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Handball – Regionalliga Nordost der Männer Trotz schwachem Spiel Sieg einfach liegengelassen BAD DOBERAN (rek) Die Handballmänner des Bad Doberaner SV setzten in der Regionalliga Nordsost ihre Serie nach vier Siegen in Folge nur zum Teil fort. Gegen den Tabellenzehnten Oranienburger HC schafften die Münsterstädter nur ein mageres 24:24-Unentschieden und rutschten dadurch wieder auf den siebenten Tabellenplatz ab. Kein Grund zur Panik, aber auch kein Grund zur Freude. Was die Fans in der vollbesetzten Stadthalle sahen, wird nicht tauglich sein, um in der neuen dritten Liga zu bestehen. Das lag nicht daran, dass die angeschlagenen Stephan Reinhardt und Thomas Sanftleben fehlten und Remko Sonnemans frühzeitig verletzt ausschied. Ein Zuschauer brachte es in der Halle lautstark auf den Punkt. „So wird das nichts, das ist zu wenig“, kommentierte er das mit vielen Fehlern behaftete Klein-Klein-Spiel seiner Lieblinge. Während die Oranienburger, die den Klassenerhalt aus eigener Kraft noch schaffen können, richtig kämpften und sich den Punkt redlich verdienten, kam von den Gastgebern nicht viel. Nur ab und zu wurde der Ball zum schnellsten Mitspieler der Doberaner, die dann auch mal einen ordentlichen Spielzug erfolgreich abschlossen. Doch in den ersten 40 Spielminuten waren spielerische Elemente eher Mangelware. So führte das Team von Trainer Lothar Goldschmidt in dieser Zeit nicht ein einziges Mal, lag 1:4, 4:9, 8:12 und zur Pause mit 11:14 Toren hinten. Wäre da nicht noch Torhüter Sebastian Prothmann gewesen, der nach wenigen Minuten für Robert French kam, hätten die Gastgeber noch älter ausgesehen. Uwe Kalski nahm sich immer wieder unvorbereitet die Würfe und übersah dabei seine besser postierten Nebenspieler. Drei Törchen von ihm waren da eine unterirdische Quote. Andere versuchten es aber auch gar nicht erst, aus der zweiten Reihe zum Erfolg zu kommen. In die Hosen gingen auch mehrere Konterversuche und über Linksaußen kam gar nicht. So musste der Bad Doberaner SV seine Tore über die Strafwürfe machen. Aber von 11 Möglichkeiten konnte auch nur 8 genutzt werden. Trotzdem hatten die Gastgeber dann nach der ersten Doberaner Führung beim 21:20 (50.) in den Schlussminuten durch ein gewisses kämpferisches Aufbegehren noch die Chance auf einen Doppelpunktgewinn. Doch unmittelbar vor dem Schlusspfiff machte Oranienburg nach einen Abpraller dann den Ausgleich. Doberan ließ den trotz allem möglichen Sieg einfach liegen.
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