LMFV ehrte Motorsport - Landesmeister in Linstow
Motorsport-Oscars für Jan Peters und Robin Seidlitz


Linstow: Bereits zum zehnten Mal in Folge erfolgte die Ehrung der Motorsport- Landesmeister durch den Landesmotorsportfachverband im Van der Falk Ressort in Linstow. Mit 560 Teilnehmern war die Beteiligung mit Sportlern, Familienangehörigen, Funktionären und Sponsoren wiederum enorm. Geehrt wurden die Meister und Plazierten in den Sportarten Motocross, Enduro, Bahnsport und Kartslalom. Dabei wurden 45 Ehrungen mit Siegerinterviews vom verdienten Beifall begleitet. Höhepunkt der Festveranstaltung war die Vergabe der Motorsport- Oscars für herausragende Leistungen in der Saison 2011. Durch die Trägerverbände ADAC, ADMV und DMV erfolgte die Ehrung von zwei Sportler. Geehrt wurde Jan Peters vom MC Wismar, der Deutscher Vizemeister im Trial wurde und zum Siegerteam der World Trophy beim Trial der Nationen gehörte. Der zweite Motorsport- Oscar ging an Robin Seidlitz von Blau-Weiß Sanitz, der bei der Deutschen Meisterschaft des DMV im Kartslalom siegte. Nach den Ehrungen wurde mit Begeisterung zu Discomusik getanzt und das mit unbändiger Energie bis weit nach Mitternacht.

Drei Bahnsportveranstaltungen fielen ins Wasser

Parchim: Der anhaltende starke Regen sorgte für die Absage des nunmehr bereits zum zweiten Mal in Brokstedt angesetzten Speedway-Bundesligarennens gegen den AC Landshut. Als neuer Termin steht der 7. August zur Diskussion. Keinen Ersatz wird es für den in Teterow geplanten „Tag der offenen Tür“, der bereits am Freitag abgesagt wurde, geben. Der starke Regen war zunächst nicht für die Absage der fünften von sieben Langbahn-WM-Veranstaltungen im niederländischen Groningen verantwortlich. Am Sonnabend war es einfach die amateurhafte Festlegung der Verantwortlichen des Veranstalters und der FIM bezügliches des Rennbeginnes ab 19.00 Uhr, denn es stand kein Flutlicht zur Verfügung und selbst bei optimalen Verlauf war ein normaler Ablauf zumindest in Frage gestellt. So kam es wie es nie auszu-schliessen ist und Stürze verzögerten den Rennablauf und führten in der Kombination mit dem zunehmenden Regen zum Abbruch ohne mögliche Wertung. Der Regen führte dann auch dazu, dass ein eventueller Ausweichtermine am Sonntag buchstäblich ins Wasser fiel. Die Neuansetzung in Groningen ist stark in Frage gestellt und es ist eher wahrscheinlich, dass die WM nunmehr an sechs statt sieben Tagen ausgetragen wird.


Deutsches Speedwayteam in Not

Vor dem hochkrätigsten Rennen des deutschen Speedwayteams in diesem Jahr beim World Cup am 9. Juli in Vojens gegen die Teams aus Dänemark, Schweden und Australien kann der Teamchef Renè Schäfer hinsichtlich der Besetzung keine positiven Nachrichten verkünden.

Drei der besten deutschen Speedwayasse stehen nicht zur Verfügung. Von vorherein war klar, dass der Olchinger Martin Smolinski wegen seines Einsatzes bei der Langbahn-WM nicht zur Verfügung steht. Hinzu kommen nunmehr der Liebenthaler Christian Hefenbrock, dessen Verletzungen an Fuß und Schulter vom Teterower Pfingstspeedway doch schwiegender als ursprünglich erhofft sind sowie das überraschend verkündete sofortige Laufbahnende aus persönlichen Gründen des Olchingers Frank Facher. Nunmehr ist die Außenseiterrolle des deutschen Teams noch krasser.

Folgende Fahrer wurden von Schäfer nominiert: Kevin Wölbert (Heidhof), Max Dilger (Landshut), Tobias Busch, Mathias Schultz (bd. Stralsund), Tobias Kroner (Dohren) auf Abruf: Roberto Haupt (Stralsund), Marcin Sekula (Wolfslake).


