe) Am Ende waren Spieler, Verantwortliche und Fans des Schwaaner SV sehr enttäuscht. Diese 25:27-Niederlage gegen den SV Warnemünde musste nicht sein. Zu dicht hatten sie an den Punkten geschnuppert, nach einem schier hoffnungslosen 13:18-Rückstand schaffte der Gastgeber einen Lauf, der bis auf ein 23:21-Zwischenergebnis führte. Doch am Ende jubelten die Ostseestädter, die sich im entscheidenden Moment cleverer anstellten und mit einem 27:25-Sieg nach Hause fuhren. „Diese Niederlage tut weh, besonders auch deshalb, weil wir es selber in der Hand hatten“, sagte SSV-Coach Detlef Vogt nach dem Spiel. Vor allem die Situation beim Stand von 23:21 ärgerte ihn. Hier hatten seine Jungs, wie man so schön sagt, die Chance, den Sack zuzumachen. Ein Siebenmeter und ein anschließender Konter fanden aber nicht den Weg ins gegnerische Tor. So wachten die Gäste, die sich eigentlich schon geschlagen sahen, wieder auf und kamen zurück ins Spiel. Es wurde spannend, auf beiden Seiten fielen Tore, allerdings spielten die Warnemünder jetzt alle ihre Erfahrungen aus, mit der sie nach dem 24:24 die Siegesspur nicht mehr verließen. „Die Warnemünder waren abgezockter. Sie haben aber auch Glück gehabt, dass wir gute Tormöglichkeiten verwarfen und in Überzahl kein ordentliches Spiel aufziehen konnten“, so Vogt. Bestes Beispiel war eine doppelte Überzahl, Mitte der zweiten Spielhälfte, als der Tabellenfünfte zwei Tore erzielte, Schwaan jedoch nicht einmal traf.

Die Niederlage des SSV tut umso mehr weh, weil Warnemünde zum einen nicht besser war und zum anderen Schwaan mit einem Punktgewinn sich weiter aus dem unteren Tabellendrittel hätte absetzen können. Gut sahen die Schützlinge von Detlef Vogt und seinem Co. Rene Burghardt dann aus, wenn sie schnell den Ball laufen ließen und den Schwung der ersten Welle nutzten. Dann hatte die Warnemünder Abwehr große Schwierigkeiten. Auf der anderen Seite zeigten sich bei den Schwaanern auch immer wieder Probleme in der Hintermannschaft, die den Rückraum des Gegners vor allem in der ersten Halbzeit nicht in den Griff bekamen und so die eigenen Torhüter alt aussehen ließen. Das änderte sich nach dem Pausentee. Die Deckung arbeitete hochkonzentriert, erlief sich viele Bälle, und auch Kay Ullrich im SSV-Kasten präsentierte sich mit tollen Reflexen.
Es half aber nichts. Schwaan verlor das Spiel und wichtige Punkte im Abstiegskampf. Warnemünde revanchierte sich dagegen erfolgreich für die 24:26-Hinrundenniederlage. Erfolgreichster Werfer im Team des Gastgebers war Steffen Strube, der diesmal neun Tore markierte.
Nächsten Sonntag (16.00 Uhr) gilt es für Schwaan, sich neu zu motivieren. Dann geht es gegen die Reserve des HSV Insel Usedom.

Schwaaner SV: Pannwitt, K. Ullrich – Kratkey 4, Polkow 3, Schulz, Stegemann 2, Prestin 2, C. Ullrich, Jörn (1), Erdmann 2, Frieser 2, Ahrens und Strube 9.

 

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Text und Fotos Dirk Behm

Rostocker Kreisunion der Männer
HC Empor Rostock IV – Schwaaner SV 28:25 (15:9)

Eine Wende im Spiel wollte nicht mehr gelingen

ROSTOCK Eigentlich hatten sich die Schwaaner Reservisten einen Sieg beim amtierenden Kreismeister HC Empor IV vorgenommen. Damit klappte es aber nicht, die Männer aus der kleinen Warnowstadt unterlagen am Ende mit 25:28 Toren. Dabei begann die Partie führ die Gäste nicht einmal schlecht. Sie führten mit 3:1, vergaben dann allerdings weitere gute Möglichkeiten und konnten den Vorsprung so nicht ausbauen. Empor zog mit 5:4 vorbei und dann durch einen größeren Druck auf das Tor der Gäste bis zur Pause auf 15:9 deutlicher weg. Das war auch eine Gewisse Vorentscheidung. Der Schwaaner SV II kämpfte sich zwar noch einmal bis zum 24:25 (53.) heran, kam aber nicht vorbei. Empor konnte in Überzahl noch einmal nachlegen und so sicher gewinnen. Die Schwaaner Reservisten um Spielertrainer Uwe Plog waren nicht Clever genug.

Schwaaner SV II: Benjamin Humke, David Molenda - Uwe Plog, Rene Bartoniek 1, Mario Brüggmann 2, Marc Hennings 4, Torsten Hickisch 2, Martin Kohls 4, Martin Krohn 2, René Matuschek 2, Tomas Vick 2 und Karsten Qual 6.


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