Besondere Aktion zum ersten Punktspiel 2012
5 Karten für 20,12 €

Das erste Punktspiel der Dolphins im Jahr 2012 ist zugleich das letzte Punktspiel der Hinrunde in der 3. Liga Nord.
In einem Nachholspiel treffen die Schützlinge von Trainer Lothar Goldschmidt am Sonnabend, dem 7. Januar 2012, um 16:00 Uhr in der Scandlines-Arena auf Grün Weiß Schwerin.

Zum ersten Mal überhaupt gibt es dieses Landesderby in der dritthöchsten deutschen Spielklasse, sind doch die Gäste erst in dieser Saison aus der Ostsee-Spree-Liga aufgestiegen und schlagen sich bisher richtig gut.
Als Tabellensechster treffen die Damen aus der Landeshauptstadt auf den Zwölften aus der größten Stadt des Landes.
Die Dolphins wollen natürlich mit einem vollen Erfolg den Anschluss an das untere Mittelfeld halten. Hierzu sind sie auch auf die Unterstützung möglichst vieler Zuschauer angewiesen.

Aus diesem Grund hat sich der Verein erneut eine besondere Aktion einfallen lassen:
Zum ersten Spiel des Jahres 2012 gibt es jeweils 5 Eintrittskarten zum Preis von 20,12€.
Mit dieser Ersparnis von fast 2 Euro pro Karte (die Einzelkarte kostet 6,00€) wollen sich Spielerinnen und Verein insbesondere bei den Fans bedanken, die auch in der derzeitig schwierigen Tabellensituation den Dolphins die Treue halten.
Wünschen wir uns für Sonnabend eine gut gefüllte Halle und den Dolphins die so wichtigen Punkte für den Kampf um den Klassenerhalt.

OM

 

Wieder besondere Aktion zum letzten Heimspiel der Dolphins
Rostocker HC trifft am Samstag um 16.00 Uhr auf den VfL Bad Schwartau

Die bittere Niederlage gegen die HF Henstedt-Ulzburg/Kisdorf galt es in dieser Woche erst einmal abzuschütteln. Waren die Damen des Rostocker HC am vergangenen Sonntag noch mehr an ihren eigenen Nerven als an einem übermächtigen Gegner gescheitert, ging es in der Vorbereitung auf das letzte Heimspiel des Jahres (die Partie gegen Grün-Weiß Schwerin vom 12. Spieltag wurde auf den 7. Januar verlegt) nach der Analyse vor allem um Konter und Abschlüsse.
„Wir haben genügend Bälle in der Abwehr gewonnen, haben sie aber vorne viel zu oft weggeworfen“, so Trainer Lothar Goldschmidt am Sonntag nach der Partie über die Abschlussschwäche seiner Damen. Verzichten muss der Coach der Rostock Dolphins am Samstag auf Susann Tolksdorf, die beruflich verhindert ist. Bis auf die Langzeitverletzten hat Goldschmidt aber alle Spielerinnen an Bord und kann auch wieder auf Unterstützung aus der zweiten Mannschaft (in Form von Susanne Kordt) bauen.
Die Gäste aus Bad Schwartau mit den ehemaligen Rostockerinnen Franziska Nikolaus und Caroline Griese stehen mit 8:8 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz und konnten am vergangenen Wochenende gegen die HSG Hude/Falkenburg klar mit 25:14 gewinnen.
Zum ersten Mal in diesem Jahr liegt ein Heimspieltermin des RHC parallel zu einem des FC Hansa Rostock. Dass das hochbrisante Spiel gegen den FC St. Pauli nicht nur viele Zuschauer ins Stadion, sondern auch ein großes Polizeiaufgebot mit sich bringt, darüber dürfte nicht zu diskutieren sein. „Wir empfehlen allen Handballinteressierten aus Rostock und Bad Schwartau etwas eher zur Scandlines-Arena zu kommen, da es durchaus zu Straßensperrungen und Parkplatzmangel kommen kann“, so Marco Thiele, Vorstandsmitglied des RHC. Auch an die Fans des FC Hansa wurde gedacht: „Alle Zuschauer, die eine gültige Eintrittskarte für das Hansa- Spiel bei uns vorweisen können, kriegen eine Karte zum halben Preis“, so Thiele weiter. „Das Fußballspiel ist um 14.45 zu Ende, und bei uns geht es um 16.00 Uhr los. Das passt also wunderbar.“
Die Rostocker Damen, die in der bisherigen Saison in der 3. Liga Nord bislang durch viel Engagement und Einsatzwillen glänzten, denen aber leider auch erst ein Sieg gelang, können natürlich durchaus eine laute Unterstützung durch eine volle Halle gebrauchen, um wichtige Punkte im Abstiegskampf zu erringen.

OM

 

Kartenaktion zum Spiel des Rostocker HC gegen den Buxtehuder SV II
Zwei Karten zum Preis von einer Karte

Zum nächsten Heimspiel in der 3. Liga (Sonntag, 30. Oktober, 16:00 Uhr in der Scandlines-Arena) haben sich die Dolphins eine besondere Aktion ausgedacht. Beim Kauf einer Eintrittskarte für das Spiel gegen die Buxtehuder Bundesligareserve erhält jeder Zuschauer eine zweite Karte gratis dazu. Mit der Unterstützung zahlreicher Zuschauer wollen die Dolphins den zweiten Saisonsieg in Folge einfahren und so den Anschluss an das Mittelfeld der Liga gewinnen.

OM

 

Christine Gienapp nicht mehr Co-Trainerin der Dolphins
Rücktritt aus beruflichen Gründen

Christine Gienapp teilte dem Vorstand des Rostocker HC mit, dass sie ab sofort aus beruflichen Gründen nicht mehr als Co-Trainerin der Dolphins zur Verfügung steht. Der Vorstand hat diese Entscheidung mit Bedauern zur Kenntnis genommen.
Mit Beginn einer berufsbegleitenden Qualifizierungsmaßnahme kann Christine Gienapp die hohe zeitliche Doppelbelastung, die sich aus Beruf und Trainertätigkeit ergibt, nicht mehr bewältigen.
Der Vorstand des Rostocker HC wünscht Christine in ihrer beruflichen Entwicklung viel Erfolg.

OM

 

Dolphins verpflichten Rückraumspielerin
Jenny Schlegel wechselt von Union Halle Neustadt an die Ostseeküste

Eine weitere Neuverpflichtung für die kommende Drittligasaison vermeldet die erste Mannschaft des Rostocker HC.
Mit der 1993 geborenen Jenny Schlegel wechselt eine Rückraumspielerin vom Juniorteam der Wildcats in die Hansestadt. Nach einem Probetraining zeigt sich Trainer Lothar Goldschmidt überzeugt, dass die 18-jährige eine weitere Verstärkung für seine junge Mannschaft darstellt.
Jenny zieht es an die Ostsee, da sie in Rostock Mathematik und Sport auf Lehramt studieren wird.
Mit dem Juniorteam erreichte sie in der vergangenen Saison als SV Union Halle-Neustadt II in der Mitteldeutschen Liga den 6. Platz. Jenny gehörte zum Kader der Sachsen-Anhalt-Auswahl des Jahrgangs 1992/1993.

OM

 

Vorabinformation:
Dolphins mit gutem 3. Platz beim Känguru-Cup
Im kleinen Finale polnischen Erstligisten geschlagen

Mit einem guten 3. Platz kamen die Dolphins vom Känguru-Cup in Neubrandenburg nach Hause.
Nachdem in der Vorrundengruppe B gegen Fortuna Neubrandenburg deutlich mit 25:9 gewonnen wurde, gab es gegen den polnischen Erstligisten Pogon Handball Stettin eine knappe 24:28-Niederlage.
Als Gruppenzweiter wurde dann im Halbfinale gegen die Rödertalbienen (HC Rödertal) mit 22:33 verloren.
So mussten die Goldschmidt-Schützlinge im Spiel um Platz 3 erneut gegen den polnischen Erstligisten aus Stettin antreten und erreichten hier einen überraschenden 16:15-Erfolg.
Ein ausführlicher Bericht zum Turnier folgt.

Olaf Meyer
Pressesprecher

 

Erste Tests für die Dolphins stehen an

ROSTOCK Schwitzen für die neue Saison - so lässt sich die aktuelle Vorbereitung der Dolphins in Kurzform zusammenfassen.

Dabei stehen Übungen zum Konditions- und Krafttraining ebenso auf dem Plan wie verschiedene Spielformen. Wichtig ist dabei, dass auch der Spaß im Training nicht zu kurz kommt. „Die aktuelle Vorbereitung läuft gut, alle sind hoch motiviert und freuen sich auf die neue Saison“, fasste Betreuerin Christine Verch ihre Eindrücke vom Training zusammen.