Bahnsportlegende Don Godden gestorben

Am 29. Mai ist die englische Bahnsportlegende Don Godden nach schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren gestorben. Als Rennsportler hatte er in den 60er-Jahren seine beste Zeit und wurde einmal Europameister. Bekannt, beliebt und erfolgreich war auf nahezu allen Sand- und Grasbahnen der Welt unterwegs. Er gehörte zu den unvergessenen Helden auf dem Teterower Bergring und gewann dort zweimal den Bergringpokal. Nach seiner Laufbahn feierte er noch größere Erfolge als Motorenhersteller der Marke „Godden“, eine Maschine der Weltmeister.

Horst Kaiser


Speedwayass Matej Ferjan ist tot

Matej Ferjan
Fotos: Karl-Heinz Hänßgen

Parchim: Tief erschüttert erhielten die Speedwayfans in aller Welt die Nachricht, dass der international bekannte, für Ungarn startende Slowene Matej Ferjan, am Sonntag morgens im polnischen Gorzow tot in seinem Fahrzeug aufgefunden wurde. Die Ermittlungen zur Todesursache sind noch nicht abgeschlossen. Matej Ferjan starb 34-jährig und er gehörte zu den Größten in der Speedwayszene. Er startete im Grand Prix und war Europameister. Sechs Titel holte er sich in Ungarn und fünf als slowenischer Landesmeister. Groß war die Zahl seiner Fans in Deutschland. Häufig startete er auf den Speedwaybahnen in Güstrow, Teterow, Stralsund und Wolfslake. Überall holte er sich die wichtigsten Pokale und überzeugte mit sehr guten Plazierungen sowie bei Teamwettbewerben. Seine Freunde werden ihn in bester Erinnerung behalten.

Horst Kaiser


Elfmaliger Weltmeister Gerd Riss beendet seine Laufbahn

Parchim: Am Dienstag gab Gerd Riss aus Bad Wurzach seine Entscheidung bekannt. Nach über zehnmonatiger Verletzungspause, er war beim WM-Lauf am 13.Juli im französischen Marmande schwer gestürzt, sieht der 46-Jährige trotz umfassender Reha-Bemühungen keine Chance mehr auf eine Rückkehr auf die Rennbahn und er verzichtet auf seine Wildcard beim WM-Start am Pfingstsonntag iin Marianzke Lazne (CZ). Der Zimmerermeister aus dem Allgäu, der nie Profi war, tritt mit elf Weltmeistertiteln (8 mal Einzel und 3 mal Team) als erfolgreichter Langbahnfahrer aller Zeiten zurück. Hinzu kommen weitere WM-Medaillen, ein Grasbahn-EM-Titel und über 20 DM-Titel auf der Langbahn aber auch acht mal bei der Speedway-Mann-schaftsmeisterschaft.

Ungezählt sind seine Siege bei offenen internationalen und nationalen Rennen. Eine Bahn, die ihm besonders gut lag, war die Parchimer Sandrennbahn, denn hier war er vor allem auch bei den WM-Revanche-Rennen nahezu unschlagbar. Gerne hätten ihn die Fans in Mecklenburg-Vorpommern auch einmal auf dem Teterower Bergring erlebt, aber da ist er ja in guter Gesellschaft, denn von den Exlangbahnweltmeistern waren nur der unvergessene Simon Wigg und sein englischer Landsmann Kelvin Tatum und Robert Barth aus Memmingen in den letzten beiden Jahrzehnten dort am Start.

Gerd Riss ist bekannt durch seine ruhige Art, er war nie ein „Lautsprecher“ und hat somit sicherlich einige Chancen auf die Vermarktung seiner Erfolge verpasst. Er wird sich in der Zukunft noch mehr um seinen Handwerks-betrieb und seine Familie mit den zwei Söhnen kümmern. Vielleicht treten sie als Rennfahrer in seine Fußstapfen. Einen schweren Schicksals-schlag hat Gerd Riss zusätzlich zu verkraften, denn sein Vater, der vor allem sein beruflichen Förderer war, verstarb 73-jährig plötzlich am 27. März. Die Fans hoffen auf ein Abschiedsrennen von Gerd Riss auf seiner Heimbahn in Herxheim und dort werden ihm dann sicherlich die weltbesten Fahrer ihre Referenz erweisen.

