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Inlineskate-Festival
und HipHop-Workshop der Sportjugend
Die
Rostocker Sportjugend und der Inlineskateverein Hot Wheels
Rostock veranstalteten am Samstag im Kulturgüterbahnhof
das 5. Inlineskate Festival. Zahlreiche Zuschauer ließen es sich
nicht nehmen, den Akteuren unterschiedlichen Alters bei den Kunststücken
auf den vier Rollen zuzuschauen. In verschiedenen Contest wurden die
besten Skater gesucht, so erreichte Willi Krüger aus Rostock im
Street-Contest und im Highjump jeweils den ersten Platz. Auch beim Best
Trick konnte Willi überzeugen und wurde hinter den beiden
Deutschen Meistern Marc Stahmer und Steffi Minut (übrigens einziges
Mädchen) den dritten Rang. Es war eine rund um schöne
Veranstaltung, freute sich Leif Winter von den Hot Wheels.
Neben dem Skate-Parcour konnte auch Hockey gespielt werden und wurde
am Ende der Veranstaltung ein Film über den Inlineskateverein gezeigt,
der demnächst auch bei ROK-TV zusehen sein wird. Die Hot
Wheels waren erstmals im KGB zugast und hoffen, diese Hallen weiter
nutzen zu können. Gerade in den Wintermonaten brauchen wir
eine geeignete Trainings- und Übungshalle, hier wäre es ideal,
so Winter. Wären da nicht die relativ hohen Kosten von gut 250
Euro im Monat, für die der kleine Verein einfach kein Geld hat.
Aber wir hoffen mit der Stadt eine Lösung zu finden, denn
es geht ja eigentlich nur um sechs Monate im Jahr. Wenn wir für
diesen Winter einen Lösung finden könnten, wäre uns schon
sehr geholfen, sieht Leif Winter optimistisch in die Zukunft.
Die Hot Wheels schauen zudem gebannt auf die Aktivitäten
am Wall, wo eine neue Anlage für Skater entstehen soll. Die
bisherigen Anlagen waren in der Hauptsache zu klein, das sollte sich
ändern. Schön ist, das das Planungsbüro an uns herangetreten
ist und uns in der Sache um Rat gefragt hat, meint Leif Winter.
Schließlich sollte dies nicht nur irgendeine Skater-Anlage sein,
sondern sie sollte den Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer
entsprechen.
Nahezu
zeitgleich fand im Tanzland ein Workshop in Sachen HipHop
statt. Die Bildungsreferentin der Sportjugend Mecklenburg-Vorpommern
Susanne Kutzner konnte 17 Teilnehmerinnen und auch zwei Jungen zu einem
fast siebenstündigen Workshop begrüßen. Es war
eine gutes Arbeiten mit den jungen Leuten, sie waren alle schon `vorbelastet`,
freute sich Susanne Kutzner, die am Abend dann noch Im KulturGüterbahnhof
zusammen mit den Breakin Barrage und den Jarits,
einem Tanzprojekt auftrat. Bereits einige Tage zuvor war der Workshop,
bei dem HipHop-Musik und das trendige Tanzen im Vordergrund standen,
ausgebucht, im Herbst soll dieser erneut angeboten werden. Wir
haben zwei Choreographien einstudiert und zum Schluss dann in Blöcken
getanzt, freute sich Susanne Kutzner über das rege Interesse.
(oj)
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