Trainer Lothar Goldschmidt gab unterdessen seine Erwartungen für die kommende Spielzeit zu Protokoll: „Da wir eine sehr junge Mannschaft haben (das Durchschnittsalter der Mannschaft beträgt gerade einmal 21,6 Jahre) ist es wichtig, dass alle sich weiterentwickeln und es uns gelingt, eine homogene Mannschaft zu bilden. Alle sollen Spaß am Spiel haben und sich gegenseitig respektieren und helfen. Am Ende der Saison soll und muss der Klassenerhalt stehen, alles andere ist Zugabe.“

Bei einem ersten Leistungstest am 18. August beim Zweitligisten TSG Wismar wird sich zeigen, wie weit die Mannschaft ihr vorhandenes Leistungsvermögen bereits abrufen kann.

Am 20. August treffen die Dolphins dann beim Känguru-Cup in Neubrandenburg in der Vorrunde auf die gastgebende Fortuna (Ostsee-Spree-Oberliga) sowie auf den polnischen Vertreter Pogon Szczecin. In der Endrunde könnten anschließend die TSG Wismar, der Drittligakonkurrent Berliner TSC oder der ambitionierte Viertligist HC Rödertal auf die Goldschmidt-Schützlinge warten.

Den letzten Feinschliff kann das Team dann eine Woche später beim Raiffeisenbank-Cup der SG Banzkow-Leezen erhalten. Traditionell ist dieses Turnier der Höhepunkt der Saisonvorbereitung. Im Vorjahr konnten die Dolphins mit dem 4. Platz als bestes Drittligateam das Turnier absolvieren. Auch in diesem Jahr warten mit den Mannschaften BVB Füchse Berlin, TSV Nord Harrislee, HSG Stemmer/Friedewalde, VfL Bad Schwartau, SC Alstertal-Langenhorn, TSV Travemünde, TSV Owschlag, SV Grün Weiß Schwerin sowie VfL Stade namhafte Zweit- und Drittligisten auf den Rostocker HC.

Olaf Meyer

 

Svea Pinkohs wechselt zur TSG Wismar
Lothar Goldschmidt: Tür beim Rostocker HC bleibt ihr offen

ROSTOCK Svea Pinkohs teilte jetzt kurz nach dem Auftakt zur Saisonvorbereitung dem Vorstand des Rostocker HC mit, dass ihr ein Vertrag des Zweitligisten TSG Wismar vorliegt und sie dieses Angebot gern annehmen würde.
Obwohl Svea bereits Anfang Juli eine mündliche Zusage zur Vertragsverlängerung bei den Rostock Dolphins gegeben hatte, wird der Verein ihren Wunsch akzeptieren.
„Wir bedauern die Entscheidung von Svea natürlich sehr, bricht uns doch damit eine wichtige Säule für die Mannschaft in der kommenden Saison weg“, betonte Trainer Lothar Goldschmidt. „Trotzdem werden wir ihr keine Steine in den Weg legen, wenn sich Svea in der zweiten Bundesliga weiterentwickeln will.“
Die 21-jährige soll das Wismarer Team nach zahlreichen Abgängen verstärken. Trotzdem schreibt der RHC-Coach die Rückraumspielerin nicht ab. „Wenn Svea wieder beim RHC spielen möchte, wir halten ihr immer eine Tür offen“, betonte Lothar Goldschmidt abschließend.

OM

 

Neuer Trainer vorgestellt
Öffentliches Training in Marienehe


„Wir müssen gemeinsam ein Team bilden, das in der kommenden Saison attraktiven und erfolgreichen Handball spielt.“ Der neue Dolphins-Trainer Lothar Goldschmidt betonte es in seiner kurzen Antrittsrede als Chef des Drittligateams immer wieder, worauf es ihm ankommt: aus talentierten Spielerinnen ein Team zu formen, das zusammensteht, gemeinsam erfolgreichen Handball spielen will.
Der Auftakt sah schon einmal gut aus, trotz Urlaubs waren 17 Spielerinnen zur ersten Trainingseinheit unter dem „Neuen“ am Montag in der Fiete-Reder-Halle Marienehe erschienen. Nachdem Vorstandsmitglied Ute Lemmel den Trainer kurz vorstellte, präsentierte Goldschmidt der Mannschaft seine Vorstellungen für die kommenden Wochen. Vor allem geht es ihm dabei darum, in Einzelgesprächen alle Spielerinnen und dabei insbesondere ihre Vorstellungen für die kommende Saison näher kennen zu lernen.
Den Auftakt machte er gleich am ersten Abend. Während seine neue Mannschaft in einer lockeren Einheit zunächst mit Fußball beschäftigt war, konnte man den Trainer bereits bei ersten Gesprächen mit Spielerinnen beobachten.
Dabei liegt das Augenmerk des 44-jährigen Coaches sicher in den kommenden Wochen darauf, einen leistungsfähigen Kader für die kommende Drittligasaison zusammen zu stellen. Mit Annelie Freitag (Tor) und Jana Deinert (Rückraum, beide aus Neubrandenburg) präsentierten sich bereits die ersten Neuzugänge für die kommende Saison.
Unterstützt wird der neue Mann auf der RHC-Bank übrigens von Betreuerin Christine Verch, die in der vergangenen Saison noch in gleicher Funktion auf der Bank der A-Jugend saß

OM

Dolphins verpflichten neuen Trainer
Lothar Goldschmidt übernimmt Drittligateam

Trainer Lothar Goldschmidt
Hier noch im Outfit des DSV (Archiv/GROSS)

In der Planung für die Saison 2011/2012 hat der Rostocker HC in der Trainerfrage die gewünschte „Rostocker Lösung“ gefunden.

Ab sofort übernimmt mit Lothar Goldschmidt ein Trainer die 1. Mannschaft des Vereins, der als Landestrainer nicht nur bereits über umfangreiche Erfahrungen in der Arbeit mit weiblichen Teams besitzt, sondern auch einige Dolphins-Spielerinnen in verschiedenen Auswahlmannschaften Mecklenburg-Vorpommerns betreut hat.
Der 44-jährige Coach kann nach seiner aktiven Zeit als Spieler auf eine umfangreiche Trainererfahrung zurückblicken. So ist er nicht nur Landestrainer für die Nachwuchsmannschaften des HVMV, sondern betreute zuletzt auch mit dem Doberaner SV ein Drittligateam im männlichen Bereich.

„Ich freue mich, dass wir einen Trainer gewinnen konnten, der das Umfeld unseres Vereins sehr gut kennt“, sagte Vorstandsmitglied Brigit Polkehn. Und auch Vereinsvize Marco Thiele betonte: „Wir denken, eine längerfristige Lösung gefunden zu haben, die gerade für das Heranführen talentierter Nachwuchsspielerinnen an den Leistungssport im Frauenbereich neue Impulse setzt.“
Unterstützt wird der neue Mann auf der Dolphins-Bank durch Betreuerin Christine Verch.
In einem öffentlichen Training am Montag, dem 6. Juni um 18:30 Uhr in der Fiete-Reder-Halle Marienehe wird der neue Trainer sich der Mannschaft präsentieren

OM

Mitgliederversammlung des Rostocker HC
Neuer Vorstand gewählt


Exakt 39 stimmberechtigte Mitglieder des Rostocker HC hatten sich am Dienstag, dem 24. Mai 2011 im VIP-Raum der Fiete-Reder-Halle in Marienehe eingefunden, um einen neuen Vereinsvorstand zu wählen.
Nach der Begrüßung durch die Vorstandsvorsitzende Ute Lemmel und der Wahl von Roland „Theo“ Bartels zum Versammlungsleiter verlas die Vereinschefin den Rechenschaftsbericht für die vergangenen zwei Jahre.
Dabei hob sie insbesondere die Entwicklung des Vereins im Berichtszeitraum hervor, der zum Abschluss dieser Saison auf stolze 177 Mitglieder verweisen kann, eine Zahl, die in der kommenden Saison mit den Neuzugängen der 4. Frauen (ehemals SV Nord-West) weiter erhöht wird.
Gleichzeitig zeigte die Vorstandschefin auch auf, dass sich gerade im Nachwuchsbereich der RHC auf dem richtigen Weg befindet, die Kaderpyramide von den Minis bis zu den Frauen immer weiter aufgebaut wird.
Einen besonderen Dank richtete Ute Lemmel an den ehrenamtlichen Vorstand des RHC, der durch seine engagierte, mit einem immensen Aufwand verbundene, Arbeit zur positiven Entwicklung des Vereins beigetragen hat.
In ihrem anschließend folgenden Finanzbericht ging die Vorsitzende auch auf die finanzielle Situation des Vereins ein. So erfuhren die Mitglieder, dass der Verein für die kommende Saison mit einem Gesamtetat von 120 000 € plant.
Sowohl der Rechenschaftsbericht als auch der Kassenbericht wurden ohne Diskussion von den anwesenden Mitgliedern akzeptiert.
Im nächsten Tagesordnungspunkt wurde die neue Satzung des Vereins einstimmig angenommen.
Sehr kontrovers wurde im Anschluss diskutiert, ob dem Vorstand des Rostocker HC zukünftig drei oder vier Mitglieder angehören sollen.
Erst nach mehreren Wahlgängen konnten sich die Mitglieder darauf einigen, dass das neue Führungsgremium des Vereins aus vier Personen bestehen wird.
In der darauf folgenden Personenwahl setzten sich Ute Lemmel, Marco Thiele, Bärbel Kordt und Brigit Polkehn durch.
Die neuen Vorstandsmitglieder wählten im Anschluss Ute Lemmel zur Vorsitzenden der RHC.
Die Vereinschefin mahnte in ihrem abschließenden Statement eine engere Zusammenarbeit aller Vereinsmitglieder an. Insbesondere an die 1. Frauen ging der Aufruf, sich noch mehr in die Vereinsarbeit einzubringen, sich als Teil des gesamten Rostocker HC zu verstehen.
Gelegenheit dazu besteht bereits am 25. Juni, wenn der Club in Toitenwinkel seine traditionelle Saisonabschlussfeier veranstaltet.

