|
OB-Kandidaten
stellten sich den Sportvereinen Rostock, 24. Februar 2005 Am Mittwoch hatten die Kandidaten der Oberbürgermeisterwahl auf Einladung des Präsidiums des Stadtsportbundes (SSB) Rostock die Möglichkeit, sich im Rostocker Freizeitzentrum in der Kuphalstraße zum Sport in der Hansestadt zu positionieren. Bis auf Sebastian Schröder, der sich entschuldigen ließ, und den Einzelbewerber Bernhard Eickstädt nahmen alle Kandidaten die Einladung an. Der Präsident des SSB, Herbert Pankau umriss zu Beginn der fast dreistündigen Veranstaltung die Standpunkte des Interessenvertreters der 31 200 Sportlerinnen und Sportler in den 158 Mitgliedsvereinen. "Rückblickend müssen wir konstatieren, dass die Bedingungen für den Rostocker Sport in der Vergangenheit immer komplizierter geworden sind", meinte Pankau und knüpfte mit der Wahl des neuen Stadtoberhauptes auch die Hoffnung auf bessere Zeiten. Die Kandidaten konnten sich dann in drei Minuten kurz darstellen. Von kompetent bis skurril, also nicht viel anders als im derzeitigen Wahlkampf, stellten sich die Kandidaten dar. Substantiell hatten die drei aussichtsreichen "großen" anwesenden Bewerber sicherlich wesentlich mehr zu bieten, doch auch das was z.B. Jan Zeggel oder Brunhild Finck zu sagen hatten, fand den Beifall der gut 100 Vertreter aus den Rostocker Sportvereinen. Auch
bei der Fragerunde standen Ida Schillen, Dieter Schörken und Roland
Methling im Vordergrund. Es ging um die Sportstätten der Stadt,
um die Zukunft der Vereine, den Leistungs- wie auch den Breitensport,
den Schulsport. Die OB-Kandidaten mussten sich, zum Teil harsche Kritik
anhören und sich heftig verteidigen. Was
hat diese Gesprächsrunde gebracht? Zumindest haben alle OB-Kandidaten
gemerkt, das Interesse am Sport in der Hansestadt ist sehr groß
und mit leeren Versprechungen lassen sich die Vereine nicht abspeisen.
Der künftige OB wird an seinen Aussagen gemessen, das gilt nicht
nur für die Politik oder die Kultur, auch für den Sport. Eine
konstruktive Zusammenarbeit mit dem SSB muss sein, um dem Namen "Sportstadt
Rostock" gerecht zu werden. © Olaf Jenjahn
|