der Hansestadt Rostock

Rostocker Sportjugend empfängt japanische Jugendliche

Nach 1998 und 2003 ist die Sportjugend Rostock zum dritten Mal Gastgeber für den deutsch-japanischen Simultanaustausch. Vier japanische Jugendliche im Alter von 17 bis 20 Jahren werden die Hansestadt vom 22. bis 29. Juli besuchen.

"Es ist ein Jugendaustausch, der als Bildungsreise verstanden werden soll, nicht als Erholungsurlaub", stellt Andreas Blümel, Jugendsekretär der Sportjugend Rostock fest. Die Gäste sind in Rostocker Familien untergebracht, die für die individuelle Betreuung verantwortlich sind. Auf diese Kontakte wird neben dem offiziellen Programm besonders großen Wert gelegt. "Die Teilnehmer können hier gegenseitig Erfahrungen sammeln, lernen andere Kulturen kennen und akzeptieren", erklärt Blümel.

Im Mittelpunkt der internationalen Begegnung steht der Sport. Die Gäste, zu den vier jungen Menschen aus dem Norden Japan gehören außerdem ein Betreuer und ein Dolmetscher, werden Rostocker Sportvereine kennenlernen und Sportangebote in der Hansestadt wahrnehmen. "Der Sport dient einmal mehr als Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen", verspricht sich Blümel eine große Wirkung. In den sieben Tagen stehen Besuche im Drachenbootverein SV Breitling, bei den Rollstuhlsportlern der Paul-Friedrich-Scheel-Schule für Körperbehinderte und in der Tanzschule Geipelt auf dem Programm. Aber auch Strandaktivitäten mit Lagerfeuer und sportlicher Betätigung, gemeinsames Kochen von deutschen und japanischen Gerichten und ein Besuch im Ribnitzer Bernsteinmuseum sind geplant. Der Sayonara-Abend wird schon traditionell im Rostocker Ruder-Club stattfinden. Hoch offiziell wird es am 25. Juli, wenn die Teilnehmer im Rathaus von der Senatorin für Kultur, Schule und Sport empfangen werden.

Die jungen Japaner besuchen im Rahmen des Austauschprogramms, das bereits zum 33. Male durchgeführt wird, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Im kommenden Jahr wird eine deutsche Delegation in das Land des Lächelns reisen und dort den Gegenbesuch abstatten.

Olaf Jenjahn


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