OM

 

Bundeswehrsoldatin will es noch einmal wissen
Julia Schüring unterzeichnet einen 2-Jahresvertrag beim Rostocker HC

Die letzte Spielzeit ist kaum Geschichte, da laufen die Planungen beim Rostocker Handball Club für die kommende Drittligasaison schon auf vollen Touren. Nach den Abgängen der beiden etatmäßigen Torhüter, Stefanie Praetzel (nach Halle-Neustadt) und Antje Herzberg (nach Stavenhagen), wurde nicht nur auf der Position des Keepers nach Verstärkungen gesucht. Durch die vielen Ausfälle in der vergangenen Bundesligasaison ist klar geworden, dass der Verein sich personell noch breiter aufstellen muss.
So konnte jetzt mit Julia Schüring eine der ersten Verstärkungen für die neue Saison gewonnen werden. Die 22- Jährige Soldatin hat in den vergangenen Tagen einen 2- Jahres- Vertrag beim Rostocker Drittligisten unterzeichnet. „Nachdem ich zu Beginn des Jahres nach Rostock gezogen bin, verspüre ich wieder richtig Lust auf Handball“, so die gebürtige Kielerin. Nach einer beruflich bedingten Pause nahm die gelernte Bürokauffrau so zu Beginn des Jahres - nach knapp zwei Jahren - bei der zweiten Mannschaft des RHC wieder einen Handball in die Hand. Schon im Februar, beim Spiel gegen die zweite Mannschaft des VfL Oldenburg, feierte die Rechtshänderin ihr Debüt in der ersten Mannschaft. Nebenbei warf sie auch gleich zwei Tore… Danach behinderte sie allerdings eine längerfristige Schulterverletzung. „Es kribbelt - Ich würde schon sehr gerne wieder voll trainieren und spielen, aber Heike Puls (etatmäßige Trainerin der zweiten und Interims- Coach der ersten Mannschaft/Anm.) hat mir alle Einheiten mit Ball verboten. Aber zur Vorbereitung auf die neue Saison will ich voll da sein“, gibt sich Julia Schüring voller Tatendrang.
Das Handballspielen erlernt hat sie in Ellerbek und Laboe. Weitere Stationen im Jugendbereich waren Owschlag, Holstein Kiel und Fortuna Neubrandenburg, wo Julia auch erstmals im Frauenbereich agierte. So konnte auch schon eine NOHV- Meisterschaft mit Neubrandenburg und eine Deutsche Meisterschaft mit der Landesauswahl Schleswig- Holsteins gefeiert werden. „Meine Ausbildung bei der Bundeswehr hab ich über die IHK in Neubrandenburg gemacht. Aber die Stammeinheit ist in Bad Sülze. So gab es nach dem Ende meiner Ausbildung einen kleinen Leerlauf im handballerischen Bereich.“ Als Personalfeldwebel ist sie in der Dahlienstadt im Einsatz: „Ich kümmere mich um Beurteilungen, Verpflichtungen und Urlaubsanträge, also quasi um die Sorgen und Nöte der Kameraden“, sagte die junge Frau mit einem Augenzwinkern. Volle Unterstützung erfährt Julia auch durch die Truppe und ihre Vorgesetzten: „Für Turniere wurde ich immer freigestellt, und einige Kameraden sind zum Anfeuern in die Halle gekommen. Mein ZAW (Zivile Aus- und Weiterbildung /Anm.)- Betreuer ist selbst Handballschiedsrichter, und auch mit meinem ehemaligen Kommodore habe ich immer gefachsimpelt“, lächelt die junge Frau Oberfeldwebel. Ihrem aktuellen Dienstgrad habe sie auch ihren Spitznamen beim RHC zu verdanken, verrät Julia Schüring: „Beim ersten Training mit der zweiten Mannschaft wurde ich nach einem Spitznamen gefragt, da mit Julia Schümann schon eine ‚Jule’ da war. Ich erzählte, dass ich Feldwebel bin, und so wollten sie mich ‚Feldi’ rufen. Da die Mannschaft dann aber spitz bekam, dass ich 14 Tage später zum Oberfeldwebel befördert werden sollte, hieß ich fortan ‚Obi’.“
Für die kommende Zeit hat sich „Obi“ viel vorgenommen: „Ich fühle mich in Rostock richtig wohl und will mit der Mannschaft voll angreifen. Am liebsten würde ich in der 2. Liga spielen, aber auf jeden Fall höherklassig mit dem RHC.“
Nach der eher durchwachsenden Saison der Rostockerinnen, ist nicht nur die Zielsetzung der blonden Rechtshänderin überaus wünschenswert, sondern sie macht auch Hoffnung auf viele positive Augenblicke in der neuen Spielzeit.

Ulf Luschas

Dolphins-Reserve verbleibt in der vierten Liga

ROSTOCK Für die Entwicklung des Rostocker Handballs im weiblichen Bereich, wurde jetzt vom Vorstand des Rostocker HC eine Entscheidung aufgehoben, wonach die zweite Mannschaft aus materiellen Gründen in der Saison 2011/2012 nicht mehr in der Ostsee-Spree-Oberliga spielen sollte. „In einem kurzfristigen Kraftakt gelang es der Mannschaft und ihren Trainern unter Mithilfe von Karl-Heinz Zubke-Hagen und Vorstandsmitglied Marco Thiele einen Sponsorenpool zusammenzustellen, der explizit für die Mehrkosten gegenüber MV-Liga aufkommt. So sind insbesondere die Fahrtkosten zu den Auswärtsspielen für die gesamte Saison abgesichert“, ist die offizielle Verlautbarung des Vereins. Für die Entwicklung einer gesunden leistungssportlich orientierten Struktur sicher eine richtige Entscheidung und Maßnahme. Sportlich gehörte die Dolphins-Reserve mit zu den besten Teams der vierten Liga im Nordosten. Hier können an der Seite erfahrener Spielerinnen die Talente aus dem Nachwuchs, speziell der A-Jugendlichen, die jetzt in den Frauenbereich wechselten, reifen. Auch für die Stärkung der ersten Rostocker Frauenvertretung kann das nicht von Schaden sein, zumal die Rückkehr in die zweite Bundesliga das Ziel der Rostock Dolphins bleiben muss. Die Mannschaft freut sich jedenfalls über die erneute sportliche Herausforderung in der Ostsee-Spree-Liga, wie Trainer Norbert Werth informierte, und wird sich neben weiteren guten sportlichen Leistungen bei allen Sponsoren zu Saisonbeginn mit einer kleinen Öffnungsparty auch persönlich bedanken.

K.

 

Mitteilung des Vorstands des Rostocker HC

Der Vorstand des Rostocker Handball Clubs teilt mit, dass der Trainer der ersten Frauenmannschaft, Jörn Schläger, mit sofortiger Wirkung beurlaubt ist.
Ausschlaggebend für diese Entscheidung sind nicht nur die unbefriedigenden Ergebnisse in den letzten Spielen sondern insbesondere die sportliche Entwicklung der Mannschaft.
Training und Spielbetrieb werden durch den Trainerstab des Rostocker HC bis zum Saisonende abgesichert.

Rostocker HC
Der Vorstand

Maria Wurlitzer verletzt

Die Verletzung von Maria Wurlitzer beim Punktspiel in Bad Schwartau hat sich als Kreuzbandriss herausgestellt. Eine Operation des rechten Knies ist damit unausweichlich, Maria wird den Dolphins somit für den Rest der Saison nicht zur Verfügung stehen.

Der Vorstand des Rostocker HC teilt mit, dass das Nachholspiel der Dolphins in der dritten Liga Nord vom 13. Spieltag gegen die HSG Hude/Falkenburg am 26. März 2011 aus technischen Gründen in der Fiete-Reder-Halle erst um 20:00 Uhr beginnen kann.
Die spielleitende Stelle und der Gastverein wurden über die neue Anwurfzeit bereits informiert.

