Handball – Regionalliga Nordost der Männer
Bad Doberaner SV – BFC Preussen Berlin 29:25 (13:10)

Richtig gut gespielt und verdient gewonnen

Starke Teamleistung der Gastgeber und herausragende Einzelkönner /
DSV-Team jetzt auf Platz 6 und auf gutem Weg in die neue dritte Liga

BAD DOBERAN. Die Regionalligahandballer des Bad Doberaner SV hatten am Samstagabend den langanhaltenden Beifall der Zuschauer verdient. In der fast ausverkauften Stadthalle erkämpften und erspielten sie sich einen 29:25-Sieg gegen den BFC Preussen Berlin. Damit zogen die Münsterstädter an den Gästen vorbei und nehmen in der Nord-Ost-Liga vorerst den 6. Tabellenplatz ein. Insgesamt verdient sich das gesamte Team von Trainer Lothar Goldschmidt ein dickes Lob. Trotzdem muss man Keeper Robert French noch etwas hervorheben, denn der 25jährige Torhüter mit der Nummer 1 vernagelte in ganz wichtigen Spielmomenten mit seinen Paraden den Kasten. Er hielt unter anderem in den Schlussminuten mit zwei gehaltenen Strafwürfen den wichtigen Doppelpunktgewinn ganz fest. Aber andere standen ihm kaum nach. So Stefan Strack als umsichtiger Abwehrorganisator, Falk Heinrich und Christian Gerber als Motor des Doberaner Angriffs sowie Felix Handschke als cooler Siebenmetervollstrecker. Nachdem sich die Gastgeber auf die sehr robuste Spielweise der Berliner eingestellt hatten, wurde innerhalb von gut zehn Minuten aus einem 2:4-Rückstand eine 10:6-Führung. Der Vorsprung des DSV-Teams hätte zu diesem Zeitpunkt sogar noch etwas größer sein können, wenn die eine oder andere Überzahlsituation über den besser postierten Nebenmann abgeschlossen worden wäre. So blieb es gegen die kämpferisch starken Gäste bis zur Halbzeit nur bei einem 13:10-Vorsprung. Nach dem Pausentee starteten die Münsterstädter wieder ordentlich und legten zum 16:12 (34.) etwas nach. Aber nicht genug, denn die Preussen konnte mit dem 17:17 (39.) schnell ausgleichen. Mehr aber nicht, denn jetzt war der Bad Doberaner SV erneut zur Stelle, arbeitete wieder aggressiver in der Abwehr und nutzte im Vorwärtsgang die herausgespielten Chancen besser. Das führte zeitweise zu einem Fünf-Tore-Vorsprung, der bis zum endgültigen Erfolg sicher verteidigt wurde. Es wurde damit der vierte Doberaner Sieg in Folge, den die Münsterstädter mit dem 24. Geburtstag von Torhüter Sebastian Prothmann und auf die Geburt von Remko Sonnemans Sohn Luca noch ausgiebig feierten. In den nächsten Heimspielen gegen Oranienburg und Post Schwerin II will man weiter erfolgreich sein. Dann wäre die Truppe man mit dem Thema Verbleib in der neuen dritten Liga fast schon durch.

Bad Doberaner SV: Robert French, Sebastian Prothmann – Remko Sonnemans, Stephan Reinhardt 3, Christian Gerber 4, Stefan Strack 1, Falk Heinrich 8, Uwe Kalski 2, Felix Handschke 7/7, Thomas Sanftleben 3, Stefan Wiegratz und Stefan Strauch 1.

Kurzer Spielfilm
: 0:1, 1:3, 2:4, 5:4, 7:5, 10:6, 11:8, 13:10, 16:11, 17:15, 17:17, 20:17, 23:20, 25:21, 27:22, 29:25.

Siebenmeter
: Bad Doberan 7/8 (Falk Heinrich vergibt, 4.) / Berlin 4/7 ( Robert French hält, 11., 56. und 58.)

Zeitstrafen
: Bad Doberan 10 Minuten / Berlin 14 Minuten (rot gegen Sven Stahmer nach 3x zwei Minuten, 58.)

Schiedsrichter
: Sebastian Bock / Nico Schween (beide Lychen)

Zuschauer
: 400 in der Stadthalle Bad Doberan


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