2003

Schwarzes Wochenende für den Rostocker EC / Rostocker EC - Halle Saale - Teufel 1:5 (0:3,1:2,0:0)

Auch der 2. Teil des Heimspielwochenendes ging für den Rostocker EC in die Hose. Nur 24 Stunden später holte man sich gegen die Halle Saale - Teufel die nächste Niederlage ab. Dieses Spiel ging 1:5 (0:3,1:2,0:0) verloren. Diesmal dauerte es zwei Minuten bis die Gäste in Führung gingen. Thomas Graul war nach Vorarbeit von Jaroslav Hlarnicka erfolgreich. Die Rostocker Verteidigung war diesmal besser als am Vortag im Bilde, konnte den Treffer nicht verhindern. Ebenso sieben Minuten später, als Daniel Wahne zum 2:0 erhöhte. Das gesamte erste Drittel war Halle im Powerplay und Rostock konnte sich nur sporadisch befreien. Es war nur dem guten Torwart Alexander Wenzel zu verdanken, das Rostock nicht höher zurück lag. In der 13. Minute konnte auch er die 3:0 Führung für die Hallenser nicht verhindern. Diesmal war Marko Blazyczek erfolgreich. Man kann den Rostockern nicht in Abrede stellen, das sie es nicht versucht haben zu kämpfen. Allerdings beschränkt sich diese Tatsache nur auf die guten Spieler Jiri Benda, Ondrey Placek, Jörn Rydin, Jacek Darowski und Jürgen Brümmer. Einige andere Spieler brauchten nach dem Spiel nicht zum duschen gehen, da sie nicht geschwitzt haben. Im zweiten Drittel verflachte das Spiel zusehens. Rostock bemühte sich, konnte aber nichts zählbares vorweisen. Es fehlte dem Spiel komplett die Linie und ein System. Es waren nur Einzelaktionen. Halle machte es besser. Sie wollten die Heimniederlage vom Vortag vergessen machen. In der 26. Minute starteten sie den ersten effektiven Angriff und waren gleich von der blauen Linie durch Maik Kramer erfolgreich. Halle hatte weitere gute Chancen, aber Torwart Wenzel auf Rostocker Seite konnte schlimmeres verhindern. In der 31.Minute war er allerdings machtlos, als er erneut durch Marko Blazyczek bezwungen wurde. Rostocks besten Mann Jiri Benda war es dann vorbehalten, den Rostocker Ehrentreffer in eigener Halle zu erzielen. Im letzten Drittel passierte nichts mehr. Die eine Mannschaft konnte nicht mehr, die andere Mannschaft wollte nicht mehr. Die Nicklichkeiten zur Frustbewältigung nahmen zu. So kam es in der letzten Minute zu einer Auseinandersetzung. Der Rostocker Spieler provozierte den Hallenser Paul Kreißl und der lies sich zu einem Stockschlag zu dem auf dem Eis liegenden Rostocker Spieler hinreißen. Endkonsequenz war eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen ihn.
Erwähnenswert für Rostock waren nur zwei Pfostenschüsse von Brümmer und Darowski.
Fazit des Wochenendes für Rostock, die Mannschaft präsentierte sich in den letzten Wochen noch nie so schlecht wie an diesem Wochenende. Halle war bestimmt froh, so leicht zu einem Auswärtssieg gekommen zu sein ohne größere Gegenwehr.

REC: Wenzel, Holzke - Schmidt, Martin, Placek, Richardt, Rydin - Brümmer, Listewnik, Romaiskij, Benitez-Volkwein, Darowski, Masche, Benda, Ciupka, Russnak

Tore: 0:1 1:18 Graul (Hlarnicke, Blazyczek), 0:2 9:34 Wahne (Graul), 0:3 13:22 Blazyczek (Hlarnicke, Graul), 0:4 26:40 Kramer, 0:5 30:36 Blazyczek (Graul, Hlarnicka), 1:5 39:53 Benda (Volkwein)

Strafen: Rostock 14 Halle 21+20 (10 min. Disziplinarstrafe für Wahne, Spieldauerdisziplinarstrafe für Kreißl wegen Stockschlag)

 

Frank-M. Rolfs
www.Rostock-Eishockey.de

Fotos: © GROSS




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