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Im Blickpunkt: Die 17.Senatoren-Regatta Seit fast einem halben Jahrhundert starten in regelmäßigen Abständen immer wieder Seglerinnen und Segler aus Mecklenburg-Vorpommern bei olympischen Regatten. Fast 50 Jahre … So alt ist zwar der Senatorenregatta in Rostock noch nicht, aber in diesem Jahr erlebt sie ihre 17.Auflage – und sie erfüllt zusätzlich einen guten Zweck … "Die Idee wurde 1994/95 geboren ..." Nachgefragt bei Wolfgang Burtchen vom ausrichtenden Rostocker Segelverein Citybootshafen e.V. Frage: Laut Lexikon leitet sich „Senat“ ja vom lateinischen „senatus“ von „senex“, was „Greis“ bzw. „alter Mann“ bedeutet, ab und heißt wörtlich übertragen „Ältestenrat“. Dürfen bei der Senatorenregatta nur ältere Herrschaften starten oder ist diese offen für alle Semester? Wolfgang Burtchen: Eingeladen zum Segeln sind die Rostocker Senatoren und die Vertreter der regionalen Wirtschaft. Das sind ja wahrlich keine Greise, sondern sehr aktive, dynamische und innovative Leute, die in ihren beruflichen Bereichen viel bewegen und auch dort auf Kurs bleiben. Und letztendlich sind es ebenfalls sehr gute Segler und/oder segelsportlich Begeisterte! Frage: Wer hatte eigentlich die Idee zu dieser Regatta, die ja auch einen guten Zweck, ein soziales Anliegen hat? Wolfgang Burtchen: Die Idee wurde 1994/95 in unserem Verein geboren. Wir hatten von der Hamburger Senatorenregatta gehört, die auf Booten der Drachen-Klasse ausgetragen wird. Mit der Hilfe des damaligen Schul- und Frage: Gesegelt wird ja in der Einheitsklasse Vierteltonner vom Typ Hiddensee. Wie begann alles? Welche besonderen Herausforderungen sind in dieser Klasse zu meistern? Wolfgang Burtchen: Diese Bootsklasse bot sich an, da sie in ausreichender Zahl im Rostocker Revier beheimatet war und ist. Frage: Mit wie vielen Teilnehmern rechnen Sie? Sind auch Gäste-Teams zu erwarten ... Wolfgang Burtchen: Wir rechnen mit bis zu fünfzig mitsegelnden Gästen auf 25 bis 30 Booten mit ihren Besatzungen. Frage: Bei den WM vor Perth wird es auch für die Rostocker Starboot-Segler Alexander Schlonski/Matthias Bohn ernst. Wie beurteilen Sie deren Chancen? Wolfgang Burtchen: Erfolge bei Segelregatten sind immer schwer zu prognostizieren. Vieles hängt vom Zustand der Boote und der Ausrüstung, von der richtigen Einschätzung der Gegner sowie der Wetterlage während der Wettfahrten und nicht zuletzt von der persönlichen Kondition der Segler ab - daher sind Ergebnisse also schwer vorhersehbar. Den beiden Rostocker Seglern wünsche ich jedenfalls beste Erfolge vor Perth. Auf das sich ihre Ziele verwirklichen lassen! Dann maximale Erfolge bei den 17.! red. mic |