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Interview
mit Hardy Fraesdorf, Torhüter des Rostocker EC
Frage:
Herr Fraesdorf, wie sieht es mit ihrer Knieverletzung aus?

Hardy Fraesdorf:
Ich habe am Donnerstag das erste Mal seit drei Monaten wieder auf dem
Eis gestanden. Es war schon eine andere Belastung, als bei der Rehabilitationsmaßnahme.
Wann ich allerdings wieder spiele ist noch nicht absehbar.
Frage:
Es ist für Sie eine ungewöhnliche Situation entstanden, Sie
müssen sich nach ihrer Genesung mit einem sehr guten Torhüter
auseinandersetzen...
Hardy Fraesdorf:
Das interessiert mich erstmal nicht, ich muss jetzt sehen, das ich wieder
fit werde. Aber Alexander Gavrelönok ist schon ein starker Mann,
schließlich ist er weißrussischer Nationaltorhüter. Er
hat in seinen gesamten Spielen gezeigt, wie wichtig er für uns in
Rostock ist. Aber ich habe nichts gegen eine gesunde Konkurrenz und werde
natürlich nach meiner Genesung kämpfen. Aber auch mit einer
eventuellen Reservistenrolle habe ich kein Problem.
Frage:
Ihr Vertrag läuft zum Ende der Saison aus. Gab es schon Gespräche
mit der Vorstand des Vereins?
Hardy Fraesdorf:
Ich würde schon noch gern ein Jahr in Rostock spielen, aber bis jetzt
gab es noch keine Gespräche. Wir alle, der Verein und ich, sehen
jetzt erst einmal weiter, wie es mit meinem Knie weitergeht.
Frage:
Wie schätzen Sie die Chancen des Rostocker EC in der LEV-Meisterrunde
ein?
Hardy Fraesdorf:
Der Herforder EC, bei dem wir letzte Woche ja unterlagen, ist wohl um
eine Klasse besser. Ansonsten haben wir hier gute Chancen auf Platz zwei
und können zu Hause sicherlich auch gegen Herford bestehen. Das gesamte
Niveau der Liga ist höher als in der Regionalliga Nord/ Ost und das
ist auch gut so. Für unsere sporliche Entwicklung ist die Teilnahme
sehr wichtig.
Das Gespräch führte Olaf Jenjahn
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