2002  

REC am Sonntag in Weißwasser/ Aufstiegsrunden-Teilnehmer stehen so gut wie fest

Eishockey-Regionalligist Rostocker EC muss am Sonntag im letzten Spiel des Jahres 2002 bei den Jungfüchsen aus Weißwasser antreten. Im Hinspiel siegten die Rostocker knapp mit 5:3 und streben auch in der Lausitz wieder einen Sieg an.

Am letzten Samstag trumpfte der REC in eigener Halle souverän auf und gewann gegen den ESC Erfurt mit 11:2. 50 Minuten spielten die Rostocker konsequent ihren Stiefel runter und schafften dabei einen uneinholbaren 9:0-Vorsprung. Erst nachdem es der REC in den letzten Minuten etwas ruhiger angehen ließ, kamen die Erfurter Gäste besser ins Spiel und auch zu Torerfolgen. Aber auch die Lausitzer konnten ihre letzte Partie gewinnen, mit sage und schreibe 5:0 schickten sie die Eisbären Juniors Berlin wieder nach Hohenschönhausen. Damit dürften die fünf besten Teams endgültig feststehen (Berlin Capitals, Halle, Eisbären Juniors, Weißwasser und eben der REC), die ab Mitte Januar zusammen mit den "Top 5" der Regionalliga Nord den Aufsteiger in die Oberliga ausmachen werden.

Trainer Douglas Kacharvich

Am Ende des Jahres können Fans und Verantwortliche des Rostocker Eishockey-Clubs durchaus ein positives Fazit ziehen. Nach dem Fehlstart in die Saison und den folgenden personellen Veränderungen haben sich die Rostocker in der neuorganisierten Regionalliga Ost etabliert und steuerten frühzeitig die Qualifikation zur Aufstiegsrunde in die Oberliga an.

Dank der Verpflichtung von Trainer Douglas Kacharvich fand die Mannschaft wieder zu ihren alten Stärken zurück. Spielstärke gepaart mit der einzelnen individuellen Klasse führte den REC wieder an die Spitze der Regionalliga. Auch wenn mit Torhüter Alexander Gavrelönok ein ganz wichtiger Spieler den REC verließ, konnte mit Alexander Wenzel ein Keeper verpflichtet werden, der "Sascha" ebenbürtig ist. Der Rückkehrer von FASS Berlin bot große Spiele, ließ allerdings noch etwas an Kontinuität vermissen. Nach dem der Kanadier Kacharvich Anfang Oktober das Zepter beim REC übernahm, konnte sich auch Dimitri Kramarenko wieder seiner eigentlichen Aufgabe widmen. Offensichtlich überlastet mit den Aufgaben als Spielertrainer, kam der Rostocker Publikumsliebling danach wieder ordentlich in Schwung und tat das, was er seit je her am besten für den Rostocker EC kann: Tore vorbereiten und schießen!

oj