© Horst Kaiser


Tödlicher Eisspeedwayunfall in Schweden

Västeras/S: Bei einem international gut besetzten Eisspeedwayrennen im schwedischen Västeras ist der Schwede Peter Koij nach einem technischen Defekt an seiner Maschine bereits bei seinem ersten Start schwer gestürzt. Der 42-Jährige erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Koij war am Wochenende bei den abschließenden GP-Läufen in Inzell am Start und belegte in der WM- Gesamtwertung den 15. Rang. Gemeinsam mit Stefan Svensson wurde er in Berlin vierter bei der Team WM.

© Horst Kaiser


Udo von Glowacki, der Motocross-Oldie aus Barth wird 70

Barth: Am 7. Oktober begeht das Barther Motocross-Urgestein Udo von Glowacki seinen 70. Geburtstag und er kann immer noch nicht von seinem Sport lassen, denn er startet weiter erfolgreich auf seiner CZ-380 vom Baujahr 1965, die zu seiner Zeit eine Maschine der Weltmeister war, bei den deutschen Klassik-Meister-schaften sowie auch international. Udo von Glowacki war schon zu den Zeiten des bisher einzigen deutschen Motocross-Weltmeisters Paul Friedrichs aktiv und erfolgreich. Er wird es auch 2011 nach über fünf Jahrzehnten immer noch sein. Vielleicht würde es ihn beflügeln, wenn man eigens für ihn die Klasse Ü-70 einführt. Besonders gern ist er auf seiner Heimbahn am Barther Kaninchenberg Gastgeber für die internationalen Gäste zum Klassik-Motocross. In diesem Jahr musste er jedoch am 14. August schweren Herzens sein Rennen wegen der Unbefahrbarkeit der Bahn absagen, denn der tagelang anhaltende starke Regen machte es unmöglich. Die Feier zum 70. Geburtstag im Kreise der Familie sowie mit den Sportfreunden wird noch einmal vertagt, da Udos Frau sich zur Zeit nach schwerer Erkrankung auf dem Weg der Besserung in der Reha befindet.

© Horst Kaiser


Moto-Cross-Weltmeister Paul Friedrichs wurde 70

Am Sonntag beging Paul Friedrichs seinen 70. Geburtstag. Der im vorpommerschen Buchholz bei Franzburg geborene Friedrichs ist der erfolgreichste deutsche Moto-Cross-Fahrer aller Zeiten. Als einziger Deutscher wurde er bisher Moto-Cross-Weltmeister. In den Jahren 1966 bis 1968 gelang ihn gleich dreimal der Triumph. Zweimal wurde er Vizeweltmeister und 23 DDR-Meistertitel gehören zu seiner Erfolgspalette. Seine Vereine waren Traktor Franzburg, Dynamo Rostock sowie Dynamo Erfurt. Paul Friedrichs lebt nunmehr nach einigen Jahren in Born auf dem Darß, in Erfurt. Die Verbindung zum Moto-Cross erhält er durch die Betreuung seines gleichfalls als Moto-Crosser aktiven Sohn David aufrecht. Paul Friedrichs plant die Betreuung seines Sohnes David beim 10. Lübzer Pilscup am 26. September sowie den Besuch der Freestyleshow am Vorabend in Lübtheen.


