der Hansestadt Rostock


Japanische Sportler waren in Rostock zu Gast

Mit einer tollen Grillparty im Rostocker Ruderclub wurden am Donnerstag Abend die Teilnehmer des 29.Deutsch-Japanischen Simultanaustauschs aus Rostock von ihren Gasteltern verabschiedet. Fünf japanische Jugendliche, ihr Reiseleiter und die Dolmetscherin besuchten seit dem 31. Juli Güstrow und Rostock und lernten hier Land, Stadt und Leute kennen.

Am Eröffnungsabend, der ebenfalls auf dem Gelände des Rostocker Ruderclubs in Gehlsdorf stattfand, schlossen sich die japanischen Gäste spontan der Aktion "Ich bin ein Rostock Olymp" an und zogen die T-Shirts über, die sie vom Stadtsportbund überreicht bekamen. Ein Foto auf dem Bootssteg vor der Silhouette Rostocks dokumentierte dies eindrucksvoll.

In den nächsten Tagen war das Programm vollgepackt, standen zahlreiche Besuche und Erkundungen an. Neben einem offiziellen Besuch bei der Senatorin für Familie, Jugend, Kultur und Sport Ida Schillen wurde den japanischen Gästen bei einem Stadtrundgang die Rostocker Innenstadt nähergebracht. Des weiteren standen eine Besichtigung des IGA-Geländes, Besuche in der Schule für Körperbehinderte in der Südstadt sowie im Ernst-Barlach-Gymnasium, gemeinsame sportliche Aktivitäten im Rostocker Freizeitzentrum und eine tolle Strandparty auf dem Programm. Den Abschluss bildete ein Besuch der Hanse-Sail, bei dem Gastgeber und Gäste einen Segeltörn unternahmen auf der Warnow unternahmen. Für die Japaner war es im übrigen das erste Mal, das sie auf einem Segelboot über das Wasser "schipperten"

"Wir haben nun zum dritten Male den Austausch in Rostock durchgeführt und es hat wieder richtig viel Spaß gemacht. Wir haben uns als Rostocker wieder viel Mühe gegeben und den japanischen Gästen eine Menge geboten", so Andreas Blümel von der veranstaltenden Rostocker Sportjugend. Das empfanden auch die Gäste aus Fernost, die sich allerdings manchmal etwas weniger Programm gewünscht hätten. "Es war eine sehr schöne aber auch anstrengende Zeit hier in Rostock, dennoch haben wir sehr viel Neues gelernt und für uns entdeckt", stellte Yuichiro Sato fest, der im Namen der Gruppe sprach. Der 17-Jährige weilte das erste Mal in Deutschland und dem es der Warnemünder Strand ausgesprochen gut gefiel. Gruppenleiter Yoshiaki Miura meinte: "Es war für mich sehr interessant, solche Einrichtungen zu besuchen, die wir in Japan nicht haben (Rostocker Freizeit-Zentrum, Probierwerkstatt). Auch die kurze Einsicht in das deutsche Schulsystem hat mir gut gefallen." Als gemeinsames Problem erkannte er aber, das es in beiden Ländern sehr schwierig, junge Menschen für den Sport im Gemeinschaften zu begeistern.

 

Text/Foto`s: oj

© Internet Marketing M-V GmbH