Handball – Aktuelles beim Rostocker HC mal kommentiert

Trotz allem eine Neuansetzung gegen Hude/Falkenburg

ROSTOCK Dem Spiel der Handballfrauen des Rostocker HC am Sonnabend (16.00 Uhr in der Fiete-Reder-Halle) gegen Landesrivalen SV Fortuna 50 Neubrandenburg geht einiger Frust voraus. Ursache dafür ist die Neuansetzung der am 18. Dezember 2010 ausgefallenen Partie gegen die HSG Hude/Falkenburg. Das Spiel wird nach dem Willen der DHB-Oberen, die für die dritte Liga Nord verantwortlich sind, neu angesetzt. Beide Vereine einigten sich auf den 26. März um 20.00 Uhr in der Fiete-Reder-Halle in Marienehe. (Anwurfzeit wurde aktualisiert)

Fadenscheinige Ausrede für Nichtantreten

Die Rostockerinnen nehmen das nur zähneknirschend hin, denn die Ausrede der Niedersachen für das Nichtantreten ist mehr als fadenscheinig. Man schob dem Busunternehmen den Schwarzen Peter zu, das angeblich die Autobahntour über die 323 Kilometer auf der A1 und A20 witterungsbedingt nicht unternehmen wollte. Aber schon im weiten Vorfeld der Absage am frühen Vormittag des Spieltages war aus gut informierten Kreisen des Kontrahenten zu hören, dass man nicht nach Rostock fahren werde. Man habe personelle Engpässe.
Trotz dieser Ungereimtheiten wird die Partie nun am 26. März doch nachgeholt. Hier beruft sich HSG aus Niedersachsen offensichtlich auf die Punkte 12.6 und 12.4 der Durchführungsbestimmungen für den Spielbetrieb in der dritten Liga. Da heißt es: „Bei problematischen Straßenverhältnissen ... haben Vereine ... sofort nach Bekanntwerden alle Anstrengungen zu unternehmen, um mit Verkehrsmitteln zum Spielort zu kommen, die in Absatz 12.4 aufgeführt' sind." (12.6) Im Absatz 12.4 steht wiederum: „Bei der Beförderung von Mannschaften mit folgenden Verkehrsmitteln soll die Spielleitende Stelle davon ausgehen, dass keine Schuldhaftigkeit ... vorgelegen hat, wenn das Spiel wegen Ausfall dieses Beförderungsmittels nicht ausgetragen werden konnte: Flugzeug, Bahn, ÖPNV, behördlich zum gewerbsmäßigen Personenverkehr zugelassene Kfz." Dieser Argumentation folgte die Spielleitende Stelle nach Konsultation mit der übergeordneten Instanz beim DHB und legte die Neuansetzung fest. Komisch ist auch die Tatsache, dass die Handballdamen des SV Werder Bremen (nur 35 Kilometer weg von Hude) am gleichen Tag (18. Dezember 2010) die fast gleiche Strecke bis zum VfL Bad Schwartau zurücklegten und pünktlich um 17.30 Uhr antraten. An der Unbefahrbarkeit der A 1 hat es also nicht gelegen. Auch die A 20 war an diesem besagtem Samstag gut zu befahren.

Umsteigen auf die Bahn als Alternative

Eine Alternative wäre ja noch der Zug gewesen, der zwischen Bremen und Rostock im Stundenrhythmus (8.17 Uhr, 9.17, 10.17 Uhr und 11.17 Uhr – Ankunft 15.14 in Rostock-Marienehe) verkehrt, um pünktlich in der Halle zu sein. Auch eine Vorverlegung der Partie von 17.00 auf 16.30 Uhr wäre kurzfristig möglich gewesen, um den Start zur Rücktour um 18.49 Uhr ab Rostock-Marienehe zu sichern. Trotzdem diese fragwürdige DHB-Entscheidung. So bleibt diese Hängepartie aus der Hinserie, obwohl die Rostock Dolphins am Samstag gegen Neubrandenburg schon in die Rückrunde starten.
Eigentlich kommt es ja noch dicker, denn die HSG Hude/Falkenburg bestimmte jetzt auch noch den Nachholtermin. So wurde der Vorschlag der Rostocker abgelehnt, am 2. Februar zu spielen. Begründung: Im der Woche stehen nicht alle Spielerinnen zur Verfügung.

Dolphins sollten die richtige sportliche Antwort geben

Die Rostocker verzichten auf einen Einspruch und hoffen, dass die leistungssportorientierte dritte Liga „nicht zu einer Kaffeehaus-Liga“ verkommt. Selbst in der Ostsee-Spree-Oberliga (vierte Liga) wird solch eine kurzfristige Absage geahndet. So wurden dem Mecklenburger SV, der sein Pflichtspiel in Frankfurt kurzfristig absagte, die Punkte aberkannt und das Rückspiel findet jetzt sogar in Frankfurt statt. Eine solche Entscheidung hätte auch im Falle Rostock gegen Hude/Falkenburg fallen müssen. Ansonsten müssen sich die Verantwortlichen des DHB schon gefallen lassen, dass von Ungereimtheiten und Wettbewerbsverzerrung gesprochen wird. Bleibt zu hoffen, dass die Rostock Dolphins am 26. März dann die richtige sportliche Antwort parat haben.

Klaus-Peter Kudruhs

Ausgefallenes Spiel der Dolphins gegen Hude/Falkenburg wird im März nachgeholt

Wie der Vorstand Spieltechnik des Rostocker HC, Horst Repschläger, mitteilte, haben sich der Rostocker HC und die HSG Hude/Falkenburg geeinigt, dass das am 18. Dezember witterungsbedingt ausgefallene Spiel am Sonnabend, dem 26. März 2011, 17:30 Uhr in der Fiete-Reder-Halle Marienehe nachgeholt wird.

Rostock, 3. Januar 2011

Olaf Meyer
Pressesprecher Rostocker HC

Neuansetzung des Spiels des RHC gegen Hude/Falkenburg
Termin des Wiederholungsspiels wird im Januar festgelegt

Das am 18. Dezember aufgrund der Nichtanreise des Gäste ausgefallene Spiel zwischen dem Rostocker HC und der HSG Hude/Falkenburg wird neu angesetzt.
Laut Bescheid des DHB wurde das Spiel „...auf Grund unzumutbarer Witterungs- und Straßenverkehrsverhältnisse, verbunden mit der Tatsache, dass das Reiseunternehmen die Sicherheit seiner Fahrgäste nicht mehr gewährleisten konnte, auf Antrag von Hude/Falkenburg von der Spielleitenden Stelle abgesetzt“, wie der Rostocker HC am 23. Dezember mitteilte.
Der Rostocker HC hat nun als federführender Verein bis zum 15. Januar 2011 Gelegenheit, einen neuen Spieltermin zu finden. Wenn der RHC von seinem Widerspruchsrecht gegen diese Entscheidung keinen Gebrauch macht, werden wir rechtzeitig über den neuen Termin informieren.

Olaf Meyer
Pressesprecher Rostocker HC

Sophie Götzke übernimmt die Jung-Dolphins des RHC

Frank Töllner
Sophie Götzke

Der Vorstand des Rostocker HC teilt mit, dass Frank Töllner auf eigenen Wunsch nicht mehr Trainer der A-Jugend des Vereins ist. Aus beruflichen Gründen muss der Handballlehrer, der außerhalb Rostocks eine neue Tätigkeit aufnimmt, die Mannschaft zum Jahresende abgeben, wie Vorstandsvorsitzende Ute Lemmel bekannt gab.
Der Vorstand bedankt sich ausdrücklich für die von Frank Töllner geleistete intensive Arbeit und wünscht ihm für seine berufliche Entwicklung viel Erfolg.
Ab sofort übernimmt die bisherige Co-Trainerin der ersten Frauenmannschaft, Sophie Götzke, das Training des Regionalligateams der Jung-Dolphins. Sie wird dabei unterstützt von Betreuerin Christine Verch, die wie bisher dem Team zur Seite steht.
Die weibliche A-Jugend des RHC ist die erste alleinige und selbstständige Traineraufgabe für Sophie Götzke, die einst selbst in Rostock das Handballspiel erlernte und als Spielerin mit der A-Jugend unseres Vereins den deutschen Meistertitel erringen konnte.

K.

Handball – Rostocker HC aktuell

Dolphins schlagen die Polizei

Die Damen des Rostocker HC haben am Dienstagabend ein Kräftemessen mit der Polizei gewonnen: Im Rahmen eines Sichtungslehrganges für die Auswahlmannschaft der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern schlugen die Damen von Trainer Jörn Schläger die Ordnungshüter mit 40:23.
In der Auswahlmannschaft, die im nächsten Jahr wieder an den Deutschen Polizeimeisterschaften teilnimmt und sich nach zahlreichen Abgängen/Wechseln in einer Umbruchphase befindet, spielen mit Dana Grundmann und Susann Tolksdorf zwei aktive und mit z.B. Nicole Baier und Maria Wowarra zwei ehemalige Spielerinnen des RHC.
Da normalerweise am Dienstag kein Training angesetzt ist, somit einige Spielerinnen fehlten und mit den beiden Polizistinnen zwei Spielerinnen beim Gegner aktiv waren, war der Kader der Schläger-Damen recht klein. Im Tor mit Antje Herzberg und mit Saskia Weisheitel, Katrin Horke, Neele Spiekermann, Maria Wurlitzer, Isabell Duwe und Stefanie Kohsmann auf der Platte hatte man gerade so eine Sieben komplett. Dennoch konnte das Freundschaftsspiel siegreich gestaltet werden. Als Dankeschön der uniformierten Gäste gab es eine Flasche Sekt. Auch Trainer Jörn Schläger konnte zufrieden sein. Das Konterspiel und keine technischen Fehler in der ersten Halbzeit konnten sich sehen lassen.
An dieser Stelle sei gesagt, dass der RHC der Auswahlmannschaft der Polizei viel Glück und Erfolg für die anstehenden (besonders den sportlichen) Aufgaben wünscht.