Heinrich Teegen wird 70

Rehna: Am Freitag, dem 19. März begeht Heinrich Teegen in Rehna seinen 70. Geburtstag. Seit über 50 Jahren ist er aus aus dem Motorsportgeschehen nicht mehr wegzudenken. Begonnen hat Heinrich Teegen als aktiver Moto-Crossfahrer. Medaillien bei DDR-Meisterschaften der Junioren sowie in der Mannschaftsmeister-schaft und vor allem der 5. Platz beim Goldhelmfinale 1974 auf dem Teterower Bergring krönten seine Laufbahn. In seine Fußstapfen trat sein Sohn Sven und mittlerweile schickt sich auch sein Enkel Nils an, so wie der Opa und der Vater einmal Bergringfahrer zu werden. Groß sind seine Verdienste im Ehrenamt für den Motorsport. Seit 1972 ist er Vorsitzender des MC Rehna im ADMV, wirkt als Rennleiter und Sportkommisar bei Sportveranstaltungen sowie maßgeblich in der Kommission Moto-Cross / Enduro mit. Die erfolgreichten Rennfahrer des von ihm geführten MC Rehna sind der bereits verstorbene Jörn-Uwe Sternberg und Günter Steinert. Seit Jahren sind die Fahrer aus Rehna die Erfolgreichsten der Enduroszene in Mecklenburg-Vorpommern. Auch die verbleibende Freizeit nutzt der Jubilar für den Besuch von Motorsportveranstaltungen. Stammgast ist er bei den Speedway- GP auf der Bahn und dem Eis, in Pardubice, auf dem Bergring sowie weiteren Großereignissen in der Moto-Cross und Bahnsportszene.

MC Rehna


Eberhard Greulich gestorben

Parchim: Am Montag, dem 1. Februar verstarb nach kurzer schwerer Krankheit der Vorsitzende des MC Mecklenburgring Parchim im ADMV, Eberhard Greulich, im Alter von 66 Jahren. Eberhard Greulich stand seit den 70er Jahren an der Spitze des Parchimer Motorsports, dem MC Kraftverkehr und seinem Nachfolger, dem MC Mecklenburgring. Er hat große Verdienste beim Bau der Parchimer Sandrennbahn, auf der zahlreiche hochkarätige internationale Rennen und Weltmeisterschafts-läufe bis zum Finale ausgetragen wurden. Lange Jahre wirkte er als Rennleiter und Schiedsrichter, nicht nur auf der Parchimer Rennbahn sondern auch auf anderen großen Anlagen wie dem Teterower Bergring und wirkte als Verantwortlicher in der Bahnsportkommision für den Sand- und Grasbahnsport. Die Mitglieder und Anhänger des MC Mecklenburgrings sowie der befreundeten Vereine nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

MC Mecklenburgring Parchim


Teterower Bergringmitglied Günter Zingelmann gestorben

Teterow: Die Mitglieder und Anhänger des MC Bergring Teterow erreichte die traurige Nachricht, dass ihr Gründungsmitglied Günter Zingelmann nach schwerer Krankheit am Sonntag, nur wenige Tage nach seinem 75. Geburtstag gestorben ist. Günter Zingelmann war über Jahrzehnte der Startmarschall auf dem legendären Teterower Bergring. Er war beliebt bei den besten Grasbahnfahrern der Welt und sein Markenzeichen war seine schwarzweiß karrierte Mütze. Die Trauerfeier findet am Montag, dem 8. Februar auf dem Freidhof der Bergringstadt statt.

Horst Kaiser


Enrico Janoschka zur Team-WM berufen

Güstrow: Enrico Janoschka vom MC Güstrow, der in der bisherigen Saison nicht nur durch seine Erfolge auf dem Teterower Bergring überzeugte, wurde in das Team zur dritten Auflage der Langbahn-Team-WM am 16. August im niederländischen Eenrum berufen. Das deutsche Auswahl wird vom aktuellen Langbahnwelt-meister Gerd Riss aus Bad Wurzach angeführt und weiterhin sind neben Janoschka, Matthias Kröger aus Bokel sowie der Börwanger Richard Speiser dabei. Die vom Teammanager Josef Hukelmann geführte Auswahl will zum dritten Mal in Folge den WM-Titel. Gegner sind die Teams aus Finnland, den Niederlanden, Frankreich, Tschechien sowie Großbritanien.


