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Handball – Zweite Bundesliga Nord der Frauen Zum Schluss hilft das Glück des Tüchtigen ROSTOCK. Nach dem Motto „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ kamen immerhin noch knapp 200 Zuschauer am Sonntagnachmittag in die Fiete-Reder-Halle zum Zweitligaspiel der Handballdamen der Rostocker HC gegen den Tabellenachten TV Oyten. Sie sahen zumindest eine kämpferisch starke Dolphins-Vertretung, die in den Schlusssekunden noch ein 28:28-Unentschieden durch Svea Pinkohs per Siebenmeter und durch Außen Anja Ernsberger rettete. Was dieser Punkt wert ist, wird sich sicher erst in der Endabrechnung der Saison zeigen. Aber insgesamt war für die Heimmannschaft mehr drin. So führte der Rostocker HC schon beim 6:3 und 7:4 (10.) mit drei Toren, ließ dann allerdings weitere Möglichkeiten aus, um den Vorsprung zu vergrößern. Die Quittung folgte auf dem Fuß. Oyten warft fünf Treffer in Folge und zog in Front. Nach dem 13:15 zur Pause holten sich die Rostock Dolphins schon mit dem 17:16 (35.) die Führung zurück. Mehr aber nicht, denn danach wurden wieder reihenweise hundertprozentige Tormöglichkeiten für einen höheren Vorsprung versiebt. Nur durch die ganz starken Torhüterinnen Stefanie Praetzel und Katja Ex (hielt zwei Strafwürfe in der zweiten Halbzeit) blieben die Rostockerinnen bis zum Schluss im Spiel. Als Oyten dann nochmals auf 28:26 enteilte, hatten die Rostock Dolphins noch das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. Insgesamt ein verdienter Punktgewinn. Rostocker HC: Stefanie Praetzel, Katja Ex – Stephanie Kohsmann 1, Evelin Schulz 3, Susann Tolksdorf 4, Katrin Horke 9/4, Jessica Galle 3, Anja Ernsberger 2, Susanne Kordt 2, Svea Pinkohs 3/1 und Julia Gaul 1.
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