Ulf Luschas

Handball – Rostock Dolphins im DHB-Pokalwettbewerb
Rostock Dolphins in Runde 2 gegen Travemünde

DORTMUND. Gerade erst sind die Informationen zur ersten Runde der Handballfrauen im DHB-Pokalwettbewerb über den Ticker gegangen, da erfolgte schon die Auslosung der zweiten Runde, die am 2. oder 3. Oktober ausgetragen wird. Hierfür hatte sich RHC-Trainer Jörn Schläger spontan die TSG Wismar gewünscht. Ein Zweitligist ist es geworden, aber kein Mecklenburg-Duell. Die Rostock Dolphins können in eigener Halle den langjährigen Rivalen vom TSV Travemünde erfangen. Wismar muss dagegen zum TSV Burgdorf. Die Rostockerinnen begegneten den TSV Travemünde zuletzt beim Turnier in Banzkow. Zu einen direkten Vergleich kam es nicht, da das RHC-Team im Halbfinale an Rosengarten scheiterte und Travemünde dann sogar bis zum Turniersieg durchmarschierte. So waren die Pflichtspiele in der zweiten Bundesliga Nord die beiden letzten Begegnungen. In Rostock spielten die Dolphins 29:29-Unentschieden und in Travemünde wurde deutlich mit 30:37 Toren verloren. Schafft der Rostocker HC diesmal einen Sieg, dann könnte in der dritten Runde ein Erstligist zugelost werden, was mit einem Heimspiel verbunden wäre. Die Mannschaften der ersten Bundesliga greifen erst hier in den DHB-Pokalwettbewerb ein.

K.

Handball – Rostocker HC aktuell

Rostock Dolphins mit gutem vierten Platz in Banzkow

BANZKOW. Das traditionelle Turnier um den Raiffeisenbank-Cup begann für die Dolphins mit einem Dämpfer, setzte es doch im ersten Spiel gegen den Ligakonkurrenten vom Berliner TSC gleich eine 9:12-Niederlage. Es sollte trotz der durchaus namhaften Konkurrenz in der Vorrundengruppe B die einzige Niederlage der Schützlinge des Trainerduos Jörn Schläger und Sophie Götzke bleiben. Bereits gegen den Zweitligisten TSV Nord Harrislee steigerten sich die Rostockerinnen und es gab mit 11:9 Toren den ersten Sieg. Auch gegen den Gegner des ersten Saisonspieltags in der dritten Liga, dem SV Fortuna 50 Neubrandenburg, gab es einen Erfolg, der mit 20:11 sogar mehr als deutlich ausfiel. Mit dem doch unerwarteten Sieg gegen den BVB Füchse aus Berlin (9:8) sicherte sich der RHC dann als einziger Drittligist durch das bessere Torverhältnis endgültig die Teilnahme an den sonntäglichen Finalspielen. Bereits das Erreichen des Halbfinales in Banzkow war für die Rostock Dolphins ein Erfolg. Als Gruppenzweite traf das RHC-Team hier zunächst auf den Erstligaaufsteiger SG Handball Rosengarten. Auch wenn von einem Zweiklassenunterschied über weite Strecken der Partie nichts zu sehen war, am Ende konnte sich der Favorit aus der ersten Bundesliga doch mit 16:11 Toren sicher durchsetzen. Zwar stand die RHC-Abwehr sicher, aber Angriffsspiel fehlte noch die Durchschlagskraft im Angriffsspiel. So mussten die Rostockerinnen im Spiel um Platz 3 dann erneut gegen die Füchse aus Berlin antreten, die ihr Halbfinale gegen den TSV Travemünde mit 14:16 verloren hatten. Trotz starker Gegenwehr konnte der Berliner Zweitligist diesmal den Spieß umdrehen und sich durch den 14:8-Erfolg für die Niederlage vom Vortag revanchieren. Auch in diesem Spiel zeigte sich, dass das Trainergespann mit der Mannschaft gerade im Angriffsspiel noch einiges zu tun hat. Trotzdem, das Auftreten der jungen RHC-Mannschaft bei diesem Turnier konnte überzeugen und macht Mut für die anstehende Saison. Dabei auch Isabell Duwe, die sich trotz immer noch fehlenden Studienplatzes jetzt endgültig für Rostock und die Dolphins entschieden hat. Besonders zu nennen ist noch A-Jugend-Keeperin Andrea Klasen. Sie wusste bei ihrem ersten Einsatz bei den Frauen durchaus zu überzeugen. Das Finale beim 10. Raiffeisenbank-Cup gewann schließlich der TSV Travemünde mit einem 21:16-Sieg über die SG Handball aus Rosengarten.

Olaf Meyer



Handball – Rostock Dolphins vor der Saison 2010/2011 in der dritten Liga

Am morgigen Freitag gegen Erstligisten VfL Oldenburg

ROSTOCK. Am Freitagabend (20.00 Uhr Sporthalle Bertha-von-Suttner-Ring in Toitenwinkel) ist der Erstligist und Europapokal-Halbfinalist VfL Oldenburg für ein Spiel zu Gast bei den Handballfrauen des Rostocker HC. „Die Oldenburger sind auf den Weg ins Trainingslager nach Polen und machen sozusagen Zwischenstation bei uns. Und wenn man in unserer Situation nach einer Spielmöglichkeit gefragt wird, überlegt man nicht lange. Wann kommt der Dritte der letzten Deutschen Meisterschaft sonst schon mal an die Warnow“, erklärt RHC-Vorstandsmitglied Horst Repschläger das Zustandekommen dieser Partie. VfL-Trainer Leszek Krowicki, der seit 2005 den Erstligisten aus Niedersachen betreut, kommt mit seiner kompletten Mannschaft. So wird es trotz der Vorbereitungsphase für die Zuschauer ein interessantes und ansehnliches Spiel. Für die Rostock Dolphins kommt diese Begegnung vielleicht zu früh. „Wir haben erst acht Trainingseinheiten als Mannschaft und zwei individuelle Runden absolviert, da sollten unsere Fans keine Wunderdinge erwarten“, meint RHC-Trainer Jörn Schläger. „Aber ein Ansporn für unser Team ist dieses Match trotzdem, sich ordentlich zu präsentieren.“ Und in Sachen Willen und Einsatzfreude kann das Trainergespann Schläger/Götzke sicher schon erste Schlussfolgerungen ziehen. Bis auf Torhüterin Stefanie Praetzel, die noch mit der U18-Auswahl bei der WM im Einsatz ist, und Neuzugang Neele Spiekermann, sie ist bis Ende des Monats noch in den USA, können die Rostockerinnen auf alle Akteure zurückgreifen. Als Neuzugänge gen Torhüterin Antje Herzberg (vorher Neubrandenburg) und Rückraumspielerin Claudia Duhr (zuletzt Travemünde) für die Dolphins ihr Debüt. Immer noch unklar ist aber das Kommen und der Einsatz von Isabell Duwe (Berliner TSC), die gerne in Rostock studieren und spielen möchte, aber hier noch keinen Platz hat. Die letzten Ergebnisse beider Testspielkontrahenten lauteten aus Rostocker Sicht 19:34 (auswärst) und 25:28 (heim) und stammen aus der Erstligasaison 2005/2006 der Rostock Dolphins, damals noch als PSV auflaufend.

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Handball – Nicht ganz neu beim Rostocker HC: Antje Herzberg

Torhüterin zieht es zurück an die Warnow

Nicht ganz neu in der Rostocker Handballszene ist Handball-Torfrau Antje Herzberg. Sie kehrt nach acht Jahren vom Tollensesee an die Warnow zurück.
Foto: Wolfgang Groß

