2003

 

Rostock gewinnt gegen Berlin / Rostocker EC- Eisbären Berlin Juniors 5:2 (2:2,3:0,0:0)

Der Rostocker EC gewann gegen die Eisbären Berlin Juniors mit 5:2 (2:2,3:0,0:0). Dabei konnte Rostock gegen Berlin wieder mit den drei verletzten Spielern Böttcher, Russnak und Kramarenko antreten. Dafür fehlten Sebastian Schmidt (Studium), Listewnik (Grippe). Berlin kam 24 h nach dem Sieg im Penaltyschiessen gegen Braunlage nach Rostock und jeder weiß, das die Berliner besser sind als ihr derzeitiger Tabellenplatz. Der REC begann auch gleich von der ersten Sekunde an, Druck zu machen. Bereits nach 45 Sekunden konnten die Zuschauer den ersten Treffer durch Jiri Benda bejubeln. Berlin konterte nach drei Minuten und erzielte durch Herrman den Ausgleich. Diese beiden frühen Tore waren für beide Mannschaften jeweils die erste Angriffsaktion gewesen. Allerdings waren sie auch für beide Mannschaft Gift gewesen, denn das Spiel verflachte danach zusehens. In der 13. Minute konnten die Rostocker im Überzahlspiel durch Dimitri Kramarenko wieder die Führung erzielen. Kurz zuvor hatten auf Berliner Seite Bilstein und Stratmann die Chance zur Führung. In der 18. Minute konterten die Berliner wieder durch Herrmann und erzielten den erneuten Ausgleich. Mit dem 2:2 ging es in die erste Drittelpause. Rostock bezahlte das erste Drittel teuer. Nach 5 Wochen Verletzungspause war es für Ulrich Böttcher sein erster und kürzester Einsatz in der Meisterrunde. Nach einem Check gegen die gerade verheilte Schulter, renkte er sich diese erneut aus und fällt somit wieder für längere Zeit aus. Trainer Doug Kacharvich wurde in der ersten Drittelpause sehr laut bei seiner Gardinenpredigt in der Kabine. Seine Worte müssen bei den Spielern auf fruchtbaren Boden gefallen sein. Rostock machte von Beginn an mächtig Druck und schnürte die Berliner in der eigenen Hälfte ein. In der 25. Minute konnte Rostock durch Kramarenko wieder im Überzahlspiel den Führungstreffer erzielen. Schlüsselsituation im Spiel war eine Strafzeit für Rostock. Während Verteidiger Frank Richardt von den Rostocker auf der Strafbank saß, nutzten die Berliner das Überzahlspiel nicht. Stattdessen gelang den Rostockern in der 28. Minute ein Doppelschlag in Unterzahl. Ondrey Placek war mit einem Schlagschuß von der blauen Linie erfolgreich und eine schöne Kombination durch Masche und Haupt brachten das 5:2. Die klarste Chance zum Anschlusstreffer für Berlin hatte Bilstein, aber Torwart Alexander Wenzel konnte mit einer Glanzparade klären. Auch Thomas Kirchner konnte in der 39. Minute nicht verkürzen. Im letzten Drittel hatten dann beide Mannschaften ihr Pulver verschossen. Auffällig war, das die Eisbären durch ihre schnellen Konter immer brandgefährlich blieben. Sie verstanden es sehr gut, von der Verteidigung schnell in den Angriff umzuschalten. Es blieb aber immer nur noch bei sporadischen Konter der Berliner. Rostock auf der anderen Seite hatte im letzten Drittel etliche Möglichkeiten die Torausbeute zu erhöhen, vergab aber alle Chancen.


Tore:
1:0 00:45 Benda (Darowski), 1:1 03:30 Herrmann (Hainke), 2:1 13:59 Kramarenko (Benda) 5:4 ÜZ, 2:2 17:54 Herrmann (Paepke, Stratmann), 3:2 24:53 Kramarenko (Darowski, Martin) 5:4 ÜZ, 4:2 27:09 Placek (Kramarenko, Martin) 4:5 UZ, 5:2 28:04 Haupt (Masche) 4:5 ZU

REC: Wenzel, Holzke - Thiel, Martin, Placek, Richardt, Rydin - Böttcher, Brümmer, Haupt, Romaiskij, Benitez-Volkwein, Darowski, Masche, Benda, Ciupka, Russnak, Kramarenko

Strafen: REC 20 Berlin 14

Frank-M. Rolfs
www.Rostock-Eishockey.de

Fotos: © GROSS





© Internet Marketing M-V GmbH