REC nach hartem Kampf mit 5:6 unterlegen
Rostocker EC - EC Wilhelmshaven 5:6 (2:1, 1:3, 2:2)

In der Endrunde der Regionalliga Nord/Ost hatte der Rostocker Eishockey-Club am Samstag (23.3.) Abend in der Eishalle Schillingallee den EC Wilhelmshaven zu Gast. Nach 60 hart umkämpften Minuten siegte der ehemalige Zweitligist mit 6:5. Der REC bleibt in der Tabelle auf dem sechsten Platz.
Im ersten Drittel hatten die Gäste aus Niedersachsen den besseren Start erwischt. Nach nur 2 Minuten, Rostock war in Unterzahl, musste Keeper Alexander Gavrelönok bereits das erste mal hinter sich greifen. Doch der REC konnte nur wenig später durch Darowski ausgleichen (4.) und blieb am Drücker. Die Ostseestädter erarbeiteten sich zahlreiche Chancen und in der 10. Minute wurden ihre Mühen belohnt. Jörn Rydin lief zunächst allein auf den ECW-Torwart zu, scheiterte jedoch am Pfosten. Den Abpraller nutzte Vladislav Gossmann zur vielumjubelten 2:1-Führung. Obwohl der REC wieter Druck machte, ging es mit diesem Ergebnis in die Drittelpause.
Im Mittelabschnitt steigerte sich Wilhelmshaven und kam in der 24. Minute zum 2:2 Anschlußtreffer. Das Spiel war jetzt wesentlich ausgeglichener, doch Rostock konnte durch den zweiten Treffer von Vladislav Gossmann den alten Abstand wieder herstellen und ging mit 3:2 in Führung. Die Nordseestädter blieben aber jederzeit kreuzgefählich und so konnten sie in der 37. Minute den Spielstand umdrehen. Heiko Tabor erzielte innerhalb von 42 Sekunden zwei Treffer und plötzlich führten die Gäste mit 4:3.

Im letzten Drittel konnte Dimitri Kramrenko eine Überzahl-Situation des REC ausnutzen und die Rostocker damit wieder auf 4:4 ranbringen (49.). Nur vier Minten später Riesen Jubel bei den etwa 650 Fans. Daniel Ternick brachte die Gastgeber wieder mit 5:4 in Front. Doch damit war der Sieg noch lange nicht in Sack und Tüten. Der REC schwächte sich durch unnötige Zeitstrafen selbst und Wilhelmshaven konnte zwei Minuten vor Schluß in Überzahl wieder ausgleichen. Es sah also ganz nach Verlängerung aus, doch nur 10 Sekunden vor der Schlußsirene versetzte Koubenski dem REC mit seinem dritten Treffer den Todesstoß. 5:6 hieß es damit am Ende und die Rostocker mussten damit die siebte Niederlage im elften Spiel einstecken.

Die restlichen drei Spiele dieser Endrunde muss der REC innerhalb von nur fünf Tagen bestreiten. Bereits am Sonntag (24.3.) sind die Jungs von der Küste zum letzten Auswärtsspiel in Salzgitter gefordert. Zwei Tage später, am Dienstag (26.3. 20 Uhr), steht die vorletzte Heimpartie dieser Endrunde gegen die Jungfüchse Weißwasser auf dem Programm. Wiederum nur zwei Tage später (Donnerstag, 28.3. 20 Uhr) heißt es Abschied nehmen von der Eishockey-Saison 2001/02. Zum Abschluß sind in der Eishalle Schillingallee dann die Young Capitals Berlin zu Gast. Nach dieser Partie werden übrigens alle Trikots der REC-Cracks versteigert.

Torfolge: 0:1 (3.) Meinhardt; 1:1 (4.) Darowski (Ciupka, Kramarenko); 2:1 (10.) Gossmann (Rydin, Richardt); 2:2 (24.) Koubenski; 3:2 (31.) Gossmann (Richardt, Wagner); 3:3 (37.) Tabor; 3:4 (37.) Tabor; 4:4 (49.) Kramarenko (Masche); 5:4 (53.) Ternick (Darowski); 5:5 (58.) Koubenski; 5:6 (60.) Koubenski

  • Aufstellung REC
    • Tor: Alexander Gavrelönok, Florian Dick
    • Abwehr: Frank Martin, Jörn Rydin, Alexander Thiel, Frank Richardt
    • Sturm: Dieter Wagner, Rumid Masche, Daniel Ternick, Christian Ciupka, Jacek Darowski, Jürgen Brümmer, Dimitri Kramarenko, Martin Russnak, Vladislav Gossmann
  • Zuschauer: 650
  • Strafminuten: Rostock: 8, Wilhelmshaven: 9 + 20 (Hurbanek wg. Stockschlag)

Steffen Baxalary

 
 
 


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