ROSTOCK. Nach dem Abgang der bisherigen Torfrauen Katja Ex und Peggy Brandenberger sieht sich die neue Keeperin Antje Herzberg nicht als Notlösung für den Kasten der Rostock Dolphins. „Warum auch? Zum einen habe ich in Rostock das Handball-ABC unter Trainer Gerhard Schumacher erlernt und dann bis 2002 auch in der ersten und zweiten Bundesliga für den damaligen HC Empor gespielt. Da konnte ich mich schon beweisen“, meint die 29-jährige selbstbewusst. „Und auch bei Uwe Levold in Neubrandenburg habe ich einiges dazugelernt.“ Warum dann der Wechsel zu den Rostock Dolphins? „Bei Fortuna Neubrandenburg passiert ein gewisser Umbruch, da ist die Möglichkeit eines Wechselns gegeben. Uns es zieht mich irgendwie zurück in meine Heimatstadt an die Warnow und Ostsee.“ Außerdem sieht Antje Herzberg, die schon gemeinsam mit Katrin Horke, Dana Grundmann und Susanne Kordt in einer Mannschaft spielte, es auch als eine neue Herausforderung an, das Rostocker Tor zu hüten. „Ein neuer Trainer kitzelt vielleicht noch Reserven als mir heraus, die zu einer Steigerung der Leistung führt. Egal wie, ich will eine verlässliche Stütze der Mannschaft sein und werde alles geben“, meint die erfahrene Keeperin. Wenn alle im Team gesund bleiben und richtig mitziehen, dann traut Antje Herzberg ihrer neuen Mannschaft zu, dass sie in der neuen dritten Liga vorne sehr gut mitspielen kann. Um sich selbst noch besser in Training und Wettkampf einzubringen, muss die gelernte Heilerzieherin gemeinsam mit dem RHC-Vorstand ein Problem mit der Arbeit lösen. „Noch arbeite ich in einem integrierten Kindergarten in der Vier-Tore-Stadt und fahre so mehrfach zwischen Neubrandenburg und Rostock hin und her. Wenn ich in der Hansestadt eine meiner Ausbildung entsprechende Tätigkeit finde, könnte ich mich durchaus noch mehr bei den Dolphins einbringen“, so Antje Herzberg, eher sie auf die Tartanbahn eilt und gemeinsam mit den neuen Teamkolleginnen die erste Trainingseinheit für die kommenden Saison absolviert. Hoffentlich können entsprechende Einrichtungen der Stadt da der jungen Frau und dem Rostocker Handball helfen, eine gute und erfahrene Torhüterin zu halten.

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Handball – Rostock Dolphins vor der Saison 2010/2011 in der dritten Liga

Rostock Dolphins starten Montag in die Vorbereitung

Am Montag schwört Jörn Schläger (Bildmitte) gemeinsam mit Co-Trainerin Sophie Götzke die Handballdamen des Rostocker HC auf die neue Saison in der dritten Liga ein. Foto: Wolfgang Groß

ROSTOCK. Nach dem schmerzlichen Abstieg aus der zweiten Bundesliga starten die Handballfrauen des Rostocker HC einen Neuanfang in der neuen dritten Liga. Dazu ruft Trainer Jörn Schläger das Team der Rostock Dolphins ab Montag zur Vorbereitung auf die Saison 2010/2011. Von 18.00 Uhr an findet der Aufgalopp im Rostocker Leichtathletikstadion statt. „Zunächst geht es uns darum, den Fitnesszustand der Spielerinnen zu testen. Und danach werden wir das Programm gestalten, um bis zum ersten Saisonspiel eine schlagkräftige Mannschaft zu formieren“, so die erste Ansage des RHC-Coaches. Mit „wir“ meint Jörn Schräger noch Sophie Götzke, die ihm als Co-Trainerin jetzt ganz offiziell zur Seite steht und dafür gerade die B-Lizenz eines Handball-Übungsleiters macht. Nach den Abgängen von Jessica Galle, Anja Ernsberger, Katja Ex, Maria Wowarra, Juliane Gaul, Peggy Brandenberger, Elisa Heinsch und zuletzt noch von Evelyn Schulz stehen dem Trainerduo vorerst 10 Akteure zur Verfügung. Weitere sechs sollen und werden das Team noch ergänzen. Dabei ist wieder die erfahrene Spielmacherin Dana Grundmann nach ihrer Babypause. Auch die junge Rückraumspielerin Neele Spiekermann vom VfL Bad Schwartau, die aber bis Ende August noch in den USA weilt, kommt definitiv dazu. Die 26-jährige Allrounderin Claudia Duhr, vorher TSV Travemünde, deren neues Arbeitsverhältnis am 1. August in der Hansestadt beginnt, ist ebenfalls eine neue feste Größe beim Rostocker HC. Dagegen hängt der Wechsel von Linkshand Isabell Duwe vom Berliner TSC zu den Dolphins davon ab, ob die schnelle Außen sich an der Rostocker Universität für ein Studium einschreiben kann. Blieb noch ein kleines Fragezeichen hinter Torfrau Antje Herzberg. Die Ex-Rostockerin im bisherigen Dienst von Fortuna Neubrandenburg war dieser Tage noch zu einem Gespräch in der Hansestadt, um letzte Formalitäten mit Arbeit und Wohnung zu klären. Danach unterschieb sie den Vertrag beim Rostocker HC, auch wenn sie vorerst noch die Anfahrt aus der Vier-Tore-Stadt auf sich nehmen muss. Auch die A-Jugendliche Caroline Schallock gehört zum erweiterten Kader der Dolphins. Bis auf Stefanie Praetzel, die mit RHC-Chefin Ute Lemmel und der U18-Auswahl bei der WM in der Dominikanischen Republik in Aktion ist, und aus genannten Gründen Neele Spiekermann müssten alle anderen dann am Montag zum Trainingsauftakt präsent sein. „Zunächst geht es darum, für die Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit etwas zu tun, um dann durch entsprechende Trainingseinheiten die spielerischen und taktischen Elemente weiterzuentwickeln und das beste Mannschaftsgefüge herauszufinden“, erläutert der Rostocker Trainer die nächsten Vorhaben. Unterbrochen wird dieser Vorbereitungsprozess am 6. August durch ein Testspiel gegen den Erstligisten VfL Oldenburg in der Sporthalle Bertha-von-Suttner-Ring in Toitenwinkel. „Außerdem steht die Teilnahme an starkbesetzten Turnieren in Banzkow und Neubrandenburg auf dem Programm. Geplant sind weitere Testpartien mit Mannschaften aus der Region, vielleicht auch gegen den Zweitligisten TSG Wismar“, so Jörn Schläger weiter. Er hofft auch, das Spielgestalterin Maria Wurlitzer nach ihrem Reha-Prozess wieder richtig ins Training einsteigen kann und Johanna Brinkies nach ihrer Krankheit wieder fit wird und als Alternative für das Spiel am Kreis eingesetzt werden kann. Zur Zielstellung der Dolphins wollte der Rostocker Trainer noch nichts sagen: „Das werden wir vor dem ersten Match mit der Mannschaft besprechen. Aber eine gute Rolle wollen wir in der dritten Liga schon spielen.“ Das erste Punktspiel steht für die Rostock Dolphins am 11. September im Landesderby beim SV Fortuna 50 Neubrandenburg an. Vorher geht es in der ersten Runde des DHB-Pokals am 5. September noch zum Mecklenburger SV.

Kader des Rostocker HC für die dritte Liga: Stefanie Praetzel und Antje Herzberg im Tor sowie Dana Grundmann, Maria Wurlitzer, Stefanie Kohsmann, Susanne Kordt, Susann Tolksdorf, Victoria Schlegel, Svea Pinkohs, Katrin Horke, Johanna Brinkies, Neele Spiekermann, Claudia Duhr, Isabell Duwe (noch mit ?), Franziska Wilcken und Caroline Schallock.

Zugänge: Dana Grundmann (nach Babypause), Antje Herzberg (Neubrandenburg), Nele Spiekermann (Bad Schwartau), Claudia Duhr (Travemünde), Isabell Duwe (Berlin) und Caroline Schallock (eigener Nachwuchs).

Abgänge
: Anja Ernsberger (Blomberg-Lippe), Jessica Galle (Hude/Falkenburg), Katja Ex (Stade), Evelyn Schulz (Wismar), Peggy Brandenberger, Elisa Heinsch (beide Ziel unbekannt) sowie Maria Wowarra und Julia Gaul (beide Laufbahn beendet).

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Handball – Rostocker HC aktuell

Stefanie Praetzel bei der U18-WM dabei

Torfrau Stefanie Praetzel vom Rostocker HC
Foto:
Wolfgang Groß

ROSTOCK. Die Mädchen der deutschen Jugend-Nationalmannschaft holen sich gegenwärtig in Grünberg unter Anleitung der Bundestrainerin Ute Lemmel, die ja auch Vereinschefin des Rostocker HC ist, und ihres Assistenten Arnold Manz den letzten Schliff für die U18-Weltmeisterschaft. Diese wird vom 2. bis 12. August in der Dominikanischen Republik ausgetragen. Mit dabei ist auch die Rostocker Dolphins-Torfrau Stefanie Praetzel. Sie gehört zu dem 16 Spielerinnen umfassenden DHB-Kader der Jahrgänge 1992 und jünger. Die deutsche Mannschaft fliegt am 29. Juli von Düsseldorf aus zum Inselstaat in die Karibik. Dort trifft das Lemmel-Team in der Vorrunde auf U17-Europameister Dänemark, die Niederlande, Angola und auf Argentinien. Nur die ersten beiden Mannschaften aus jeder Gruppe erreichen das Viertelfinale.

