2002 
 

Inlineskate-Festival und HipHop-Workshop der Sportjugend

Die Rostocker Sportjugend und der Inlineskateverein „Hot Wheels“ Rostock veranstalteten am Samstag im „Kulturgüterbahnhof“ das 5. Inlineskate Festival. Zahlreiche Zuschauer ließen es sich nicht nehmen, den Akteuren unterschiedlichen Alters bei den Kunststücken auf den vier Rollen zuzuschauen. In verschiedenen Contest wurden die besten Skater gesucht, so erreichte Willi Krüger aus Rostock im Street-Contest und im Highjump jeweils den ersten Platz. Auch beim „Best Trick“ konnte Willi überzeugen und wurde hinter den beiden Deutschen Meistern Marc Stahmer und Steffi Minut (übrigens einziges Mädchen) den dritten Rang. „Es war eine rund um schöne Veranstaltung“, freute sich Leif Winter von den „Hot Wheels“. Neben dem Skate-Parcour konnte auch Hockey gespielt werden und wurde am Ende der Veranstaltung ein Film über den Inlineskateverein gezeigt, der demnächst auch bei ROK-TV zusehen sein wird. Die „Hot Wheels“ waren erstmals im KGB zugast und hoffen, diese Hallen weiter nutzen zu können. „Gerade in den Wintermonaten brauchen wir eine geeignete Trainings- und Übungshalle, hier wäre es ideal“, so Winter. Wären da nicht die relativ hohen Kosten von gut 250 Euro im Monat, für die der kleine Verein einfach kein Geld hat. „Aber wir hoffen mit der Stadt eine Lösung zu finden, denn es geht ja eigentlich nur um sechs Monate im Jahr. Wenn wir für diesen Winter einen Lösung finden könnten, wäre uns schon sehr geholfen“, sieht Leif Winter optimistisch in die Zukunft. Die „Hot Wheels“ schauen zudem gebannt auf die Aktivitäten am Wall, wo eine neue Anlage für Skater entstehen soll. „Die bisherigen Anlagen waren in der Hauptsache zu klein, das sollte sich ändern. Schön ist, das das Planungsbüro an uns herangetreten ist und uns in der Sache um Rat gefragt hat“, meint Leif Winter. Schließlich sollte dies nicht nur irgendeine Skater-Anlage sein, sondern sie sollte den Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer entsprechen.

Nahezu zeitgleich fand im „Tanzland“ ein Workshop in Sachen HipHop statt. Die Bildungsreferentin der Sportjugend Mecklenburg-Vorpommern Susanne Kutzner konnte 17 Teilnehmerinnen und auch zwei Jungen zu einem fast siebenstündigen Workshop begrüßen. „Es war eine gutes Arbeiten mit den jungen Leuten, sie waren alle schon `vorbelastet`“, freute sich Susanne Kutzner, die am Abend dann noch Im KulturGüterbahnhof zusammen mit den „Breakin’ Barrage“ und den „Jarits“, einem Tanzprojekt auftrat. Bereits einige Tage zuvor war der Workshop, bei dem HipHop-Musik und das trendige Tanzen im Vordergrund standen, ausgebucht, im Herbst soll dieser erneut angeboten werden. „Wir haben zwei Choreographien einstudiert und zum Schluss dann in Blöcken getanzt“, freute sich Susanne Kutzner über das rege Interesse.

(oj)

 

       

 

 


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