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| Nasenbären-Spielberichte 2010 |
| Inline-Skaterhockey – Erste Bundesliga Nord Rostocker Nasenbären – HIGHLANDER Lüdenscheid 7:7 (1:4, 3:2, 3:1) Im Abschiedsmatch ein 7:7-Unentschieden ROSTOCK Die Rostocker Nasenbären verabschiedeten sich aus der ersten Bundesliga Nord im Inline-Skater-Hockey mit einem richtig guten Spiel und einem 7:7 (1:4, 3:2, 3:1) gegen den Tabellendritten HIGHLANDER Lüdenscheid. Mehr als 150 Zuschauer waren zu diesem Match und der sich anschließenden kleinen Abschiedspartie gekommen. Zunächst sahen sie das alte Leiden der Gastgeber, die trotz guter Besetzung schon noch fünf Spielminuten mit 0:2 hinten lag. Dann ein Hoffnungsschimmer durch Paul Paepke, der auf Vorlage von Felix Birkholz zum 1:2 (17.) verkürzte. Diesen Spielstand konnten die Nasenbären aber nicht in die Drittelpause retten, denn in Unterzahl mussten sie das 1:3 und dann durch fehlende Cleverness noch das 1:4 hinnehmen. Das Probieren ging bei den Gastgebern bis zu diesem Zeitpunkt richtig nach hinten los. Man kehrte zu den halbwegs gewohnten Formationen zurück und hatte damit Erfolg. Zunächst rüttelte Alexander Thiel seine Teamkollegen mit einem schönen Alleingang und dem 2:4 (22.) wach und Jörn Rydin legte zum 3:4 (29.) nach. Hier hatte Christian Ciupka die Vorlage gegeben. Die Gastgeber ließen sich dann auch nicht durch das 3:5 (31.) der Lüdenscheider vom Kurs abbringen. Christian Ciupka verwandelte nach einem Pass von Kapitän Christian Herrmann knapp 60 Sekunden später gleich zum 4:5-Anschlusstreffer. Leider war der Torschütze dann auch Verursacher des 4:6 (34.), als er mal wieder unnötigerweise für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Im letzten Dritten spielten die Rostocker Nasenbären dann alles oder nichts. Sie stellten auf zwei Reihen um und hatten damit Erfolg. Zunächst traf Jörn Rydin nach Vorlage von Toni Walter zum 5:6 (46.). Er brachte damit die Zuschauer zum Kochen. Stehend und rhythmisch klatschend erlebten die Fans dann zwar noch das 5:7 (52.) eher der Ostseesturm in Form von Sascha Hainke mit Vorarbeit von Christian Ciupka noch zweimal über die Gäste hereinbrach. Zunächst markierte der Vollblutstürmer das 6:7 (56.) und dann zwei Minuten vor der Endsirene noch den mehr als verdienten 7:7-Ausgleich. Nach dem schwachen Anfangsdrittel bewiesen die Nasenbären Moral und erkämpften sich noch einen Punkt in einer Partie gegen einen haushohen Favoriten, der noch Ambitionen auf das Play Off zu Deutschen Meisterschaft hat. So schmeckten Bier und Bratwurst nach dem versöhnlichen Match Spielern und Fans richtig gut. |