Black Dragons wurde früh der Zahn gezogen / Rostocker EC - Black Dragons Erfurt 11:2 (6:0,3:0,2:2)

Der Rostocker EC bescherte seinen Fans kurz vor dem Weihnachtsfest einen ungefährdeten 11:2 (6:0,3:0,2:2) Heimsieg gegen die Black Dragons aus Erfurt. Von der ersten Minute an begannen die Rostocker voll auf Angriff zu spielen. Bereits nach 32 Sekunden hatte Jacek Darowski die erste Chance für den REC. Nach zwei Minuten konnte der Rostocker EC innerhalb einer Minute bereits eine 2:0 Führung erzielen. Ulrich Böttcher und Jörn Rydin waren für Rostock erfolgreich. Nach nur zwei weiteren Minuten sorgte ein erneuter Doppelschlag der Rostock in der sechsten Minute innerhalb von 50 Sekunden für die 4:0 Führung. Dimitri Kramarenko und Jacek Darowski konnten ihre Chancen erfolgreich nutzen. Vier Tore in vier Minuten ließen für Erfurt nichts Gutes ahnen. Als Konsequenz des Rostocker Sturmlaufes ließ sich Erfurts Torwart Benjamin Funke nach nur sieben Minuten auswechseln. Für ihn kam Ralph Scheibe. Er brauchte nur 100 Sekunden nach seiner Einwechslung zu warten, bis der REC ein Überzahlspiel nutzte um weiter auf 5:0 zu erhöhen. Kapitän Frank Martin konnte einen Paß von Dimitri Kramarenko aufnehmen und vollenden. Erfurt kam im ersten Drittel zu keinen nennenswerten Gelegenheiten. Rostock hingegen machte aus seinen Chancen jedes mal fast ein Tor. So erzielte Martin Russnak nach elf Minuten bereits das 6:0. Mit diesem Ergebnis ging es in die Drittelpause und die Fans waren hoch zufrieden mit dem Spiel ihrer Mannschaft. Während in der Drittelpause die kleinen Eiskunstläuferinnen des Rostocker Eiskunstlaufvereines den Zuschauern ihr Können präsentierten, gab es wohl für die Erfurter Spieler nichts erfreuliches in der Kabine zu hören. Gleich nach Anpfiff des zweiten Drittels legten sie sich mächtig in Zeug. Es ergaben sich jetzt nur Chancen auf Erfurter Seite, aber ein gut aufgelegter Rostocker Torwart machte alle Angriffsbemühungen zunichte. So konnte er Chancen von Ortmann, Vavrecka und Steinecke glänzend parieren. Rostock schaltete irgendwie einen Gang zurück und ließ nach und nach eine gewisse "Arroganz" erkennen. Immerhin dauerte es acht Minuten, als Dimitri Kramarenko ein Unterzahlspiel der Rostocker zum 7:0 verwandeln konnte. Erfurt konnte sich im Laufe des zweiten Drittels weiter einspielen. Allerdings konterten die Rostocker im Überzahlspiel durch Jiri Benda zum 8:0. Eine Minute vor Ende des zweiten Drittels konnte Dimitri Kramarenko eine verunglückte Abwehr des Erfurter Torwartes hinter dem Tor aufnehmen und zum 9:0 erhöhen. Im letzten Drittel begann es wie zum Anfang des zweiten Drittels. Rostock ließ sich weiter das Spiel aus der Hand nehmen und baute Erfurt somit weiter auf. Die Gäste spielten sich zehn Minuten ein mit Chancen von Otte, Apostolides, Semlow und Mietho. In der 50. Minute wurden die Angriffsbemühungen der Erfurter mit dem Anschlusstreffer von Jens Steinecke belohnt. Rostock kam nur noch sporadisch und durch Einzelaktionen zum Zuge. Eine solche Einzelaktion nutzte Verteidiger Frank Richardt zum 10:1. Nur 19 Sekunden später konnte Ulrich Böttcher eine 3:5 Unterzahlsituation der Rostocker routiniert ausnutzen. Erfurt spielte weiter mit und erzielte durch Vavrecka und Otte weitere Chancen. Letzterem blieb es vorbehalten, nur 30 Sekunden nach seiner vergebenen Chance den Endstand von 11:2 herzustellen.

Tore: 1:0 02:38 Böttcher (Darowski), 2:0 03:41 Rydin (Benda), 3:0 06:09 Kramarenko (Benda), 4:0 06:58 Darowski (Benda, Kramarenko), 5:0 08:40 Martin (Kramarenko, Richardt) 5:4ÜZ, 6:0 11:11 Russnak (Kramarenko), 7:0 27:54 Kramarenko 4:5UZ, 8:0 32:54 Benda (Martin) 5:4ÜZ, 9:0 38:59 Kramarenko (Russnak), 9:1 50:50 Steinecke, 10:1 54:58 Richardt 4:4, 11:1 55:17 Böttcher 3:5UZ, 11:2 Otte (Karger)

Strafen:

Rostock 18
Erfurt 12 + 10 (Disziplinarstrafe für Reichert)


Frank-M. Rolfs
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Fotos: © GROSS

 


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