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9.
Rostocker Senatorenregatta
OSPA
gewinnt auf Segelyacht Bourdon
Ergebnisse
| Fotos
8.Senatorenregatta
Dabei ist
alles! Dies gilt für Olympia aber auch für die Rostocker
Senatorenregatta. Wie keine andere Veranstaltung zeigt sie,
dass Sport, Stadt und Wirtschaft ein Ziel haben: Olympia für
Leipzig/Rostock. Zum Ausklang der Saison ist diese Veranstaltung
ein Muss für alle die den Segelsport in Rostock weiterbringen
wollen. So waren sie alle gekommen, die Segler aus allen Rostocker
Segelvereinen, die Vertreter der Stadt, der Politik und der
Wirtschaft. Mit besonderer Freude wurde unser Innenminister
und begeisterter Segler Gottfried Timm begrüßt. Trotz
ebenfalls vollen Terminplan wieder am Start auch unser OB Arno
Pöker, nur die Senatoren machten sich rar und waren leider
nur durch Ida Schillen vertreten.
Gesegelt wurde, wie immer ausschließlich mit Booten der
Klasse Hiddensee und wieder wurde ein Teilnehmerrekord
erreicht - 19 Schiffe gingen an den Start.
Bereits zur Begrüßung der Teilnehmer auf dem Balkon
von RSC 92 war die Stimmung exzellent, die Boote wurden ausgelost,
die Gastcrews auf Boote verteilt und mit Ihren Skippern bekannt
gemacht. Nun ging es aufs Wasser, der Nebel hatte sich verzogen
und es wehte eine gute SO-Briese. Der Start erfolgte auf Höhe
Kabutzenhof, dann ging es gegen den Wind bis zur Luvtonne unmittelbar
an den Stegen des RSC92. Die Leemarke war der Dalben auf Höhe
des Yachtclub Warnow. Der Kurs war 2-mal zu segeln und das Ziel
war unmittelbar vor dem RSC 92.
Am Start ging es heiß her, es kam aufgrund einer Unaufmerksamkeit
zu einer Kollision zwischen Die Härte und Scalar.
Glück im Unglück, es wurde genau das Oberwand von
Scalar getroffen, dies brach zwar, so wurde aber
schlimmerer Schaden am Schiff verhindert. An Aufgeben dachte
die Crew aber trotzdem nicht, das Want wurde provisorisch repariert
und die Regatta fortgesetzt. Soviel Durchhaltevermögen
und Improvisationskraft wünschen wir Uwe Jahnke, welcher
mit an Bord der Scalar war, auch für die Olympiabewerbung.
Vom Start
an vorn war die Segelyacht Bourben vom RSC 92 mit Steuermann
Gunnar Voigt und der Gastcrew Michelle Klink und Michael Jurr
von der OSPA. Mit einer sehr konzentrierten Leistung fuhren
sie einen klassischen Start-Ziel-Sieg nach Hause. Entsprechend
groß auch dann die Freude bei der Siegerehrung, die Champangerdusche
hatte schon Formel-1 Qualitäten. Bis es soweit war mussten
sie aber kämpfen, geschenkt wurde Ihnen nichts, die Segelyacht
Blue Bird mit Gunnar Kratz an Steuer waren Ihnen
anfänglich dicht am Spiegel. Am Ende musste sich aber die
Crew, verstärkt durch Bernd Seibold von Team-Bau-Center
und Thomas Schmidt vom WSC, mit dem 2. Platz zufrieden geben.
Das Rennen um den 3. Platz war lange offen. Jörg Frahm
mit Titania vom SVTR hatte sein Schiff gerade eine
Woche zuvor gekauft und war gleich ganz vorne mit dabei. Er
lieferte sich enge Positionskämpfe mit der Kalkei
von Frank Schuberth vom RSC 92. Mit an Bord der Kalkei
der OB Arno Pöker zusammen mit dem Neu-Rostocker und Segler
Gerd Brefka von Sunseeker. Dicht auf zu den beiden Schiffen
war immer die Hiddensee I. Mit dem alten Fuchs Walter
Loos am Steuer und sauberen Unterwasserschiff ließ die
Hiddensee I dann Beide stehen und wurde am Ende
Dritter. Hartmuth Möller von der Hochschule für Theater
und Musik mit an Bord hat´s gefallen. Die Titania
wurde Vierter und Kalkei Fünfter.
Innenminister Gottfried Timm ließ es sich als erfahrener
Segler nicht nehmen, selbst das Steuer zur übernehmen.
Er wurde an Bord der Segelyacht Fent III zusammen
mit Andreas Schmidt am Ende 8. Es hat Ihm gut gefallen und wenn
es sein Terminkalender zulässt, wäre er nächstes
Jahr gern wieder mit dabei. Ganz zum Schuss wollte der Wind
nicht mehr und die Segelyacht Wippsteert von Haiko
Albrecht von ASVzR musste sich ganz schön ins Ziel quälen.
Wie immer wurde die Regatta live vom Balkon des RSC 92 kommentiert
so dass die Passanten und Gäste allzeit mit den Teilnehmern
mitfiebern konnten. So wurde auch die Wippsteert
über Lautsprecher angefeuert und von allen Teilnehmern
sozusagen verbal mit ins Ziel getragen. Bei dieser Regatta steht
der olympische Gedanke nun wirklich im Vordergrund: Dabei sein
ist alles!
Nach dem
Rennen wurde in den Cockpits die obligatorische Cherry-Flasche
herumgereicht, bevor es dann zu einem Rostocker Pils und Wurst
und geschmierten Brötchen auf die Terrasse des RSC 92 ging.
Die Organisatoren des RSC 92 hatte die Veranstaltung wieder
bestens vorbereitet. Die Frauen des Vereins hatten wieder Berge
von Brötchen geschmiert, welche von der Firma Sparre gesponsert
wurden. Cherry und Sekt wurden von der Schiffversorgung Rostock
spendiert und das Bier, das kostenfrei durch Kehlen der durstigen
Segler floss, spendierten die Hanseatische Brauerei und die
Firma Riepen. Finanzielle Unterstützung kam vor allen von
der Firma seetours und auch von der Commerzial Treuhand Steuerberatungsgesellschaft,
auch die OSPA, die sich speziell für das Kinder- und Jugendsegeln
in Rostock engagiert, hatte einen symbolischen Check mitgebracht.
Bei der Siegerehrung sagte Herr Micheael Jurr dann für
das nächste Jahr eine etwas größere Summe für
den Segelsport zu, wir haben es alle gehört! An alle vielen,
vielen Dank!
Am Ende richtete die Senatorin für Schule, Kultur und Sport
Frau Ida Schillen im Namen aller Teilnehmer den Dank an den
Vorsitzenden des RSC 92 Christian Schönrock und sein großes
Team fleißiger Helfer und Helferinnen. Nächstes Jahr
zur 10. Senatorenregatta hoffen die Veranstalter dann 20 Boote
begrüßen zu können, dann so versprach Frau Schillen
werden auch alle Senatoren wieder dabei sein und hoffentlich
heißt es dann candidat city Leipzig/Rostock.
Die 9. Senatorenregatta hat auf jeden Fall gezeigt: Sport,
Stadt und Wirtschaft sitzen in einem Boot und segeln können
sie auch!
Nochmals
herzlichen Dank an unsere Sponsoren:
- Seetours
- Hanseatische
Brauerei Rostock
- Schiffsversorgung
Rostock
- Riepen
Getränkehandel
- Bäckerei
Sparre
- Commerzial
Treuhand Steuerberatungsgesellschaft
- OSPA
CHS
4/10/03
Fotos: © GROSS
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