 

 

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Handball – Rostocker HC aktuell

Saisoneröffnung bei den Rostock Dolphins

ROSTOCK. Nicht ganz überraschend macht die Nachricht immer mehr die Runde, dass die U20-Weltmeisterin Evelyn Schulz jetzt doch den Rostocker HC verlässt und in der kommenden Saison zum Landesnachbarn TSG Wismar in die zweite Bundesliga wechselt. Bestätigen wollte RHC-Pressesprecher Olaf Meyer dies nicht. Und auch aus der TSG-Geschäftsstelle kam die Information, dass zwar mündlich alles besprochen sei, aber der vereinbarte Einjahresvertrag noch nicht unterschrieben zurück sei. Spätestens, wenn bei den Rostock Dolphins am kommenden Montag um 18.00 Uhr im Leichtathletikstadion die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt, wird zu vernehmen sein, ob der Wechsel stattfindet. Dann wird nämlich der Kader der Rostocker Handballfrauen für die neue Dritt-Liga-Saison mit den Ab- und vor allem den Zugängen vorgestellt. Dabei wollen sich die RHC-Führung und Trainer Jörn Schläger auch zur Zielstellung in der neuen Meisterschaftsrunde äußern. Gleichzeitig beginnt an diesem Tag auch die Vorbereitung für die Reserve der Rostock Dolphins auf die erste Saison in der Ostsee-Spree-Oberliga, der neuen vierten Liga im deutschen Handball. Hier wird das Trainergespann Heike Puls und Norbert Werth Auskunft über Kader und Ziele geben. Ein erster sportlicher Höhepunkt in der Vorbereitungszeit ist für die RHC-Damen ein Testspiel gegen den Erstligisten VfL Oldenburg. Das VfL-Team war in der vergangenen Meisterschaft Dritter und kam bis ins Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger. Die Begegnung wird am 6. August ab 20.00 Uhr in der Sporthalle Bertha-von-Suttner-Ring in Toitenwinkel ausgetragen.

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Handball – Rostocker HC aktuell
RHC lud zum Saisonabschlussfest ein

ROSTOCK. Nach einem durchwachsenen Handballjahr mit Abstieg der ersten Mannschaft aus der zweiten Liga und Qualifikation der Mädchen A für die eingleisige Regionalliga feierten die Mitglieder und Fans des Rostäcker Handball-Club am Samstag bei bestem Wetter zwischen 10 und 17. Uhr in und um der Sporthalle Bertha-von-Suttner-Ring in Toitenwinkel ein zünftiges Saisonabschlussfest. Auch Nichtmitglieder des Vereins nutzten die Möglichkeit zum Mitfeiern. Besonders Kinder aus Dierkow und Toitenwinkel kamen, um am sportlichen Treiben teilzunehmen und sich über Möglichkeiten zur regelmäßigen Betätigung im RHC zu erkundigen. Jede Menge Spaß gab es beim Familienwettkampf, bei Kubb-Spielen, Tischtennis sowie beim Hand- und Fußball. Auch für die Allerkleinsten war neben einer Hüpfburg viel anderes Sportliche im Angebot. Und ein Ballonclown brachte zusätzlich Stimmung. Es gab auch eine Tombola, deren Einnahmen dem Nachwuchs des RHC zugute kommen. Für das leibliche Wohl sorgte ein reichhaltiges, von den Eltern der RHC-Kinder vorbereitetes Büfett.

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Handball – Rostocker Handball Club aktuell

WG „UNION“ neuer Hauptsponsor der Rostock Dolphins

Der Rostocker Handball Club und die Wohnungsgenossenschaft „UNION“ vertiefen die Zusammenarbeit für die Zukunft. Das bekundeten RHC-Chefin Ute Lemmel, Torfrau Stefanie Praetzel, die WG-Vorstände Volker Fritz und Gunnar Przybill, sowie Rückraumspielerin Dana Grundmann und RHC-Pressesprecher Olaf Meyer kurz nach Unterzeichnung der neuen Vereinbarung in einem Pressegespräch.
Foto: Wolfgang Groß

ROSTOCK. Es tut sich wieder etwas bei den Handballfrauen des Rostocker HC. Der Schock des indiskutablen Abstiegs aus der zweiten Bundesliga scheint überwunden zu sein. Man bereitet jetzt die Zukunft in der neuen dritten Liga, die da weiterhin Regionalliga oder dritte Bundesliga heißen könnte. Da muss man die Sprachweise des DHB abwarten. Nicht warten will der RHC mit der Vorbereitung auf die neue Saison 2010/2011. Unter dem von WG-Vorstand Volker Fritz formuliertem Motto „die Kinder und Jugendlichen von heute sind unsere Mieter von morgen“ setzt die Rostocker Wohnungsgenossenschaft „UNION“ ihr langjähriges Engagement fort, jetzt als Hauptsponsor. „Als erfolgreiches Unternehmen", so Volker Fritz, „muss man immer über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Es geht uns um soziales Engagement und Gemeinschaftspflege. Uns liegt nicht nur die erste Mannschaft am Herzen, sondern auch und mit an erster Stelle die Jugendförderung.“ Hinzufügend erinnert Gunnar Przybill, ebenfalls Vorstand der WG „UNION“, daran, dass der RHC jährlich im Februar ein Winterlager veranstaltet. „Da sind wir immer sehr gut dabei, um Kindern, die oft aus Problemstadtteilen kommen und deren Familien sich das normalerweise nicht leisten können, so eine tolle Winterfreizeit mit Hilfe des Clubs zu ermöglichen." Besonders mit Hilfe des neuen Hauptsponsors will der Rostocker HC eine gesunde wirtschaftliche Basis erreichen. Dazu sollen bis zum 30. Juni auch noch unbedingt die Außenstände der abgelaufenen Saison abgearbeitet werden. „Mit den beiden Frauenmannschaften in der dritten Liga und der Ostsee-Spree-Liga sowie der A-Jugend in der Regionalliga kommt auf uns ein Riesenmehraufwand zu", weiß RHC-Chefin Ute Lemmel nicht nur aus ihrer jahrelangen Erfahrung. Sie ist sich sicher, dass durch die Hilfe des neuen Hauptsponsors und weiterer Förderer alles „gestemmt werden kann“. „Auch in der A-Jugend und bei den zweiten Frauen wird daran gearbeitet, dass bis zum Saisonbeginn der größte Teil der benötigten Mittel vorhanden ist“, so Ute Lemmel weiter. Auch personell ist die erste Mannschaft unter Trainer Jörn Schläger auf einem guten Weg. Nach dem Abgang von Anja Ernsberger (Blomberg-Lippe), Jessica Galle (Oldenburg) und von Julia Gaul (Abbruch der Laufbahn) steht in der neuen Spielzeit bisher nun auch Torfrau Katja Ex nicht mehr zur Verfügung. Sie folgt ihrem Lebensgefährten ins niedersächsische Stade. Fragenzeichen stehen noch hinter der U20-Weltmeisterin Eveline Schulz, die mehrere Angebote haben soll, sich aber noch nicht entschieden hat. Dafür wird auf alle Fälle die 26-jährige Dana Grundmann nach der Geburt ihres Sohnes Justus wieder voll ins Dolphins-Team einsteigen. Als neue Torfrau ist die Ex-Rostockerin Anja Herzberg im Gespräch. Die 28-jährige Keeperin spielte zuletzt beim jetzigen Ligakonkurrenten Fortuna Neubrandenburg. Außerdem bekundeten die 25jährige Claudia Duhr (zuletzt Travemünde) und die 19-jährige Außenspielerin Isabell Duwe (Berliner TSC) ihr Interesse, für Rostock in der dritten Liga aufzulaufen. In diesen drei Fällen müssen noch einige Fragen in Sachen Arbeitsstelle, Studienplatz und Wohnung geklärt werden. Der Rostocker HC scheint sich gut zu rüsten, um dann im Kampf mit den neuen Konkurrenten, die meist alte Bekannte sind, in der dritten Liga erfolgreich zu bestehen. Die Dolphins haben dann ab September in der Nordstaffel die HSG Kropp/Tetenhusen, den TSV Owschlag, die Handballfrauen Henstedt-Ulzburg-Kisdorf, den VfL Bad Schwartau, den Buxtehuder SV II, den TSV Altenholz, den VfL Oldenburg II, den SV Werder Bremen, den VfL Stade, die HSG Hude/Falkenburg, den Berliner TSC, den SV Fortuna 50 Neubrandenburg und die SG ASC/VfV Spandau zum Gegner.

