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Beiträge von den Senatorenregatten Fotos: Willkommen - Regatta - Siegerehrung Einen spannenderen Zieleinlauf als in diesem Jahr gab es wohl noch nie in der Geschichte der Rostocker Senatorenregatta. Um Haaresbreite konnte die Segelyacht „Bonito“ unter Skipper Reinhold Plessenthin den Vorsprung vor der „Sunship“ ins Ziel retten. Von der falschen Seite die Ziellinie überquert, den Fehler mit Wende und Halse korrigiert…und dennoch reichte es zum Sieg. Herzlichen Glückwunsch! Das Verfolgerfeld konnte den beiden die ersten Plätze aber nicht streitig machen. Zu groß war der Vorsprung, den die Yachten heraus gesegelt hatten. Der Morgen begann mit leichten Regenschauern. Nach den beiden vorangegangenen herrlichen Spätsommertagen ein total unpassendes Wetter. Zumal der Sommer ja nass genug war. Aber es war ja Senatorenregatta. Und die findet nun mal bei „ordentlichem“ Wetter statt, mit anderen Worten: zum Start war es trocken und ein laues Lüftchen wehte auch. Bis es dazu kam, mussten sich die Gäste aus Politik und Wirtschaft aber noch kurz gedulden. Erst fand die obligatorische Begrüßung durch unseren Vereinsvorsitzenden Christian Schönrock statt. Senatoren und Amtsleiter waren allerdings nicht dabei. Die hatten sich alle entschuldigt und es „versäumt“, Vertreter zu schicken. Nun ja, selber schuld. Ihnen entging ein tolles Segelevent, zu dem 28 Vierteltonner-Besatzungen gemeldet hatten. Zu Gast diesmal auch zwei Schiffe aus Stralsund, unter ihnen wieder der Pokalverteidiger „Brandy“. Vom Start vor den Steganlagen des ASVzR wurde das Feld in die Windabdeckung vor den Hafenterrassen geschickt. Doch damit nicht genug. Dem Team der Wettfahrtleitung gelang es tatsächlich, direkt nach dem Start einen Ausflugsdampfer in das Feld der 28 Segelyachten zu dirigieren. Der stoppte dann zwar langsam auf, den Touris bot sich vom Sonnendeck mit Sicherheit auch ein toller Anblick, aber der größte Teil des Regattafeldes musste seine Startstrategie über den Haufen werfen. So kam es dann auch zur Massenankunft an der ersten Tonne, natürlich bei schralenden oder gar keinen Winden. Aber das ist nun mal so auf der Warnow. Nur wer sich aus den Abdeckungen durch Gebäude oder an der Pier verankerten Frachtern einigermaßen heraus manövrieren kann, taktisch ein kluges Rennen fährt, die Wettfahrtregeln beherrscht und außerdem noch segeln kann, und, und… hat Chancen auf eine vordere Platzierung. Die kurzen Kursetappen hielten die Besatzungen dann auch in Atem. Wie gewohnt, kam es natürlich auch zu solchen Situationen, dass eine Yacht in einem ganz privaten Windloch „parkte“, während die Konkurrenz nur wenige Meter entfernt auf Nimmerwiedersehen verschwand. Das muss man abkönnen, ohne gleich die Nerven zu verlieren. Und außerdem…everytime is Sherrytime und den Sandeman gab´s wie gewohnt auch in diesem Jahr von der Schiffsversorgung. Womit wir wieder beim Thema „Dank an die Sponsoren“ sind. Ohne die geht im Segelsport fast gar nichts. Besonders, wenn in den Segelvereinen eine erfolgreiche Jugendarbeit betrieben werden soll. So spendete die Gothaer Versicherung den Betrag von 800 EURO für die Nachwuchsförderung des RSC 92, der gegenwärtig 60 Kinder und Jugendliche schwerpunktmäßig in den Jugendbootsklassen Optimist, Cadet und 420er betreut. Der Dank geht auch wieder (ohne Wertung durch die Reihenfolge) an: Rostocker Brauerei, Industrie- und Yachtservice Treulieb, OSPA, „Butterfly“ Segelservice, AIDA Cruises, Bäckerei Sparre, Mönchguter Fruchtgroßhandel, Schiffsversorgung, Neptunwerft, Eurawasser und viele, viele weitere. Ganz besonders ist hier allerdings das hervorragend eingespielte „Stullenschmierteam“ zu nennen. In Rekordzeit, bei rhythmischem Gesang und kaum zu überbietender guter Laune wurde alles getan, um dem Ansturm der wie ausgehungert wirkenden Segler- und Gästeschar Paroli zu bieten.
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