Handball – Zweite Bundesliga Nord der Männer
HC Empor Rostock – VfL Edewecht 34:32 (20:13)

Am Ende mit Flattereinlage zu zwei Punkten

ROSTOCK. Auf dem Spielfeld hatten die Handballmänner des HC Empor Rostock am Sonntag einen weiteren Beitrag für die Zukunft des Traditionsklubs und die Marke HC Empor zu leisten. Es gelang mit einem knappen. Aber nicht unverdienten 34:32-Sieg über den Aufsteiger und Tabellenvorletzten VfL Edewecht gerade mal so. Für die Emporianer, die weiterhin ohne den daumenverletzten Miloslaw Gudz auskommen mussten, wurde es eine unerwartete Berg- und Talfahrt. Zunächst wollte keine Treffer aus dem Spiel gelingen. Nur drei Siebenmetertore von Sasa Todosijevic, an Sonntag der überragende Empor-Akteur, hielten die Rostocker in den Anfangsphase im Spiel. Nach einem ausgeglichenen Spielabschnitt bis zum 10:9 (18.) machte das HCE-Team endlich Nägel mit Köpfen und erspielte sich bis zur Halbzeitpause eine solide 20:13-Führung. Dieser Sieben-Tore-Vorsprung hatte dann bis zum 32:25 (52.) trotz vieler Fehler im Vorwärtsgang, aber mit einer ordentlichen Abwehrarbeit mal mehr, mal weniger Bestand. Doch plötzlich waren die Rostocker von allen guten Geistern verlassen. Es trafen nur noch die Gäste aus Edewecht. Und so stand es knappe 60 Sekunden vor dem Schlusspfiff 33:32. Zum Glück kam dann der Ball nach einem Fehlversuch vom Siebenmeterpunkt zu René Gruszka zurück, der den Rostocker Erfolg mit zwei Toren Vorsprung endgültig sicherte. Diese Flattereinlage hätte auch böse enden können. HCE-Trainer Lars Rabenhorst, der jetzt nach erfolgreicher Prüfung im Besitz der A-Lizenz (Glückwunsch!) als Handball-Lehrer ist, war mit der Schlussvorstellung seiner Männer gar nicht einverstanden. Er hätte gerne noch einmal durchgewechselt und auch Maik Sadewasser und Michael Höwt gebracht, musste angesichts der knappen Angelegenheit aber darauf verzichten. Empor hat jetzt 23:19 Punkte und steht auf dem T. Platz. Nächster Gegner ist am 14. März der Tabellenführer ASV Hamm in einem Heimspiel.

HC Empor Rostock
: Simon Herold, Oliver Schröder – René Gruszka 2, Torben Ehlers 6, Sasa Todosijevic 13/8, Jens Dethloff 6, Florian Zemlin, Michal Bruna, Sven Thormann 1, Robert Runge 6, Michael Köhler und Thomas Sanftleben.

Kurzer Spielfilm
: 1:0, 1:3, 3:4, 6:4, 8:7, 11:9, 15:11, 20:13, 23:15, 24:19, 27:21, 29:23, 31:24, 32:26, 33:30, 33:32, 34:32.

Siebenmeter
: Rostock 8/11 / Edewecht 3/4

Zeitstrafen
: Rostock 4 Minuten / Edewecht 10 Minuten

Schiedsrichter
: Markus Kropp / Sebastian Siebert (beide Osnabrück)

Zuschauer
: 800 in der Scandlines Arena in Rostock

 

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©  Redaktion Rostock-Sport