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Handball – Zweite Bundesliga Nord der Frauen, Rostocker HC aktuell

Rostock Dolphins mit neuem Trainer einig

Was rostock-sport.de schon vor zehn Tagen als Vermutung äußerte, ist jetzt Tatsache: Jörn Schläger ist jetzt der neue Coach der Rostock Dolphins.
Foto: Archiv/IMAGO

ROSTOCK. Was bereits von rostock-sport.de vermutet und angekündigt wurde, traf nun ein: Am Mittwochabend übernahm der Ex-Nationalspieler Jörn Schläger (22 Einsätze und 20 Tore) das Training der Zweitligafrauen des Rostocker HC. Nach kurzer Vorstellung ging der neue Coach gleich zur Sache, um sich einen weiten Eindruck von der Mannschaft und den einzelnen Akteuren zu verschaffen. Einen ersten Überblick hatte der 37jährige schon im Pflichtspiel der Rostock Dolphins gegen TV Oyten (28:28) bekommen. Jörn Schläger unterschrieb am Mittwochabend vorfristig einen Vertrag, der bis zum 30. Juni 2012 gelten und für die zweite und dritte Liga gültig sein soll. Dazu ist auf der Homepage des Vereins zulesen: „Die sofortige Verpflichtung Schlägers war nötig geworden, nach dem das bisherige Trainergespann Detlef Godomski / Petra Weidemann in der vergangenen Woche zurückgetreten war. Eine Verpflichtung Schlägers war bisher erst für den Sommer erwogen worden.“ Der neue Mann am Zweitliga-Steuer des RHC gilt laut Aussage des RHC-Vorstands als ein „mit dem Handball bestens vertrauten Fachmann“. Der gelernte Physiotherapeut selbst, der neben den Erfahrungen als Spieler bisher nur Mannschaften im männlichen Bereich trainierte, traut sich zu, die Rostock Dolphins im restlichen Abstiegskampf wieder auf Linie zu bringen. Mit der Schützenhilfe der Konkurrenz traut er dem Team sogar noch den Klassenerhalt zu. Bleibt für den Rostocker Damenhandball zu hoffen, dass die Mannschaft diese Ansage verstanden hat und auch entsprechend voll mitzieht und der neue Trainer nicht wie seine Vorgänger nach dem Willen der Mannschaft scheitert.
Das Restprogramm für den Rostocker HC hat es auf alle Fälle in sich: SV Union Halle-Neustadt (21. Februar auswärts), BVB Füchse Berlin (24. Februar auswärts), TSV Nord Harrislee (27. Februar auswärts), SC Greven (6. März in eigener Halle), TSV Travemünde (14. März auswärts), SG Handball Rosengarten (27. März in eigener Halle) und PSV Recklinghausen (10. April auswärts).

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Pressemitteilung des Vorstandes des RHC e.V. vom 15.02.2010

Der Vorstand des Vereins bestätigt hiermit, dass das Trainerteam der 1. Frauenmannschaft des Vereins Detlef Godomski und Petra Weidemann das Vertragsverhältnis mit Schreiben vom 11.02.2010 mit sofortiger Wirkung beendet hat.

Entgegen anders lautender Presseinformationen hat es in den vergangenen Wochen mit den Trainern mehrere Besprechungen zum Zwecke der Analyse der unbefriedigenden sportlichen Situation der 1. Frauenmannschaft des Vereins gegeben, zuletzt in der Vorstandssitzung am 26.01.2010, an der auch das Trainerteam teilnahm.

Der Vereinsvorstand akzeptierte in seiner heutigen Sitzung die Vertragsbeendigung durch das Trainerteam und bedankt sich bei beiden ausdrücklich für die geleistete Arbeit.

Der Vereinsvorstand ist derzeit bemüht, die Frage der Nachfolge zu klären.

gez. der Vorstand des RHC e.V.

 

RHC-Trainer Detlef Godomski wirft hin

ROSTOCK (12.02.10). Was kommen musste, trat nun ein: Der Trainer der Handballfrauen des Rostocker HC Detlef Godomski informierte jetzt RHC-Vorstand und Öffentlichkeit davon, dass er mit sofortiger Wirkung das Amt des Verantwortlichen der Zweitligafrauen des Rostocker Vereins zur Verfügung stellt. Und mit ihn geht auch Co-Trainerin Petra Weidemann. Auch sie hat die Faxen dicke und fand keine Resonanz mehr in der Mannschaft. Damit stehen die Rostock Dolphins jetzt ohne sportliche Führung da. Zu den aktuellen Fakten: Seit bekannt ist, dass die Vereinsführung hinter dem Rücken des jetzigen Trainergespanns Verhandlungen führt, um einen anderen Coach, der den Handballdamen genehm ist, zu installieren, hat bisher keiner mit Detlef Godomski und auch nicht mit Petra Wiedemann gesprochen. Auf telefonische Anfrage von rostock-sport.de wusste Vorstandschefin Ute Lemmel angeblich von nichts von den Vorgängen („Ich bin im Ausland und kann von hier aus nichts dazu sagen.“) und dem für die Zweitligafrauen Verantwortliche Karl-Heinz Zupke-Hagen war kein Dementi und auch keine Bestätigung zu entlocken, nur ein „Kein Kommentar“. Aber das sagt eigentlich alles. Die Zuständigen beobachten die Vorgänge in Rostock aus dem vereinsinternen Skiurlaub in Österreich. Seit vier Jahren bestimmen mal mehr oder auch mal weniger einige Mannschaftsmitglieder der Rostock Dolphins, was für die Mannschaft gut ist. Dieser „Meinungsmache“ fielen zuerst das erfolgreiche Trainergespann Udo Höller/Beate Liermann (10 Siege und eine Niederlage) zum Opfer. Es folgte der gestandene und in 30 Jahren sehr erfolgreiche Handball-Lehrer Dr. Oleg Goloub (19 Siege in 23 Spielen seiner Amtszeit bei den Dolphins). Und jetzt war das Duo Detlef Godomski/Petra Weidemann an der Reihe, was einige mit der sportlichen Talfahrt der Rostockerinnen begründen. Aber in allen drei Fällen soll Chemie nicht gestimmt haben. Vielleicht war das auch schon so, als die Vorgänger von Godomski und Weidemann, die Trainer Torsten Deil und Peggy Brandenberger, von sich aus nach vergangenen Saison mit der Begründung von fehlender Zeit für Arbeit und Traineramt zurücktraten? Oder wie kam es wirklich zum überraschenden Abgang des damaligen Zweitliga-Verantwortlichen Frank Griese, der bis zu einem Rücktritt einen guten Job gemacht hatte? Fragen über Fragen, die in den letzten Jahren den Niedergang des leistungsbezogenen Damenhandballs in der Hansestadt begleiten. Eine Sache kristallisiert sich in jedem Fall für Kenner der Szene heraus: Die Rostock Dolphins werden auch weiterhin „untrainierbar“ sein, wenn sich die Handballdamen nicht nur um das kümmern, was der Trainer vorgibt und dies auf der Fläche umsetzen. Da kann kommen wer will, auch der neue Coach ist zum Scheitern verurteilt, wenn Intrigen des Teams den Alltag bestimmen und jedwede Offenheit auch vom Vorstand fehlt.

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Wird Jörn Schläger neuer Dolphins-Trainer?

Jörn Schläger noch als aktiver Spieler in Göppingen.
Foto: Archiv/IMAGO

ROSTOCK. Wenn es stimmt, was bei den RHC-Fans und den Handballfrauen des Rostocker HC selbst hinter vorgehaltener Hand diskutiert wird, dann sind die Tage von Trainer Detlef Godomski im Zweitligateam gezählt. Als sein Nachfolger wird der Ex-Nationalspieler Jörn Schläger gehandelt. Der 37-jährige war am Sonntag in der Fiete-Reder-Halle beim Spiel der Dolphins gegen den TV Oyten (28:28) und sprach unter anderem auch mit Verantwortlichen des RHC. Karl-Heinz Zupke-Hagen als zuständiges RHC-Vorstandsmitglied wollte einen möglichen Trainerwechsel weder bestätigen noch dementieren. Seine Antwort auf unsere Anfrage war kurz und knapp: „Kein Kommentar!“ Dabei sollen die Verhandlungen mit dem vermeintlichen neuen Coach schon weit vorangeschritten sein. Zwischen dem jetzigen Trainer Detlef Godomski und der ersten Frauenmannschaft des Rostocker HC stimme die Chemie absolut nicht mehr, war zu vernehmen. Einzelne Teammitglieder wollen ihren Verbleib bei den Rostock Dolphins - egal ob in der zweiten Bundesliga oder in der dritten Liga - sogar davon abhängig machen, dass es einen Trainerwechsel gibt. So wird der jetzige Coach wohl das gleiche Schicksal erleiden, wie vorher seine Kollegen Udo Höller/Beate Liermann und Oleg Goloub. Sicher ist allerdings noch nicht, ob es noch im Verlauf der Saison passiert oder dann mit dem Beginn der neuen Spielzeit. Jörn Schläger, der sein Handball-Handwerk in Berlin beim SC Dynamo erlernte und dann später in Suhl, Gummersbach, Eisenach, Göppingen, Zürich und Stralsund spielte, soll es nach Informationen aus dem Vereinsumfeld dann wohl richten. Der 1,91 Meter große Rückraumspieler kam in der Zeit zwischen 1999 und 2001 unter Heiner Brandt auch zu 22 Einsätzen in der deutschen Nationalmannschaft, wo er 20 Tore erzielte. Zuletzt war der gelernte Physiotherapeut bei Wacker Thun in der Schweiz handballerisch aktiv, eher er bis November 2008 für den HSV Insel Usedom als Spieler und Trainer unter Vertrag stand. Die Rostock Dolphins haben noch eine ganz schwere Zeit in der zweiten Bundesliga mit einem „Restprogramm“ von sieben Spielen zu überstehen. Wenn kein Wunder passiert, dann ist die zweite Liga kaum noch zu halten. Egal, ob mit dem bisherigen Trainergespann oder einem neuen Mann am Ruder der Rostockerinnen.

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© Redaktion Rostock-Sport