PÄDAGOGIK-POWER vom 4. März 2010: Das Verbandsliga-Team der Pädagogikfrauen setzt sich wieder an die Tabellenspitze / Ergebnisse des Nachwuchses von den Spielen in der Kreisunion

Verbandsliga der Frauen
SV Pädagogik Rostock – SV Warnemünde 23:18 (10:10)

Pädagogik-Damen jetzt an der Tabellenspitze

ROSTOCK. Lag es an den Eigenheiten des Lokalderbys und der spieltechnischen Verbesserung der Gäste? Die Handballdamen des SV Pädagogik Rostock hatten Mühe das Verbandsligaspiel gegen den Ortsnachbarn SV Warnemünde mit 23:18 Toren für sich zu entscheiden. Der Favorit ging zwar mit 2:0 in Führung, hatte dann aber einige Probleme mit dem recht druckvollen und schnellen Spiel der Warnemünderinnen, die trotz des berufsbedingten Fehlens von Spielmacherin Annika Heyder eine 6:4-Führung herausspielten. Die Gastgeberinnen, die zunächst zu statisch agierten, waren dann froh, bis zum 10:10-Ausgleich zur Pause wieder den Anschluss gefunden zu haben. Auch nach dem Seitenwechsel erreichte das SVW-Team um Trainer Axel Wahl mit einer offensiven 5-1-Abwehr Gleichwertigkeit. Das war in erster Linie auch der jungen Julia Krause auf der Abwehrspitze zu verdanken, die den Angriffsdruck der Pädagogikdamen erheblich störte. Als sie verletzt ausschied und Warnemünde im Deckungsverhalten defensiver spielte musste, kamen die Pädagogikdamen mehr und mehr in die Vorhand. Das Heimteam zog das Tempo etwas an und nutzten jetzt die kleinen Fehler in der Gästedeckung besser, um sich mit vier Toren in Folge vom 14:13 auf 18:13 etwas abzusetzen. Mit diesem Vorsprung im Rücken spielte Pädagogik erleichtert auf und gewann am Ende doch recht sicher dieses Match. Da Pasewalk ein Nachholspiel bei der SG Greifswald/Loitz mit 25:27 deutlich verlor, ist der SV Pädagogik Rostock jetzt alleiniger Spitzenreiter. Warnemünde bleibt auf Platz 9 der Verbandsliga-Tabelle

SV Pädagogik Rostock: Julia Biermann - Regine Lange 3, Kerstin Schümann 8/4, Victoria Liebknecht 3/1, Elke Jordan 2, Michele Schweiger, Julia Makarowski, Nadine Zietal, Yasmin Sitarek 1, Josephin Komstke 4 und Stefanie Sitarek 2.

Kreisunion weibliche Jugend D I
SV Nord-West Rostock - SV Pädagogik Rostock 22:11 (12:4)

Im Angriff lief bei Pädagogik nicht viel

Rostock (R. W.) Mit einer schwachen Leistung gingen die Pädagogik-Mädchen beim Tabellenführer Nord-West regelrecht unter. Von Beginn an fanden sie nicht ins Spiel und mussten so schon frühzeitig einem klaren Rückstand hinterherlaufen. Vor allem im Angriff ging diesmal so gut wie gar nichts, da sich ohne Ball viel zu wenig bewegt wurde und die Zuspiele kaum einmal ihren Adressaten fanden. Torgefahr ging in der ersten Spielhälfte lediglich von der unermüdlich rackernden Pia Köhn aus. Das war natürlich zu wenig, um den Gastgeberinnen Paroli zu bieten und so war die Partie zur Pause bereits vorentschieden. Im zweiten Spielabschnitt kämpften die Pädagogik-Mädchen dann aber sichtlich um eine Resultatsverbesserung. Doch abgesehen davon wurde ihr Spiel nicht wirklich besser. Zwar erreichte man jetzt dank Caroline Zierus mehr Torgefährlichkeit, doch an der am Ende deutlichen 11:22-Niederlage änderte das nur wenig. Vielleicht ein Warnschuss zur rechten Zeit, denn auch in den vergangenen drei Begegnungen fehlte es schon an Tempo und Bewegung, auch wenn es da resultatsmäßig immer noch einmal geradeso gutgegangen war.

SV Pädagogik Rostock: Juliane Prüß - Caroline Zierus 5, Pia Köhn 3/2, Maxi Boelter 3/2, Nele Celmer, Nele Poltermann, Antonia Fränk, Julie Klützow, Marie-Luise Patzer und Luisa Knop.

Kreisunion weibliche Jugend E II

Zwei Siege der Jüngsten zum Abschluss der Saison

Grimmen (R. W.) Zum Abschluss der Spiele in der Kreisunion der weiblichen Jugend E II mussten unsere Jüngsten nach Grimmen. Und erfreulicherweise konnten unsere Mädchen dort unter Beweis stellen, dass sie sich weiter verbessert haben. Gleich im Auftaktspiel gelang so ein unerwarteter, aber verdienter 7:3 Erfolg gegen die diesmal etwas ersatzgeschwächten Mädchen vom SV Warnemünde. Trotzdem, wie unsere Mädels dort gekämpft haben, wie sie sich um eine gute Abwehr bemühten und vor allem, wie sie versucht haben, den Ball auch mal zur besser postierten Mitspielerin zu spielen, war schon prima. Und ähnlich gut präsentierten sie sich dann auch in der zweiten Begegnung gegen die Gastgeberinnen vom HSV Grimmen. Mit viel Engagement gewannen sie auch diese Partie mit 8:5. Auch wenn es mitunter immer noch etwas lange dauert, bis der Ball weitergespielt wird, sowohl die Abwehrleistung als auch das Angriffsspiel unserer Mannschaft war diesmal schon viel besser als zuvor. Die zahlreichen mitgereisten Eltern durften jedenfalls zurecht stolz auf ihre Kinder sein, die sich verständlicherweise riesig über die beiden Erfolge freuten.

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