Teterower Radtke/Labs gewinnen deutschen Bahnsportpokal

Mulmshorn: Stefan Radtke/Danny Labs (18 LP) vom MC Bergring Teterow gewannen mit ihrem Seitenwagen den deutschen Bahnsportpokal für Gespanne. Am Start waren die Besten aus der Nord-und der Süddeutschen Bahnmeisterschaft. Mit einer starken Leistung bezwangen sie im Finale Buß/Gärtner (17) die punktgleich ins Finale einzogen sowie Kreuzmann/Köpf (13) beide von der SBM. Das zweite NBM-Gespann Domscheidt/Loch (12) verpaßte eine bessere Platzierung, da sie vom Finallauf nach einer Startbandberührung ausgeschlossen wurden. Radtke/Labs überzeugten bereits Pfingsten mit ihrem Sieg in der Seitenwagenklasse auf dem Teterower Bergring.


Bergringfreund Monty Banks gestorben

Teterow: Der MC Bergring Teterow, die Anhänger des Bahnsports erhielten die traurige Nachricht, dass einer ihrer treuesten Anhänger Monty Banks aus England am 23. Juni im Alter von 87 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit sanft entschlafen ist. Monty gehörte in den 60er-Jahren als aktiver Fahrer zu den Besten seines Metiers, war zeitlebens ein Förderer des Bergrings und hat maßgeblichen Anteil, dass die Engländer über Jahrzehnten zur Stärksten auf dem Ring gehören. Dazu gehörten in der jüngeren Zeit solche Asse wie der unvergessene Simon Wigg und Kelvin Tatum aber auch Montys Sohn Trevor, der 1998 und 2003 den Goldhelm sowie 1998 den Bergringpokal gewann. Unvergessen war sein gemeinsamer Auftritt mit Trevor 2007, als er ein Jahr nach dem schweren Sturz seines Sohnes einige Runden auf dem Bergring drehte. Dieser Auftritt trieb selbst gestandenen Männer, Tränen der Rührung in die Augen. Monty, der auch ein erstklassiger Vertreter des britischen Humors war, wird allen in bester Erinnerung bleiben.

Horst Kaiser

 

Ein Motorsportherz hat aufgehört zu schlagen

Willi Peterss (rechts) mit Bernd Weldner (links) seinem langjährigen Weggefährten im Jahre 2002 bei einer Auszeichnung auf dem Bergring.

Am Sonntag den, 14.Juni 2009, ist Willi Peterss im Alter von 86 Jahren im Pflegeheim bei Berlin sanft eingeschlafen.
Die Motorsportfreunde des Landes trauern um einen Sportfreund, der seit 1953 ehrenamtliche Sportarbeit leistete und der diese Tätigkeit über alles Andere gestellt hat.

Der Nestor des Bergrings, wie Willi liebevoll genannt wurde, war von 1959 bis 1990 Rennleiter auf dem legendären Bergring und seither auch die Seele der Bahnsportler.
Seit 1965 leitete er die Bahnsportkommission der damaligen DDR und sein persönlicher Verdienst ist es auch, dass mit der Wiedervereinigung der Bahnsport auch in den alten Ländern anerkannt wurde. Sein Rat war bei allen Sportfreunden im In-und Ausland stets gefragt.

Für sein sportliches Engagement wurde Willi mit vielen hohen Auszeichnungen geehrt.
Unter anderem war er Meister des Sports und wurde auch mit der Ehrenplakette des Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg Vorpommern ausgezeichnet .
Im Jahre 1990 verlieh die Stadt Teterow ihm für sein Engagement die Ehrenbürgerschaft.
Mit seinem 80-zigsten Geburtstag legte Willi alle seine Ehrenämter nieder und begann seine Erlebnisse auf zu schreiben, wovon zahlreiche Publikationen zeugen.

Wir verlieren einen Sportfreund, der sich stets für den Bahnsport eingesetzt hat und der immer für die Sportler und Clubmitglieder ein offenes Ohr hatte.
In diesen Stunden wird uns erst bewusst, wie sehr uns unser „Willi “ durch seine engagierte Arbeit fehlen wird.
Der Landesvorstand des ADMV und des LMFV Mecklenburg Vorpommern und alle Bahnsportler verneigen sich in Trauer vor dem Toten und versprechen, seiner stets in Ehren zu gedenken.

Die Trauerfeier und Beisetzung findet im engsten Kreis der Familie statt.

Bernd Weldner

Präsident des Landesvorstandes des ADMV und des LMFV



© Horst Kaiser
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