| Rund Mön 2009
Rund Rügen , Rund Hiddensee kennen wir alle schon. Aber die Regatta Rund Mön ist für uns Neuland und so machte sich die " Kalkei " und die " Kea" auf nach Harbölle wo am Sonnabend der Start sein sollte. Wir wurden dort prima empfangen und uns wurde eine junge Dame zu Seite gestellt ( Sabine ), die uns alles in Deutsch übersetzte.Der Abend klang mit einem kühlen dänischen Bierchen aus und ab ging es in die Falle.
Der erste Hammer nach dem Blick auf die Ausschreibung war die Startzeit - 03.15 Uhr -. Mit dicken Augen und nicht gekämmten Haaren war es gar nicht so einfach die Startline zu finden. Aber mit Licht geht alles und ein dänischer Heimwehr Kutter schmiss seinen Suchscheinwerfer an. Hammer Nummer zwei - starker Gegenstrom ( 2kn) - und das gegen den Wind - mmha.
Aber irgend wie klappte es und so waren alle froh auf unsere GPS Geräte, die uns prima durch den Grönsund leiteten.
Die " Kalkei" machte einige Plätze auf der Kreuz gut, indem sie ankerte und die Konkurenz achteraus trieb.
Nach dem Unterfahren der großen Grönsund Brücke ging es in Richtung Faxe Bucht durch ein navigatorisch ausgefallenes Revier. Jede Abkürzung wurde versucht auszusegeln und manchmal war einem nicht richtig wohl dabei. Augen zu und durch.
Hammer Nummer drei - Seegrasfelder = Aufschießer = Plätze verlieren.
Aber den Aufschießer musste jeder machen und so glich sich alles am Ende wieder aus.
Am Mittag erreichten wir unter herrlichem Spinnakerkurs die Klippen von Mön und jetzt war die Frage wie weit man an die Klippen heransegeln kann ohne in deren Windschatten zu kommen. Für einige wurden dabei die Karten neu gemischt. Von da an ging es in einer langen Kreuz in Richtung Ziel und so erreichten unsere beiden Boote die Plätze 1 ( Kea )und 2.( Kalkei)
Abends war dann im proppe vollen Festzelt lecker Essen und die Siegerehrung angesagt. Eine schöne und lockere Runde.
Nach der Siegerehrung und einer Tombola wurde getanzt. Wir machten es ihnen
vor wie getanzt wird und die Dänen ließen sich nicht lumpen und wirbelten ihre Tanzpartnerinnen über die Fläche.
Ein Programmpunkt war auch das gemeinsame Singen des Rund Mön Liedes auf dänisch. Wir waren dabei ganz still !
Aber die Müdigkeit holte uns nach diesem langen Tag schnell ein und einer nach dem anderen lag in seiner Koje.
Sonntag ging es für die " Kea" unter Motor nach Rostock zurück. Wind mit Null Windstärken aus Süd forderten vom Motor ganze Arbeit und die Selbststeueranlage mußte auch ran.
Es war ein schönes Wochenende und es hat Spaß gemacht.
Prätikat = sehr Empfehlenswert
Andreas Wenndorf
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