Leuchtturmhopping 2009 auf Helgoland

Termintreu laut Veranstaltungsplan, mit viel Lust und noch mehr warmen Sachen im Gepäck, trafen wir uns am letzten Freitag in Cuxhaven. Elke hatte sich um die Quartiere gekümmert und jedem ein schönes Zimmer besorgt. Ein gemeinsames Abendessen in der Gaststätte "Ebbe und Flut" war usus und in den Gläsern war selten Ebbe.

Voller Erwartung verschwanden alle rechtzeitig in ihrenKojen, um am Sonnabend die Fähre nach Helgoland nicht zu verpassen. Nach einem schönen und ausgiebigen Frühstück mit "keinem Sekt" machten wir uns auf den Weg zur Fähre. Fahrkarten kaufen, Bordkarte ausfüllen, an Bord gehen und schon konnte es losgehen. Die Fahrt begann mit einer Wettfahrt. Containerschiff gegen Fähre.Erst konnten wir es überholen und dann zog der Ozeanriese vorbei. Länge läuft eben. Es war eine kurzweilige Überfahrt und ich bekam ein Geburtstagsständchen. Danke schön noch an alle Sänger ! Wir fuhren an einigen ankernden Schiffen und an der Insel Neuwerk vorbei und schon konnte man Helgoland sehen.

An der Pier erwartete uns die Familie Schubert, die sich einen Tag eher auf Helgoland eingeschifftt hatte. Gemeinsam ging es einen steilen Anstieg in Richtung Oberland, wo uns der Leuchtturmwärter die Tür zum Turm öffnete. Die Führung war sehr schön und wir erfuhren viel über den Leuchtturm und die Insel. Das Feuer hat eine Reichweite von 30 sm und eine Leuchtkraft von ca. 30.000.000 Kerzen bzw 120.000.000 Weihnachtsbäumen. Wahnsinn! Viele Fotos wurden auf dem Turmdach gemacht und jeder genoss die schöne Aussicht auf die gesamte rote Insel die aus der Hauptinsel und der Düne mit dem Flugplatz besteht.

Die Zeit rann vorbei und wir machten uns flotten Fußes auf zur "langen Anna". Ein Gruppenfoto von allen wurde mehrfach gemacht und weiter ging es zum nächsten wichtigen Programmpunkt,.steuerfrei schoppen! An der Pier bei der Fähre konnte man sehr schön sehen, dass alle diesem Programmpunkt dank Zollfreiheit erfüllt hatten. Jeder nutzte die Freimengen bis zum Anschlag aus. Butter war aber bestimmt nicht dabei. Die Fähre legte ab und keiner wurde vergessen. Das Wetter spielte wieder prima mit und keiner brauchte die berühmten blauen Tüten. Als wir festmachten, war es schon dunkel und wir erledigten noch unsere Ausklarierung im Hotel. Ein schöner kurzweiliger Tag ging zu Ende und wir möchten uns alle bei unserer Schirmhalterin bzw. Reiseführerin Elke ganz doll bedanken. Feingemacht!!!

Ach so - die nächsten Türme sind schon ausgesucht- Pöel 2010 und 2011 Sylt. Wer kommt mit

Andreas Wenndorf

 
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