Nasenbären-Spielberichte 2010

Inline-Skaterhockey – Erste Bundesliga Nord

Rostocker Nasenbären – Crefelder SC Skating Bears 8:6 (3:2, 2:3, 3:1)

Sieg durch Teamarbeit und Tore von Sascha Hainke

ROSTOCK. Rund 150 Zuschauer waren am Samstagabend zu ihren Rostocker Nasenbären in die Sporthalle Bertha-von-Suttner-Ring in Toitenwinkel zum vorletzten Heimspiel der Saison 2010 in der Inline-Skaterhockey-Bundesliga gekommen. Und sie erlebten einen groß aufspielenden Gastgeber, der die Skating Bears aus Krefeld mit 8:6 Toren (3:2, 2:3, 3:1) besiegte. Ganz gegen die letzten Gewohnheiten spielten die Nasenbären von der ersten Minute an konzentriert, sicherte das eigene Tor gut ab und erspielten sich zunehmen Tormöglichkeiten. Eine der ersten Chance nutzte Jörn Rydin zum 1:0 (8.), als er eine Ablage von Sascha Hainke aufnahm und gekonnt vollendete. Auch danach das bessere Spiel der Rostocker, die 50 Sekunden später gleich zum 2:0 (10.) nachlegten. Hier war Kapitän Christian Herrmann (Vorlage von Christian Ciupka) nach schönem Spielzug über mehrere Stationen mit einem Flachschuss erfolgreich. Danach stand der wieder sehr sichere Nasenbären-Keeper Felix Thomas minutenlang unter Dauerbeschuss der Gäste vom Crefelder SC. Er parierte dreimal großartig und leitete so auch das 3:0 (15.) ein. Über Christian Herrmann erzielte Sascha Hainke per Schlenzer diesen Treffer. Statt gleich weiter nachzulegen, verloren die Nasenbären in den letzten fünf Minuten des ersten Drittels aber die Ordnung und kassierten zunächst in Unterzahl das 1:3 (17.) und dann durch einen Stockfehler in der Abwehr das 2:3 (18.). So wurde eine gute Ausgangsposition für den Rest des Matches etwas leichtfertig verspielt. Als zum Beginn des zweiten Spielabschnittes gar der Ausgleich zum 3:3 (23.) fiel, musste man um die Gastgeber bangen. Rostock ging durch Sascha Hainke nach Vorarbeit von Christian Ciupka zwar wieder mit 4:3 (25.), musste dann aber das 4:4 (35.) und 4:5 (37.) hinnehmen. Erst 90 Sekunden vor der Sirene zur zweiten Drittelpause gelang der 5:5-Ausgleich. Diesmal nahm Christian Ciupka eine Vorlage von Sascha Hainke auf und schoss ein. Das letzte Drittel ging dann wieder deutlicher an die Rostocker, die sich mit dem 6:5 (46.) nach einem schönen Alleingang von Toni Walter die Führung zurückholten und dann zweimal ein Überzahlspiel zum 7:5 (51.) und 8:5 (53) nutzten. Hier war wieder Sascha Hainke mit seinen Toren drei und vier erfolgreich. Er war neben Torwart Felix Thomas an diesem Tag der überragende Rostocker auf der Platte. Als die Skating Bears nach dem 6:8 (55.) dann ihren Keeper herausnahmen und mit fünf Spielern noch einmal alles versuchten, hielt die Nasenbären dem Druck stand und gewannen dank einer Fleißarbeit des gesamten Teams verdient.

Nasenbären-Chef Christian Ciupka: Klasse Leistung der gesamten Mannschaft. Wir wollten den Sieg und konnten ihn uns dank drei kompletten Reihen wirklich erspielen. Schade, dass es in anderen Partien nicht so gut lief und wir jetzt absteigen müssen. Aber wir sind wieder auf einem guten Weg.“

Nasenbären-Keeper Felix Thomas: „Ich habe alles gegeben. Und der Sieg fast sich richtig gut an.

Nasenbären-Vollstrecker Sascha Hainke: „Weil der Teamgeist stimmte, konnte ich letztendlich vier Tore machen.“

Rostocker Nasenbären: Felix Thomas, Thilo Manschus – Erik Wacke, Alexander Thiel, Christian Herrmann (1 Tor / 1 Vorlage), Paul Paepke, Jörn Rydin (1/0), Felix Birkholz, Christian Ciupka (1/4), Toni Walter (1/0), Christopher Gundlach, Sascha Hainke (4/2), Torge Schwandt und Mathias Schicht.

REK


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